Seit 25. August 2010 wird für die ReelBox Avantgarde Serie I und II sowie den Reel NetClient eine aktualisierte Stable-Version (Release 10.8) per Online-Update angeboten.
Für die Version 10.8 wird Reel-Multimedia ausnahmsweise keine DVD-Version (Factory/Recovery) zur Verfügung stellen. Das Update kann ausschließlich über das Online-Update der ReelBox bezogen werden.
Wie weiter zu erfahren war, plant Reel-Multimedia für die nahe Zukunft ein größeres Softwareupdate mit Umstellung des Betriebssystems auf Ubuntu 10.04 LTS.
“Last.fm ist ein Musikdienst, der dich Musik entdecken lässt anhand der Musik, die du schon anhörst”, so die Selbstbeschreibung dieses besonderen Internetradio-Portals, das dem Nutzer die Möglichkeit gibt, ein nach seinem Musikgeschmack zugeschnittenes Radioprogramm zu hören.
Nun gibt es für die ReelBox Avantgarde und den Reel NetClient ein vom Software-Autor RealQuick komplett überarbeitetes, erstklassiges Plug-in, über das Last.fm-Radio-Streams abgespielt werden können und das Funktionen wie Song-, Album- und Künstlerinformationen unterstützt.
Zur Nutzung ist ein (kostenloser) persönlicher Account bei Last.fm erforderlich.
Nach Installation des Software-Pakets erstellt man unter Setup | Systemeinstellungen | Lastfm ein neues Profil. Hier gibt man am besten den Benutzernamen des Last.fm-Accounts an; im neu angelegten Profil muss dann nur noch das Passwort (Passphrase) eingetragen werden. Zur optimalen Darstellung aktiviert man zusätzlich die Anzeige des Albumcovers und setzt den OSD-Modus auf ”skinreel3”.
Über Menu | Optionale Software wird das Last.fm-Plug-in aufgerufen.
Zum Überspringen eines Titels stehen auf der Fernbedienung die Tasten “Stop” und “FastFwd” zur Verfügung. Via OK-Taste kann das Plug-in wie beim Musicplayer in den Hintergrund geschickt werden. Analog zur üblichen Bedienung der ReelBox wird das Programm über die Exit-Taste beendet.
Die aktuellen Installationspakete (Stable- und Testing-Tree) für die ReelBox Avantgarde und den Reel NetClient hat der Programmautor im RMM-Supportforum im Beitrag ‘lastfm-Plugin‘ bereitgestellt.
Eine weiterführende Hilfe mit Informationen zur Installation, Konfiguration, Bedienung und den speziellen Last.fm-Funktionen des Plug-ins findet man im Wiki von Reel-Multimedia auf der Seite Lastfm-Plugin – Internet-Radio vom Feinsten.
Reel-Multimedia hat eine neue Filter-Funktion für die Anzeige der Kanallisten im Testing-Bereich vorgestellt. Diese Funktion erleichtert das Arbeiten mit großen Kanallisten und ermöglicht es, die Anzeige der Kanäle in mehrfacher Weise zu sortieren.
Die neue Funktion ist über die ?-Taste der Fernbedienung aufrufbar. Allerdings ist zu beachten, dass unter Setup | Grundeinstellung | Bildschirmmenü & Sprache die Einstellung “OK-Taste im TV-Modus” (unter den erweiterten Expertenoptionen) auf “Standard” gesetzt sein muss.
Durch Wählen der Optionen kann die Anzeige der Kanalliste auf entweder “Nur TV-Kanäle”, “Nur Radio-Kanäle”, nur “Free-to-Air –Kanäle” oder “Alle Kanäle” gefiltert werden.
In der untersten Zeile kann man zusätzlich die Aktion der “OK-Taste” bei Live-TV abändern in den direkten Aufruf der Kanalliste, des aktuellen Bouquets oder der Bouquet-Liste.
Während der Anzeige der Kanalliste kann man durch Drücken der Taste 0 auf der Fernbedienung die Liste alphabetisch, nach Transponder oder nach Kanalnummer sortieren.
Die neue Funktion wird nach Angaben von Reel-Multimedia in den Stable-Bereich übernommen. Das aktuell angebotene Test-Software-Image für den Stable-Bereich beinhaltet diese Funktion bereits.
Reel-Multimedia hat im Testing-Bereich die Energie- und Standby-Optionen in einem neuen Menü zusammengefasst. Bisher konnten diese Einstellungsoptionen nur mühsam einzeln über mehrere Optionsmenüs bearbeitet werden.
Das neue Menü zu den Energieoptionen ist über Setup | Grundeinstellungen | Energieoptionen aufrufbar.
Folgende Einstellungen sind möglich:
Power On/Off Option: “Abfragen” – beim Drücken der Power-Taste auf der Fernbedienung wird zunächst ein Abfragebildschirm für das Ausschaltverhalten angezeigt, “Standby” – beim Drücken der Power-Taste fährt die Avantgarde oder der NetClient direkt in den Standby-Modus, “Ausschalten” – beim Drücken der Power-Taste schaltet sich die Avantgarde oder der NetClient aus.
Standby-Mode: “Standard” – die ReelBox fährt bei Aktivierung der Standby-Option in den Standard-Standby, “Quick” – Avantgarde bzw. NetClient fahren bei Aktivierung der Standby-Funktion nur in den schnellen (“Quick”-) Standby. Eine detaillierte Beschreibung der Standby-Modi ist im Lexikon des Reel-Wiki abrufbar.
Stromsparmodus: Wenn aktiviert, erscheinen weitere Optionen: Automatischer Standby nach “X”-Minuten Inaktivität und automatisches Ausschalten nach “X”-Minuten Inaktivität.
Anmerkung: Für die einwandfreie Funktion der ReelBox Avantgarde im MultiRoom-Betrieb (MR-Modus) darf – nach Vorgaben von Reel-Multimedia – höchstens der Quick- bzw. schnelle Standby erreicht werden. Bei versehentlicher Einstellung der Avantgarde auf den Standard-Standby im MR-Modus erscheint eine entsprechende Warnmeldung im OnScreen-Display.
Das neue Energieoptionsmenü ist auch im neuen Test-Software-Image (Test-Recovery-Image, siehe auch Artikel im reel | blog ‘Software-Update 10.3.2 als Test-Image verfügbar’) enthalten. Die Integration der Funktion im Stable-Tree soll laut Reel-Mulimedia schnellstmöglich umgesetzt werden.
Im aktuellen Testing-Tree ist nun eine neue Option zur Vorbereitung und Einbindung von externen Festplatten integriert worden.
Die neuen Funktionen sind sowohl in der ReelBox Avantgarde als auch im Reel NetClient über Setup | Videorekorder | Datenträger vorbereiten aufrufbar und ermöglichen das Formatieren einer neu angeschlossenen Festplatte mit nachfolgender Installation der erforderliche Ordnerstruktur für die Aufzeichnung und Medienwiedergabe. Der Anwender kann aber auch die Installation der Ordnerstruktur ohne vorhergehende Formatierung anwählen.
Die Anwendung kann für den Einbau einer internen Festplatte in den Reel NetClient genutzt werden, wird aber auch zur Anbindung von externen USB- und eSATA-Festplatten an die ReelBox Avantgarde oder den Reel NetClient verfügbar sein.
Die Integration dieses neuen Assistenten in die Betriebssoftware der ReelBox bietet einen schnellen und komfortablen Weg zur Einbindung neuer Festplatten und ist ein weiterer Schritt zur Optimierung der Benutzerfreundlichkeit. Die neue Funktion wird mit der nächsten Stable-Version allen Nutzern zur Verfügung stehen.
In Erweiterung des Informationsangebotes des Reel-Multimedia Wiki wurde eine neue Wissensdatenbank aufgenommen.
Der Reel-Index ist eine Datensammlung mit den wichtigsten Informationen, Anleitungen, Dokumentationen und Links für alle Reel-Multimedia Produkte.
Dabei wurde besonderer Wert auf die Zusammenführung der bis jetzt verstreut und in den verschiedenen Foren und Internetseiten abgelegten Daten gelegt. Der ReelBox-Anwender soll möglichst alle Informationen ausgehend von dieser Seite des RMM-Wiki erreichen können. Es erfolgt eine ständige Aktualisierung und Erweiterung.
Die Wissensdatenbank ist bequem über die linke Reiterleiste des RMM-Wiki zu erreichen.
Ein NAS (Network Attached Storage, Netzwerkfestplatte) kann als Medien-Laufwerk für die ReelBox Avantgarde und den Reel NetClient genutzt werden. Es ist möglich, das Laufwerk als Speicherort für Aufnahmen, Videos, Bilder und Musik zu verwenden.
Durch das Einbinden von Netzwerklaufwerken kann man die Aufnahmekapazität der ReelBox beliebig erweitern. Und dies ohne den Austausch der internen Festplatte, ohne lästiges Schrauben und Öffnen des Gehäuses.
Es ist auch möglich, die interne Festplatte der ReelBox ausschließlich für das Betriebssystem zu reservieren und das Aufnahme- und Medienverzeichnis vollständig auf ein NAS zu setzen. Dies hat den Vorteil, dass beim Aufspielen eines Factory-Image die Medienverzeichnisse nicht mehr überschrieben werden können.
Selbstverständlich ist die Nutzung der Netzwerkfestplatte ebenfalls im Multiroom-System und im Betrieb mit NetClients problemlos möglich. Der Festplattenspeicher mit den darauf abgelegten Dateien steht netzweit zur Verfügung, ist also von allen Rechnern (Windows-PC, Notebook) des Netzwerks aus erreichbar. Wenn gewünscht, auch vom Internet aus.
Es gibt mehrere Optionen eine Netzwerkfestplatte auf der ReelBox einzubinden. Welche man davon auswählen sollte, ist natürlich abhängig davon, welches Netzwerkprotokoll das erworbene NAS unterstützt.
Netzwerkfestplatten sind bereits ab ca. 80 Euro im freien Handel erhältlich, NAS-Server mit der Einbaumöglichkeit von gleich mehreren Laufwerken ab ca. 120 Euro.
Eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Einbindung einer Netzwerkfestplatte ist auf den Internetseiten des Reel-Multimedia Wiki aufrufbar.
Reel-Multimedia hat aktuell eine neue Dokumentation für das Reel MultiRoom-System vorgestellt.
Das Reel MultiRoom-System ermöglicht den Empfang und die Wiedergabe von TV-Programmen in HDTV-Qualität an bis zu sechs verschiedenen Empfangsgeräten. Zusätzlich zum Live-TV werden auch Fernsehaufzeichnungen, Internet-Radio und MP3-Musik über das Heimnetzwerk (LAN) verteilt. Und durch die zentrale Empfangseinheit für Satelliten- und/oder Kabelfernsehen entfallen die herkömmlichen Sternverteilung des Antennensignals und die Aufstellung eines separaten Digital-Receivers pro Raum.
Neben einer detaillierten Darstellung der Komponenten und deren Einsatzgebieten beschreibt die neue Broschüre alle notwendigen Einstellungen und Konfigurationswege. Interessenten und Anwender finden so einen guten Einstieg in das MultiRoom-System und dessen Einsatzmöglichkeiten.
Die bebilderte Broschüre im pdf-Format umfasst insgesamt sieben Seiten und steht in den nächsten Tagen zum Download auf der Reel-Multimedia Homepage bereit. Neugierigen und Ungeduldigen steht die neue Produktbroschüre zum Reel MultiRoom-System bereits jetzt im reelblog zum Download zur Verfügung.
Für den optimalen und störungsfreien Empfang der Reelbox kann unter Umständen die Wahl der richtigen Kanalliste ausschlaggebend sein. Ebenso kann es vorkommen, dass die Kanalsuche und die automatische Kanalaktualisierung bei bestimmten Sendeanstalten nicht einwandfrei funktioniert.
Bei der ReelBox Avantgarde und dem Reel NetClient sind seit dem neuesten Software-Update (10.3) die Experten-Einstellungen serienmäßig ausgeschaltet. Verschiedene weiterführende Funktionen werden nicht angezeigt. Diese Funktion wurde integriert um die ReelBox benutzerfreundlicher und übersichtlicher zu gestalten.
Sollten die Experteneinstellungen jedoch benötigt werden, können diese unter Setup | Grundeinstellungen | Bildschirmenu & Sprache über die Zeile “Expertenoptionen anbieten” durch das Eintragen von “ja” aktiviert werden. In vielen Setup-Menus erscheint nun ein zusätzlicher blauer Button der mit “Experten” oder “Funktionen” beschriftet ist und weitere Einstellungsmöglichkeiten eröffnet.
Aufgrund einer Umstellung bzw. Änderung bei Shoutcast funktionierte der Zugriff auf die verschiedenen Genres des Internetradios in den vergangenen Tagen nicht mehr.
Mit dem heute veröffentlichten Hotfix sind die Probleme vorerst behoben.
Das Stable-Update kann über das Online-Update unter Setup | Installation | Onlineupdate installiert werden; Versionsnummer und -datum bleiben auf dem alten Stand.
Auf Nachfrage hat Reel-Multimedia heute bestätigt, dass die Einbindung von NetClients über PowerLAN in einem MultiRoom-System funktioniert.
Die Tests wurden mit dem Powerline HD-Ethernet-Adapter DHP-302 von D-Link durchgeführt, der mit Übertragungsraten von bis zu 200 MBit/s eine umfangreiche Bandbreite auch zur störungsfreien Vermittlung von HDTV-Signalen bietet. So konnten nach Aussage von Reel-Multimedia auf einem per Powerline mit einem NetCeiver verbundenen NetClient gleichzeitig ein HD-Sender wiedergegeben und eine TV-Aufzeichnung durchgeführt werden. Auch bei den Umschaltzeiten seien keine signifikanten Verzögerungen festzustellen gewesen.
Andere PowerLan-Adapter, wie z.B. die bekannten Modelle von Devolo, funktionieren nach Hinweis und Überprüfung von Reel-Multimedia nach wie vor nicht.
Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Übertragungsqualität in einem PowerLAN-Netzwerk auch von der Qualität der Elektroverkabelung und den Störquellen im Haus bzw. in der Wohnung abhängt. So kann es durchaus bei längeren Übertragungswegen und einer Vielzahl zwischengeschalteter Elektrogeräte zu Übertragungsfehlern kommen.
Im Weiteren weist RMM darauf hin, dass für eine funktionierende Vernetzung per Powerline alle MultiRoom-Geräte an der gleichen Phase (Polleiter) angeschlossen sein sollten. ReelBox Avantgarde oder Basic und Reel NetClient benötigen die Betriebssystemsoftware ab Version 10.3. Der oben angeführte D-Link-Adapter ist außerdem nicht kompatibel zu anderen HomePlug-AV-Adaptern.
Immer wieder gibt es Anfragen über das RMM-Supportforum, ob der NetClient über PowerLan betrieben kann.
Während sich die ReelBox problemlos über das Stromleitungsnetz innerhalb einer Wohnung oder einem Wohnhaus im Netzwerk integrieren lässt, führte die Einbindung des NetClients bislang zu Problemen. Ursache hierfür sind laut Reel-Multimedia die in den PowerLan-Adaptern verbauten Chips.
Wie jetzt von offizieller Seite über das RMM-Supportforum im Beitrag ‘NetClient über dLAN‘ mitgeteilt wird, soll es nach Informationen aus zuverlässiger Quelle “nun auch die Möglichkeit geben über PowerLAN zwischen Zone 1 und Zone 2, sprich NetCeiver zu NetClient bzw. ReelBox Avantgarde zu NetClient, zu kommunizieren.”
Parallel hierzu ist aktuell bei YouTube ein Video aufgetaucht, das eine entsprechende Lösung bestätigen soll.
Auch dieses Jahr berichtet das Digital Lifestlye Magazins (DLM) von der AngaCable 2010 und stellt über seinen youtube-Kanal die ReelBox Avantgarde im Zusammenspiel mit dem NetClient vor.
In dem über neunminütigen YouTube-Video ist auch erstmalig das schon länger angekündigte externe Display für den NetClient zu sehen.
Es handelt sich um ein OLED-Display, das über USB angeschlossen wird. Ein IR-Empfänger für die Fernbedienung ist integriert, sodass der NetClient auch “versteckt” aufgestellt werden kann.
Im Fokus steht dabei die Netzwerkfähigkeit der ReelBox. “Die seit Jahren zu beobachtende Vernetzung verschiedener Geräte und Geräteklassen wird sich nach unserer Meinung verstärken, als Infrastruktur für die Vernetzung werden sich IP-basierte Netze vollständig durchsetzen. Ein Heimnetzwerk ist bereits heute für viele Endkunden Standard”, so Patrick Radzewitz. Entsprechend stehe Reel Multimedia im Bereich vernetztes Fernsehen mit der ReelBox Avantgarde und dem Reel Netclient an der Spitze dieser Entwicklung.
Als Beispiele für mögliche Anwendungsszenarien werden unter anderem die Zugriffsmöglichkeiten via Gigabit-Netzwerk auf die TV-Aufnahmen und auf das MP3-Archiv der Reelbox genannt. “Als Streaming-Server beliefert sie außerdem PCs und Notebooks im Heimnetz mit TV- und Radioprogrammen – Fernsehen auf der Terrasse ist dabei nur eine der möglichen Anwendungen.”
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