HDTV im Kabel ein einziges Ärgernis

Im Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage des Magazins Sat+Kabel schneidet das bei den deutschen Kabelnetzbetreibern wie Unitymedia, Kabel Deutschland (KDG) oder Kabel-BW angebotene hochauflösende Fernsehen insgesamt schlecht ab.

37 Prozent von derzeit rund 1.500 Teilnehmern betrachten die HD-Versorgung in den Kabelnetzen als „ein einziges Ärgernis“. Nicht einmal 2 Prozent der Befragten sind mit dem Angebot zufrieden.
Das geringe Angebot an hochauflösenden Sender wird von gut einem Drittel bemängelt.
Über ein Viertel interessiert die Frage nach „HDTV-Sender im Kabel“ nicht mehr, weil sie entweder auf Satellit umgestiegen sind oder ihr Fernsehen per IPTV beziehen.

Die Erhebung von Sat+Kabel wird auch von einer Umfrage im Internet von AUDIO VIDEO FOTO BILD im September/Oktober dieses Jahres weitgehend bestätigt. Hier wurden mehr als 3.500 Leser zu ihren Erfahrungen mit HDTV befragt.
Schwache 15 Prozent der Kabelkunden gaben sich mit dem Angebot an empfangbaren HDTV-Programmen zufrieden.
Zudem wurde von zwei Drittel der befragten Kabelkunden über Empfangsprobleme mit Bild- und Tonausfällen im Kabelnetz berichtet, was auf die unterschiedliche Netzqualität in den Bundesländern zurückzuführen sei.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die von den Kabelanbietern vermieteten HDTV-Receiver, die als störanfällig und wenig komfortabel bewertet wurden.

Entwicklerimage auf Basis Ubuntu 10.04 LTS verfügbar

Ende August wurde über das RMM-Supportforum erstmals mitgeteilt, dass Reel-Multimedia die Umstellung des Betriebssystems auf Ubuntu 10.04 LTS plant.

Nun steht ein erstes Entwickler- und Testimage zum Download bereit. Dieses Image richtet sich in erster Linie an alle Entwickler und ist als gemeinsame Entwicklungsebene und Basis für die weitere Softwareentwicklung, insbesondere der Plugins, gedacht.
Reel-Multimedia weist darauf hin, dass sich der Softwarestand noch in einem recht frühen Stadium befindet. Aufkommende bzw. rückgemeldete Fehler will RMM schnellstmöglich beheben. Folgende Probleme sind bereits bekannt: Der Aufwach-Timer wird beim Herunterfahren nicht zuverlässig gesetzt; möglicherweise wird aber auch nur der Timer-Text im Display überschrieben. Gelegentlich werden beim Abschalten der ReelBox auch die Status-LEDs nicht korrekt gesetzt.

Über die ersten Versuchsläufe können die Tester im RMM-Supportforum im Beitrag ‚Entwickler-/Testimage auf Basis Ubuntu 10.04 LTS verfügbar‚ berichten und Rückmeldung geben.

Das Image ist nur als Recovery verfügbar und kann unter http://downloads.reelbox.org/software/ReelBox/testing/ReelBox-10.04-dr2-recovery.iso geladen werden.

Ein Jahr HD+ und nun?

Nun ist es soweit: Das erste Jahr Gratisnutzung HD+ ist für die Erstabonnenten vorbei oder neigt sich dem Ende zu.

Und wie der Autor Roger Baur in einem Artikel des Blogs klarsicht.mattschiibe.ch treffend feststellt, muss zum ersten Mal in der Fernsehgeschichte des deutschsprachigen Raumes für den Empfang eines werbefinanzierten Privatsenders bezahlt werden: ‚HD+ macht ernst: RTL & Co. wollen Geld sehen‚.

Es stellt sich also die Frage, ob und wie viele der Kunden bereit sind, zukünftig 50 Euro für die Verlängerung ihres Abos bzw. 55 Euro für eine anonyme Smartcard pro Jahr für ein werbefinanziertes Fernsehen in HD-Qualität zu bezahlen.
Die aktuellen Umfragen zum Thema HD+, z.B. der Zeitschrift „Audio Video Foto“, sagen aus, dass nur 7 Prozent der befragten Leser bereit sind, ihr Abo zu verlängern. Knapp ein Viertel würde es sich unter der Voraussetzung, dass die monierten Mängel von HD+ beseitigt werden, ggf. noch einmal überlegen.

Doch gerade die umstrittenen und mehrfach kritisierten Aufnahme- und Time-Shifting-Restriktionen, in den Spezifikationen zwar vorgesehen, aber großteils noch nicht umgesetzt, werden kommen. In einem Interview gegenüber dem Medienmagazin dwdl.de erklärt Timo Schneckenburger, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei HD Plus, dass die Beschränkungen nicht als Rückschritt bei der Benutzerfreundlichkeit gesehen werden dürfen. Vielmehr sei das Produkt HD+ ein Fortschritt. „Der Zuschauer bekommt etwas, was er vorher nicht hatte. Wir nehmen den Leuten nichts weg, mit HD+ kommen die Privaten in HD-Qualität zusätzlich zum gesamten Angebot über Astra in die TV-Haushalte“.
Auch seien die Einschränkungen bei den Aufnahmen für viele Leute „gar kein so dramatisches Problem, wie es oft dargestellt wird. Das zeigt auch das Feedback unserer Kunden. Aber natürlich ist es zunächst ungewohnt, wenn eine gelernte Form der Mediennutzung Einschränkungen unterliegt.“
Allerdings sei der momentane Status Quo in punkto Wiedergabe von HD-Aufzeichnungen auch noch nicht der Idealzustand. „Die Aufgabe ist es dem Zuschauer zu ermöglichen, zwischen den Werbeinseln vor und zurückzuspulen. Das ist der Konsens zwischen HD PLUS und den Sendern“, so Schneckenberger.

Also alles gar nicht so schlimm?!
Naja – was bitte schön soll fortschrittlich daran sein, technische Einschränkungen und zusätzliche Kosten trotz Werbung in Kauf zu nehmen? Mit Grundverschlüsselung, Smartcard-Zwang und dem zwingenden Einsatz proprietärer Receiver ergibt sich – zumindest aus Verbrauchersicht – sicher keine zukunftsorientierte Entwicklung.

Es bleibt abzuwarten, wie sich HD+ tatsächlich am Markt platzieren kann. Auch bei HD Plus mag man noch keine konkreten Zahlen bestätigen. „Wirklich belastbare Daten für eine valide Prognose werden wir wohl erst in sechs bis acht Monaten haben“, so Timo Schneckenburger im Interview mit dwdl.de. Aktuell habe der Handel „weit mehr als 300.000 HD+ Receiver und gut fünfstellig CI Plus Module verkauft“.
Damit relativiert sich der im Juli 2010 gegenüber der Presse verbreitete Erfolgskurs: Seinerzeit gab HD Plus an, mehr als eine Million HD+-Karten an den Handel ausgeliefert zu haben.
Im Vergleich zu den ca. 12,5 Millionen Haushalten mit digitalem Satelliten-Empfang, von denen nach neuesten Erhebungen immerhin rund die Hälfte mit HD-fähigen Fernsehern ausgestattet sind, verkümmert der angebliche Erfolg weiter. Und bezogen auf die insgesamt ca. 35,5 Millionen TV-Haushalte ergibt sich ein schwacher Marktanteil von unter einem Prozent.

Von HDTV zu 3DTV, Markterfolg oder Hype?

Am gestrigen Mittwoch veranstaltete die Deutsche TV-Plattform mit hochrangigen Vertretern aus der Medienlandschaft das Symposium „Von HDTV zu 3D-TV – Markterfolg oder Hype“.

So haben die Öffentlich-Rechtlichen erhebliche Zweifel, ob Deutschland schon bereit ist für das dreidimensionale Fernsehen.
Die Verkaufszahlen mit bislang rund 43.000 in Deutschland verkauften 3D-fähigen Geräten überzeugen Andreas Bereczky, Produktionsdirektor des ZDF, noch nicht. Vor allem aber sieht Bereczky Probleme bei der Akzeptanz von 3D-Brillen. Ein 3D-Fernseherlebnis ohne Brille sei zudem noch weit entfernt von einer Markteinführung. Weiter wies Bereczky auf den hohen technischen und finanziellen Aufwand bei Produktionen von 3D-Inhalten hin: „Sie brauchen für eine 3D-Übertragung eine komplett doppelte Produktionsmannschaft“. Beim ZDF habe man derzeit keine Pläne für 3D, aber man beobachte den Markt.

Hans Hoffmann von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) sieht noch Klärungsbedarf bezüglich der Produktion, Ausstrahlung und Darstellung von 3DTV. Neben einer notwendigen Standardisierung auf internationaler Ebene sollten auch die Akzeptanz bei den Zuschauern und die gesundheitliche Verträglichkeit des dreidimensionalen Fernsehens näher untersucht werden.

Ein klares Bekenntnis zu der neuen Technologie gab es hingegen vom Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI). „Unsere Technologie, unsere Innovationskraft treibt den Markt“, erklärte Hans-Joachim Kamp, Vizepräsident des ZVEI. „Verglichen mit der Einführung anderer Innovationen wird dies sicherlich ein Markterfolg“. So habe das Breitbild-Format ganze zehn Jahre und das hochauflösende Fernsehen HDTV immerhin fünf Jahre benötigt, um den endgültigen Durchbruch zu schaffen. Dies wird nach Meinung von Kamp bei 3DTV nicht anders sein.

Bei den Bezahlplattformen wie T-Entertain und Sky begrüßt man die Zukunft um das dreidimensionale Fernsehen ebenfalls, da man sich hierüber den Gewinn neuer Kunden verspricht.

Thomas Wrede, VP Reception Systems bei SES Astra, gab zu, hinsichtlich der Verkaufszahlen 3D-fähiger Fernseher ein bisschen mehr erwartet zu haben. Dennoch sei er davon überzeugt, dass 3D nicht nur ein Hype, sondern auch ein Mehrwert für die Kunden sei. Hierbei seien aber auch die Inhalteanbieter gefordert, dringend mehr 3D-Inhalte zu liefern, damit das dreidimensionale Fernsehen an Dynamik gewinne.

Philips gibt Fernbedienungsserie Pronto auf

Die auch bei der ReelBox gerne verwendeten Universalfernbedienungen der Serie Pronto von Philips wird es zukünftig nicht mehr geben.

Wie der niederländische Unterhaltungselektronik-Konzern Philips am Wochenende mitteilte, passe die Produktlinie nicht länger zur strategischen Ausrichtung von Philips.
Bereits im Dezember 2009 hatte Philips angekündigt, Teile der Pronto-Produktion nach Asien zu verlagern und sich nach einem Käufer bzw. Partner umsehen zu wollen. Leider wurde kein Interessent gefunden, weshalb man sich nun entschlossen habe, sowohl die Entwicklung neuer Produktgenerationen als auch die Vermarktung bestehender Modelle sowie „verwandter Aktivitäten“ einzustellen.
Die Prestigo-Serie soll jedoch bis auf weiteres erhalten blieben.

Der Peripheriespezialist Logitech und der niederländische Marktriese One For All dürften sich indes freuen, einen Konkurrenten weniger im Markt der programmierbaren Fernbedienungen zu haben.

RTL 2 ab Dezember 2010 in HD

Ab Anfang Dezember 2010 wird nun auch RTL 2 in einer hochauflösenden Variante über die umstrittene Satellitenplattform HD+ ausgestrahlt.

Wie Jochen Starke, Geschäftsführer bei RTL 2, mitteilt, investiere RTL 2 in dieses Projekt, „um Fernsehen noch attraktiver zu machen. Mit dem hochwertigen HD-Standard bieten wir brillante Bilder, die sowohl unsere Zuschauer als auch die Werbekunden begeistern werden. Das ist beste Unterhaltung auf höchstem technischen Niveau“.

Unklar ist jedoch, wie viele Sendungen bei RTL 2 tatsächlich in nativem HD ausgestrahlt werden. Bei eingekauften US-Produktionen dürfte dies am wahrscheinlichten sein. Die bekannten Doku-Soaps und ähnliche Formate werden aber wohl noch eine Zeit lang in Standardauflösung produziert und für die Ausstrahlung auf 1080i hochgerechnet.

Damit ist RTL 2 HD der siebte private Free-TV-Sender im Angebot von HD+. Aktuell senden RTL, Sat. 1, ProSieben, Vox und Kabel eins in HDTV. Ab November soll zudem Sport 1 HD starten.

ZDF-Intendant Schächter kritisiert HD+ scharf

„HDTV ist der neue Fernseh-Standard. Es ist eine Dreistigkeit, dem Publikum dafür ein Abonnement aufzudrücken.“

Mit diesen Worten übt der ZDF-Intendant Markus Schächter in einem Interview mit dem Medienmagazin dwdl.de scharfe Kritik an dem kostenpflichtigen HD-Angebot HD+ von Satellitenbetreiber Astra und den deutschen Privatsendern.

Für knapp 5 Euro im Monat biete das ZDF nach Feststellung von Schächter „ein vielfältiges und hochwertiges Programm rund um die Uhr, dazu drei Digitalkanäle, Online, Teletext und nicht zu vergessen 3sat, Arte, Phoenix und den KiKa. Ich wundere mich schon, dass sich kein Mensch darüber aufregt, dass die Privatsender mal eben fünf Euro für das ganz normale Programm in HD-Qualität kassieren wollen.“
Im Ergebnis dieser Entwicklung sorgt sich Schächter auch um die im europäischen Vergleich ohnehin rückständige Digitalisierung in Deutschland, die durch diese „Maut-Stelle“ weiter abgebremst werde.

HD-Open-Movie Sintel zum Download

Nach „Big Buck Bunny“ und „Elephant Dreams“ steht jetzt mit „Sintel“ ein weiterer Digital-Kurzfilm in HD-Qualität zum kostenlosen Download bereit, der mit Hilfe quelloffener 3D-Modeling- und -Render-Software produziert wurde.

Der knapp fünfzehnminütige Animationsfilm erzählt die Geschichte des Mädchens Sintel, das mit einem kleinen Drachen befreundet ist. Als dieser entführt wird, begibt sich Sintel auf eine abenteuerliche Suche, um ihren Freund zu befreien.

Sintel kann unter www.sintel.org in diversen, auch ReelBox-kompatiblen Formaten und verschiedenen HDTV-Auflösungen heruntergeladen werden.
Zusätzlich werden die drei Kurzfilme unter www.divx.com auch im MKV-Format mit DivX Plus HD angeboten.

Software-Update 10.8.2 als Online-Update verfügbar

Heute, 30.09.2010, hat Reel-Multimedia die Software-Version 10.08.2 für die ReelBox Avantgarde als Online-Update zur Verfügung gestellt.

Die Änderungen bzw. Korrekturen betreffen das Abspielen von ISO-Images über den Dateimanager und die Displaydarstellung beim Abspielen von Audio-Dateien im Mediaplayer.
Außerdem wurde die vordefinierte Kanalliste für Kabel-Deutschland aktualisiert; hier waren Kanäle fest einem CAM zugeordnet.

Das Update betrifft nur die ReelBox Avantgarde. Beim Reel NetClient bleibt die Version 10.08.1 aktuell.

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TwonkyMedia Server auf ReelBox Avantgarde

Die auf der ReelBox Avantgarde gespeicherte Musik, Bilder und Videos lassen sich mit Hilfe des vorinstallierten UPnP-Mediaservers MediaTomb ins Heimnetz streamen und auf anderen Geräten wiedergeben.

Es ist jedoch auch möglich, alternative Medienserver zu installieren, wie zum Beipiel den weithin bekannten TwonkyMedia Server, der CPU-schonend arbeitet, eine übersichtliche Oberfläche bietet und zudem Medien-Feeds wie Flickr, Picasa, ShoutCast-Internetradio und Youtube integriert.

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Dropbox auf der ReelBox Avantgarde

Cloud Computing war eines der Top-Themen der IT-Branche im letzten Jahr. Eines der besten Beispiele hierfür dürfte der Online-Speicher-Dienst Dropbox sein. Dank einfacher Bedienung und gelungener Integration in alle gängigen Betriebssysteme inklusive der mobilen hat Dropbox die Nase vorn, wenn man von zu Hause oder unterwegs über PC, Laptop oder Smartphone Zugriff auf Dokumente, Fotos, Videos oder die Musiksammlung haben möchte.

Warum also nicht diesen Dienst auch für die ReelBox nutzen? Kein Problem!

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Software-Update per USB-Stick

Für ein Software-Update der ReelBox, wie z.B. dem aktuellen Update auf Version 11.12, bietet Reel-Multimedia Image-Dateien als Basis für eine Installations-DVD an.

Alternativ zum Brennen einer DVD gibt es allerdings auch die Möglichkeit, das Recovery- bzw. das Factory-Image auf einen USB-Stick aufzuspielen und hierüber das Software-Update zu installieren.

Eine entsprechende Anleitung findet man im Wiki der Reelbox Community reelbox4you.tv. Benötigt wird neben der Image-Datei und einem ausreichend großen USB-Stick lediglich das frei verfügbare Programm UNetbootin, das in Versionen für Windows, Linux und Mac OS X bereitgestellt wird.

Senderlogo bei Sendernamen mit Slash

Bei Sendernamen mit einem Slash wie zum Beispiel Nick/Comedy, TW1/Sport Plus oder münchen.TV/RFO lassen sich Senderlogos auf der ReelBox nur mit einem kleinen Trick einbinden und darstellen.

Zur korrekten Anzeige des Kanallogos muss der Dateiname der png-Datei mit dem Sendernamen in der Kanalliste channels.conf identisch sein.
Da der so genannte Divisionsoperator „/“ in UNIX-Systemen zur Separation von Pfadnamen verwendet wird und somit in Dateinamen nicht zulässig ist, lässt sich auf dem vorgegebenen Weg für Sendernamen mit Schrägstrich keine namensgleiche Grafikdatei erstellen.

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Fernsehzeitschrift für die ReelBox

TV-Browser ist eine digitale Fernsehzeitschrift für den Laptop oder PC. Mit seiner Hilfe ist es aber auch möglich, den Video Disk Recorder (VDR) zu steuern und damit Aufzeichnungen direkt auf der ReelBox Avantgarde zu programmieren.

TV-Browser lädt das aktuelle Fernsehprogramm aus dem Internet und stellt die Daten übersichtlich – wie eine gedruckte TV-Zeitschrift – dar. Eine Verbindung zum Internet ist dabei nur während der Daten-Aktualisierung notwendig.

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Avantgarde als vollwertigen PC nutzen

Die ReelBox Avantgarde ist ein vollwertiger Computer. Die Arbeitsoberfläche der ReelBox Avantgarde ist der KDE-Desktop. Über ihn können Funktionen und Anwendungen wie Internetbrowser, Office-Programme, Amorak-Player und vieles mehr betrieben werden. Die Videorecorder- und Fernsehfunktionen bleiben unberührt und laufen parallel ungestört weiter.

Die „Computerfunktionen“ der Avantgarde werden, wie bei jedem anderen PC auch, nach Anschluss einer Tastatur, einer Maus und eines Monitors zugänglich. Wem dies zu aufwändig ist, der kann über den Fernzugriff über sogenannte Remote-Desktop-Software per Laptop oder einen anderen PC im Netzwerk auf den KDE-Desktop der Avantgarde zugreifen. Auch der Remote-Zugriff aus dem Internet ist möglich.

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Heimautomation mit der ReelBox Avantgarde

Die ReelBox kann über verschiedene Wege ferngesteuert und so in ein Heimautomation-Netzwerk (z.B. von AMX, Crestron, Philips), das auch der komplexen Gebäudesteuerung für Licht, Jalousie und Heizung dient, eingebunden werden. So lässt sich die ReelBox Avantgarde via Netzwerk (UDP- oder TCP/SVDRP-Protokoll) und über die serielle Schnittstelle (RS232) nahtlos in eine bestehende Hausautomation integrieren und zentral steuern.

Im Reel-Multimedia Wiki sind unter dem Stichwort Heimautomation alle Informationen, die benötigt werden, um diese Funktionalität zu nutzen, detailliert aufgelistet und ausführlich beschrieben.

Archiv mit vorkonfigurierten Kanallisten

Für den optimalen und störungsfreien Empfang der Reelbox kann unter Umständen die Wahl der richtigen Kanalliste ausschlaggebend sein. Ebenso kann es vorkommen, dass die Kanalsuche und die automatische Kanalaktualisierung bei bestimmten Sendeanstalten nicht einwandfrei funktioniert.

Für diesen Fall wurde im Wiki von Reel Multimedia ein Kanallisten-Archiv angelegt, welches bereits für die ReelBox vorgefertigte Kanallisten im conf-Format auflistet und unter http://wiki.reel-multimedia.com/index.php/Kanallisten-Archiv zum Download bereitstellt.

Expertenoptionen aktivieren

Bei der ReelBox Avantgarde und dem Reel NetClient sind seit dem neuesten Software-Update (10.3) die Experten-Einstellungen serienmäßig ausgeschaltet. Verschiedene weiterführende Funktionen werden nicht angezeigt. Diese Funktion wurde integriert um die ReelBox benutzerfreundlicher und übersichtlicher zu gestalten.

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Probleme mit der Fernbedienung

Bei Problemen mit der Fernbedienung der ReelBox Avantgarde bzw. des Reel NetClient sind meistens zu schwache Batterien die Ursache.

Eine weitere Möglichkeit kann die aktivierte TV-Taste auf der Fernbedienung sein. Durch Drücken der DVB-Taste (oben links) sollte die ReelBox bzw. der NetClient wieder bedienbar sein.
Auch ein Neustart von Avantgarde/NetClient kann helfen.

Sollten die oben angeführten Tipps keine Abhilfe schaffen, bleibt noch der Versuch, die Fernbedienung zurückzusetzen. Hierfür nimmt man die Batterien aus dem rückseitigen Batterieschacht und schließt die beiden oberen Kontakte kurz.

LED-Modi zur Fehlerdiagnose beim NetCeiver

Zur besseren Diagnose von etwaigen Stromversorgungs- und/oder Firmware-Problemen des Netceivers wurde im RMM-Supportforum eine Hilfe veröffentlicht.

Hierin sind die verschiedenen Zustände der Leuchtdioden beschrieben, die durch Leuchten oder Blinken den jeweils aktuellen Status beim Bootvorgang des NetCeivers anzeigen und somit eine leichtere Feststellung etwaiger Fehler ermöglichen.

Die Beschreibung der LED-Modi ist im RMM-Supportforum im Beitrag ‚NetCeiver Diagnose, LEDs und Bootvorgang‚ zu finden.

Drehzahlregelung für DVD-Laufwerk

Das in der ReelBox Avantgarde verbaute DVD-Laufwerk arbeitet mit relativ hohen Drehzahlen, was beim Anschauen eines Films von DVD, speziell bei selbstgebrannten Medien, sehr störend sein kann.

Im RMM-Supportforum wurde nun im Beitrag ‚DVD Bremse‚ eine kleine Softwarelösung veröffentlicht, über die sich die Drehzahl des DVD-Laufwerks regeln lässt. Nach Kopieren der zwei erforderlichen Dateien speedcontrol und menu_opt.dvd_speed.inc in die angegebenen Verzeichnisse (/usr/bin und /etc/vdr/plugins/setup) kann man anschließend unter Menu | Optionale Software | DVD Drehzahlkontrolle die Laufwerksgeschwindigkeit einstellen.

reel | blog über REEL-Taste aufrufen

Für diejenigen, die das reelblog gerne nutzen, bietet sich ggf. eine Anpassung der Tastenbelegung auf der Fernbedienung an.
Um das reelblog beispielsweise direkt über die REEL-Taste aufrufen zu können, ist eine kleine Modifikation der Datei keymacros.conf erforderlich:

Die ReelBox zuerst in den Standby (nicht DeepStand bzw. Stromsparmodus) schalten.
Anschließend per FTP, z.B. mit dem ReelBox Control Center, in das Verzeichnis „/etc/vdr“ wechseln und die Datei „keymacros.conf“ markieren.
Dann via rechte Maustaste über Bearbeiten die Datei im Editor öffnen, die Zeile „Reel @mediaplayer“ suchen und in „Reel @reelblog“ ändern.
Abschließend die Datei speichern und beenden.
Nach Neustart der ReelBox kann das reelblog nun über die REEL-Taste aufgerufen werden.

In entsprechender Weise kann man sich den Aufruf des Mediaplayers auf eine andere Taste legen, z.B. auf Shift+PVR über Anpassung der Zeile „User3 @mediaplayer“.

Gleicher Sender in verschiedenen Bouquets

Wer mit Bouquets bzw. Sendergruppen arbeitet, hat vielleicht schon einmal die Möglichkeit vermisst, einen Sender mehrfach ablegen zu können.

Mehrfaches Kopieren eines Senders in mehrere Bouquets bleibt leider erfolglos, da gleiche bzw. doppelte Einträge in der Kanalliste (channels.conf) automatisch gelöscht werden.

Mit einem kleinen Trick geht es aber doch: Einfach für die Radio-ID (RID) eine 1 oder höher eintragen.

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