Archiv für das ‘Printmedien’-Tag

Negativ-Auszeichnung für HD+

Die Computerzeitschrift Chip verleiht dieses Jahr die Negativ-Auszeichnung “Bremse des Jahres” an die HD Plus GmbH.

Üblicherweise würdigt Chip mit den jährlich verliehenen Chip Awards Hersteller, die mit innovativen Produkten die IT-Branche voranbringen. In Ergänzung hierzu wird jedoch auch der Preis die “Bremse des Jahres” als Denkzettel an Unternehmen oder Institutionen vergeben, die den Fortschritt in der digitalen Welt blockieren.

Dieses Jahr darf sich hierüber die HD Plus GmbH freuen, die das Fernsehangebot HD+ mit den hochauflösenden TV-Programmen von RTL, ProSieben, Sat.1, Vox und kabel eins vermarktet.

Zur Begründung heißt es, dass es das Tochterunternehmen des Satellitenbetreibers SES Astra geschafft habe, Deutschland die HD-Laune zu verderben: “Wer HDTV ausbremst, die wichtigste TV-Innovation seit der Einführung des Farbfernsehens, hat sich diesen Preis redlich verdient.”
Die Tatsache, dass Programme über HD+ verschlüsselt ausgestrahlt werden, habe zu massiver Verunsicherung von Verbrauchern und Industrie geführt. Und da nur HD+-zertifizierte Satellitenreceiver diese Programme empfangen können, müssten viele TV-Zuschauer einen zusätzlichen HD-Empfänger kaufen oder auf Nachrüst-Kits, die bislang nicht verfügbar sind, warten.

Weiter kritisiert die Chip-Redaktion die mit dem HD-Empfang der Free-TV-Sender verbundenen Zusatzkosten. “So vereint man die Nachteile von Free- und Pay-TV zu Lasten der Zuschauer: Sie bekommen Werbefernsehen und dürfen auch noch dafür zahlen.” Die Nutzungseinschränkung der HD+-Programme setze dem Ganzen die Krone auf: “Auf Wunsch der Privatsender kann HD+ das Überspringen von Werbung blockieren. Außerdem lassen sich Aufnahmen und sogar zeitversetztes Fernsehen komplett verhindern.”
Somit habe sich laut Chip die HD Plus GmbH den Negativ-Preis “redlich verdient: Wer Kunden und Industrie über die nötige Technik für HDTV so lange im Unklaren lässt, gleichzeitig fragwürdige Gebühren verlangt und auch noch die freie Nutzung der werbefinanzierten Programme beschneidet, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Zuschauer am Ende einfach abschaltet.”

NetClient im Test bei Digital Lifestyle Magazin

Mit der Gesamtnote 1,4 und dem Testurteil “hervorragend” wurde der NetClient von der Zeitschrift Digital Lifestyle Magazin bewertet.

Neben den vielfältigen Features und der Bedienung wird vor allem auch die Vielzahl der Anschlüsse bzw. Schnittstellen gelobt. Auch der geringe Stromverbrauch von weniger als 0,5 W im StandBy-Betrieb und die passive Kühlung der NetClients, der so geräuschfrei seine Arbeit leistet, findet bei den Testern Gefallen.

Der komplette Test kann in der aktuellen Ausgabe 1/2010 der DLM (Digital Lifestyle Magazin) nachgelesen werden.

NetClient im Test bei Infosat

Nach Meinung der Redaktion der Fachzeitschrift Infosat gehören die Besitzer einer Reelbox Avantgarde “in puncto Rundfunkempfang zur anspruchsvollen Sorte von Konsumenten”. Und entsprechend sei es so, dass diese Klientel ihre dahingehenden, hohen Ansprüche nicht nur im Wohnzimmer erfüllt sehen möchte.

Die entsprechende Lösung bietet der Reel NetClient. Infosat hat nun in einem aktuellen Test überprüft, ob der NetClient die ReelBox bzw. einen Digital-Receiver in Schlaf-, Arbeits- oder Kinderzimmer ersetzen kann.

Im Ergebnis überzeugt der NetClient mit der von Reel Multimedia angebotenen Multiroom-Solution als echte Alternative zu herkömmlichen Lösungen mit einem Antennenleitungsnetz. Insbesondere der Mehrwert und die deutlich größere Funktionsbandbreite des Server-Client-Konzepts gefällt den Testern.

Bild- und Tonqualität am via HDMI angeschlossenen Referenzbildschirm sind dem Testbericht zufolge überzeugend – auch im Vergleich zur ReelBox Avantgarde. Eine ebenfalls positive Bewertung erhält die Integration des NetClient im Multiroom-Konzept. Hier wird als interessantes Feature die Möglichkeit hervorgehoben, die programmierten Aufnahme-Timer von jedem angeschlossenen Client bearbeiten zu können: “Somit hat man auch diesem Fall die volle Flexibilität, egal wo im Haus man sich im Moment befindet”.

Ein wenig Kritik findet der Preis des NetClients, der mit dem Preisniveau eines Receivers der oberen Mittelklasse verglichen wird, zumal für einen weiteren Tuner in der Reelbox Avantgarde oder im Netceiver zusätzlich investiert werden muss.

Der dreiseitige Test ist in der aktuellen Infosat-Ausgabe Nr. 261 vom Dezember 2009 erschienen und nachzulesen.

NetCeiver und NetClient im Test bei ct

In seiner aktuellen Ausgabe 24/2009 stellt das Fachmagazin c’t das MultiRoom-System von Reel-Multimedia mit den neuen System-Komponenten NetCeiver und NetClient vor.

Getestet wurde der NetCeiver, ausgerüstet mit einem Single-DVB-S2-Tuner, im Zusammenspiel mit einem NetClient – beide als Prototypen mit einer Beta-Firmware.

Der TV-Empfang bzw. das Streaming von SDTV- und HDTV funktionierte problemlos, auch im getesteten 100-MBit-Netzwerk. Der Empfang von PayTV-Programmen war im Test noch nicht möglich.

Mit der aktuellen Software ist es nun allerdings möglich, einen entschlüsselten PayTV-Kanal auf einem oder mehreren NetClients via NetCeiver zu beziehen. Gleichermaßen ist – wie schon von der Avantgarde bekannt – auch die parallele Entschlüsselung von zwei Sendern mit einer Smartcard ist möglich, wenn beide auf demselben Transponder senden.

Wie es in der Kurzvorstellung weiter heißt, will Reel-Multimedia zukünftig Pakete mit einem NetCeiver und bis zu fünf NetClients anbieten. Diese Komplettsets sollen inklusive Switches von CISCO/Linksys, voraussichtlich das Modell SLM2008, ausgeliefert werden. Der Einsatz von VLAN-fähigen Switches bzw. Routern wird empfohlen, da so eine Priorisierung der TV-Datenpakete erreicht werden kann.

Zusammenfassend bescheinigt c’t dem TV-Streaming-System von Reel-Multimedia “ein interessantes Konzept mit einigem Potenzial”.

Doch keine Nutzungsgebühren bei ProSiebenSat.1?

Der gestrige Bericht des Handelsblatts, nach dem ProSiebenSat.1 eine Nutzungsgebühr für Free-TV plant, sorgte pünktlich zu Beginn der Medientage München für einigen Wirbel.

Mittlerweile scheint ProSiebenSat.1 zurückgerudert zu sein. Es ginge es keineswegs darum, dass Zuschauer künftig für die bislang frei empfangbaren Sender wie ProSieben, Sat.1 oder Kabel 1 zur Kasse gebeten würden. “Die Sender bleiben gebührenfrei”, erklärte Ebeling gegenüber der Welt in einem Artikel der aktuellen Ausgabe vom 29.10.2009.

Auf Nachfrage des Mediendienstes DWDL wurde von ProSiebenSat.1-Sprecher Julian Geist mitgeteilt, dass es sich bei den Aussagen Ebelings nicht um eine Ankündigung von PayTV handele. Wenn von Nutzungsgebühren für ProSieben, Sat.1 und Kabel 1 gesprochen worden sei, dann beziehe sich das lediglich auf die hochauflösenden Sender der TV-Gruppe, also Pro Sieben HD, Sat 1 HD und Kabel 1 HD, die ab 2010 über die neue HDTV-Plattform HD+ ausgestrahlt werden sollen.

ProSiebenSat.1 plant Nutzungsgebühr für Free-TV

Der hochverschuldete TV-Konzern ProSiebenSat.1 will zukünftig unabhängiger von den stark rückläufigen Werbeerlösen werden und plant daher laut einem Bericht des Handelsblatts langfristig Nutzungsgebühren für die bislang frei empfangbaren Sender ProSieben, Sat.1 und Kabel 1 einzuführen.

“Für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns ist es enorm wichtig, dass wir Beziehungen zu den Endkunden aufbauen, etwa über Pay-TV, Video-on-Demand oder andere Geschäftsmodelle”, wie der Vorstandsvorsitzende der ProSiebenSat.1 Media AG, Thomas Ebeling, gegenüber dem Handelsblatt erklärt.

Derzeit bietet die ProSiebenSat.1-Gruppe im Pay-TV-Segment die beiden Programme Sat.1 Comedy und Kabel Eins Classics an. Ab nächstem Jahr werden ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins als kostenpflichtiges HD-Angebot über die neue digitale Plattform HD+ des Satellitenbetreibers SES Astra hinzukommen.
Im Bereich Video-on-Demand ist der Medienkonzern bereits mit der Entertainment-Plattform Maxdome aktiv, die in Kooperation mit United Internet betrieben wird.

Wie es weiter in dem Handelsblatt-Bericht heißt, möchte sich die ProSiebenSat.1-Gruppe durch neue Geschäftsfelder verstärken. So sieht Ebeling mögliche Optionen für weitere Einnahmequellen im Aufbau einer eigenen TV-Produktion sowie als Eventveranstalter und Künstleragentur mit eigenem Ticket-Verkauf und Merchandising.

NetClient im Test bei Satvision

In der aktuellen Ausgabe 09/2009 der Fachzeitschrift satvision kann der Reel NetClient mit einer Gesamtwertung von 92,5 % und dem Testurteil “sehr gut” überzeugen.

Getestet wurde der neue NetClient im Zusammenspiel mit einer ReelBox Avantgarde, ausgestattet mit zwei DVB-S2-Tunern.

Neben der kinderleichten Einrichtung werden insbesondere die sehr gute Bild- und Tonqualität gelobt. Sowohl über HDMI als auch via Scart liefert der NetClient “knackig scharfe und farbechte” SD- und HD-Bilder, im Vergleich zur Avantgarde etwas weniger “weichgezeichnet” und in der Detailzeichnung minimal grober.
Positive Beurteilung findet auch der geringe Stromverbrauch. Mit durchschnittlich gemessenen 11 Watt im Betrieb und knapp 3 Watt im Standby ist auch der Bereitschaftszustand eine akzeptable Option, zumal sich die Bootzeit hier auf 12 Sekunden gegenüber 67 Sekunden aus dem Netzaus-Modus reduziert.

Einige Funktionen standen mit der noch im Beta-Stadium befindlichen, getesteten Softwareversion nicht zur Verfügung. So war es beispielsweise noch nicht möglich, per NetClient eine in der Avantgarde eingelegte CD bzw. DVD abzuspielen. Auch der frontseitig integrierte SmartCard-Reader konnte noch nicht getestet werden; die Funktion soll aber laut Herstellerangaben zum Verkaufsstart vorhanden sein.

Leider auch nicht möglich war den Testern das Streaming von PayTV-Sendungen. Dies verstoße – wie es im Testbericht heißt – gegen das Zugangskontrolldiensteschutz-Gesetz (ZKDSG), stelle technisch gesehen allerdings keine Schwierigkeit dar.

Insgesamt bescheinigt satvision Reel-Multimedia mit dem NetClient und dem MultiRoom-System die Entwicklung einer hervorragenden Technologie. Als besondere Merkmale des Live-TV-tauglichen Streaming-Clients werden unter anderem auch die Möglichkeiten genannt, das Gerät mit eingebauter bzw. angeschlossener Festplatte als mobilen Player an einem x-beliebigen TV-Gerät nutzen zu können wie auch die Option, bei Verwendung von PowerLAN-Adaptern ganz auf eine weitere Netzwerkverkabelung verzichten zu können.

Zusammenfassend empfiehlt satvision den NetClient allen, die bis zu sechs vernetzte Räume in kürzester Zeit und bei geringstem Aufwand mit Festplatten-Receivern ausstatten möchten.

Wie auf Nachfrage bei Reel-Multimedia zu erfahren war, wird der zuletzt für Ende September/Anfang Oktober angekündigte Liefertermin definitiv eingehalten. In Kürze will RMM die Vorabbesteller des NetClients anschreiben und detaillierte Informationen bekannt geben.

NetClient im Test bei DigitalFernsehen

Wie bereits angekündigt, hat die Fachzeitschrift DIGITAL FERNSEHEN den neuen Reel NetClient einem Test unterzogen und nun in ihrer aktuellen Ausgabe 10/2009 veröffentlicht.

Vorab: Der NetClient konnte die Redaktion überzeugen und erhält mit dem Testurteil “sehr gut” eine uneingeschränkte Empfehlung.

Neben der sehr umfänglichen Ausstattung, der sehr einfachen Einrichtung und der insgesamt einwandfreien Funktion des Gerätes ist es vorallem das MultiRoom-Konzept, das die Tester begeistert.
Nahezu alle Funktionen der ReelBox lassen sich auch über den NetClient nutzen. Somit hat der Nutzer in jedem Raum, in dem ein NetClient aufgestellt ist, eine Art “Mini-Avantgarde” zur Verfügung, die er in der gewohnten Weise und mit der selben Menüführung bedienen und nutzen kann.
Auch die Durchgängigkeit wird im Testbericht gelobt: So lässt sich beispielsweise eine Timer-Programmierung sowohl an der ReelBox wie auch an allen angeschlossenen NetClients durchführen, kontrollieren und ändern. Eine Sendung, die man im Wohnzimmer nicht mehr weiterschauen möchte, kann man anhalten und einfach am NetClient im Schlafzimmer zeitversetzt den Rest ansehen.

Die fehlerfreie Signalübertragung und gegenüber der ReelBox nur minimal langsamere Umschaltzeiten (ca. zwei Sekunden) runden den insgesamt sehr guten Eindruck der Tester ab.

Den gesamten Test mit allen Details findet man in der am 4. September 2009 erschienenen Ausgabe 10/2009 der Zeitschrift DIGITAL FERNSEHEN.

Avantgarde im Vergleichstest bei DigitalFernsehen

Unter der Überschrift “Duell der Giganten” vergleicht die Fachzeitschrift DIGITAL FERNSEHEN in ihrer jüngsten Ausgabe die ReelBox Avantgarde und die Dreambox DM 8000.

Als Flaggschiffe im Bereich HDTV-Festplattenreceiver beschrieben können beide Geräte mit einer besonderen Hardware-Ausstattung und Funktionsvielfalt aufwarten.

Bei der Hardware unterscheiden sich die Konkurrenten lediglich in kleineren Details: Im Test werden auf Seiten der Dreambox der zusätzliche SD-Kartenleser und zwei weitere CI-Schnittstellen als Pluspunkt genannt. Die Avantgarde punktet mit insgesamt drei Tuner-Steckplätzen, die in Zusammenspiel mit den neuen Dual-Tunern den parallelen Betrieb von bis zu sechs Tunern erlaubt.

Bei den getesteten Tunereigenschaften kann die Dreambox mit einer etwas besseren Dämpfung aufwarten. Bemängelt wird, dass die ReelBox bislang nur das DiSEqC-1.1-Protokoll und noch kein USALS (Software zur automatischen Berechnung von Antennenpositionen) beherrscht.

Kritik finden auch die Fernbedienungen beider Geräte; nach Meinung der Tester fehlen einige Tasten für die zahlreichen Zusatzfunktionen.

Hinsichtlich Einrichtung, Bedienung und Alltagstauglichkeit geben sich die zwei Linux-Receiver nichts. In puncto DVD-Erstellung sowie Schnittfunktionen und der Möglichkeit zur automatischen Kennzeichnung von Werbeblöcken sticht die ReelBox hervor.

Die Multimediafunktionen, also MP3-Player, Internetradio und Bildershow sind laut DIGITAL FERNSEHEN vergleichbar. Allerdings stehen der Dreambox aufgrund einer sehr großen Community eine im Vergleich zur ReelBox höhere Anzahl von Zusatzprogrammen, wie z.B. ein YouTube-Player, zur Verfügung.

Den entscheidenden Trumpf spielt die ReelBox Avantgarde jedoch mit dem ebenfalls getesteten, neuen NetClient aus. Beschrieben als “das erste Receiver-Modell auf dem Markt, das seinen kompletten Funktionsumfang per Netzwerk an kleine Klientenboxen weitergibt”, loben die Tester die MultiRoom-Fähigkeiten und das Familientauglichkeit beweisende Konzept.

Im Fazit kann keiner der beiden Multimedia-Receiver einen klaren Sieg für sich beanspruchen. Je nach Anforderungsprofil findet sowohl die ReelBox wie auch die Dreambox ihre Zielgruppe. Die ReelBox wird als unkomplizierter Familienreceiver empfohlen, der speziell mit seinem netzwerkfähigen MultiRoom überzeugen kann. Die Dreambox hingegen – so das Urteil der Tester – richtet sich an Nutzer, die gerne “herumbasteln”.

Den gesamten Vergleichstestbericht kann man in der aktuellen Ausgabe 10/2009 der Zeitschrift DIGITAL FERNSEHEN nachlesen.

HD+ als Auftakt gebührenpflichtigen Fernsehens?

Im Artikel Pro und Contra zum HDTV-Auftritt von RTL und Vox als PayTV beschäftigt sich HD+TV online kritisch mit dem ab Herbst 2009 zur Verfügung stehenden HD-Angebot der Privatsender RTL und Vox.

So ist nicht auszuschließen, dass mit dem neuen kostenpflichtigen Angebot HD+ des Satellitenbetreibers Astra der Beginn gebührenpflichtigen Fernsehens in Deutschland eingeläutet wird. Auch wenn ARD und ZDF ihren HDTV-Betrieb im nächsten Jahr unverschlüsselt starten werden, bleibt festzuhalten, dass auch gebührenfinanzierte Staatssender wie zum Beispiel der österreichische ORF ihr HD-Programm verschlüsseln.

Sehr kritisch werden zudem die speziell für HD+ zertifizierten Digitalreceiver, man spricht auch von Zwangsreceivern, gesehen, die nach bisherigen Informationen wohl mit dem als Zukunftsstandard angesehenen CI-Nachfolger CI+ ausgestattet sein werden.
Die neue Common Interface-Variante CI+ steht insbesondere wegen hoher Zertifizierungskosten und Lizensierungsgebühren und eines voraussichtlich strengen Jugend- und Kopierschutz in der Kritik.

Den vollständigen Artikel kann man in der aktuellen Ausgabe 08/2009 der DIGITAL FERNSEHEN lesen. Hier wird auch das kommende HD+-Szenario näher betrachtet und verschiedene Hersteller von Set-top-Boxen zum neuen Astra-Konzept und zum Thema CI+ befragt.

Kein HDTV-Showcase bei Kabel Deutschland

Nach einem Bericht der Multimedia-Illustrierten INFOSAT bestätigten die Öffentlich-Rechtlichen und die Kabelnetzbetreiber, dass die Ausstrahlung bzw. Einspeisung des zur Leichtathletik-WM angekündigten HDTV-Testbetriebs über Satellit sowie die Kabelnetze von Kabel BW, Unitymedia und Netcologne vereinbart ist.

Für die Kunden des größten deutschen Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland hingegen wird das Showcase sehr wahrscheinlich nicht zu sehen sein. Nach Aussage einer KDG-Sprecherin könne man aktuell leider keine Informationen zu konkreten HDTV-Planungen von Seiten Kabel Deutschland liefern.

Grundsätzlich stehen die HD-Angebote allen Kabelnetzbetreibern zur Einspeisung via Satellit oder unter Nutzung des ARD Cable Compression Centre, derzeit von Kabel BW, Unitymedia und Netcologne genutzt, zur Verfügung.

Der Start des HDTV-Regelbetriebs zur Winterolympiade im Februar 2010 in den Kabelnetzen ist allerdings derzeit noch offen, da die Öffentlich-Rechtlichen noch in Verhandlungen mit den Kabelnetzbetreibern stehen.

Mehr zum Thema HDTV-Start von ARD und ZDF kann man auch in der am 29. Mai erscheinenden Juni-Ausgabe der INFOSAT lesen.

Test der Avantgarde II in satvision

In einem mehrseitigen Test der Fachzeitschrift satvision (Ausgabe 05/2009) kann die ReelBox Avantgarde Series II mit einer Gesamtwertung von 96,5 % überzeugen.

Im Fazit wird die neue Revision der ReelBox Avantgarde bezüglich ihrer Funktionsvielfalt als HDTV-Receiver, digitaler Videorekorder, Mediaplayer, Mediaserver und vollwertiger Linux-Computer gelobt. Auch die aus Sicht der Tester kinderleichte, intuitive Bedienung, das Tunerkonzept mit Unterstützung von bis zu drei Twin-Tunern sowie das Multiroom-Konzept mit den ab Ende Mai erhältlichen NetClients sichern dem “HDTV-Alleskönner” die Note “sehr gut”.
Lediglich bei der Bildqualität in Standard-Auflösung (SDTV) nehmen die Tester eine starke Weichzeichnung auf dem eingesetzten TV-Gerät (Samsung LE46A959) wahr und sehen hier wie auch bei der relativ langen Bootzeit aus dem DeepStandby geringen Verbesserungsbedarf.

Abschließend empfiehlt satvison die ReelBox Avantgarde Series II als “preiswertestes HDTV-Multimediacenter” sowohl dem technischen Laien wie auch dem Linux-Profi, der hohe Ansprüche an einen modernen HTPC (Home Theater Personal Computer) stellt.

1080i und 720p im Vergleich

Auch wenn sich in Deutschland die öffentlich-rechtlichen Sender bereits entsprechend der Empfehlung der Europäischen Rundfunk-Union (EBU) auf 720p50 als Standard geeinigt haben, so bleibt die Diskussion um die beiden HDTV-Normen 1080i und 720p weiterhin interessant.

Michael Mücher, ausgewiesener Experte in Sachen Fernsehtechnik und kreativer Kopf von BET, hat für das Online-Magazin film-tv-video.de das Thema in einem sehr interessanten Artikel differenziert, aber dennoch leicht verständlich unter die Lupe genommen.

Mücher stellt fest, dass es bei der Normfrage eben nicht nur um die Frage nach Interlaced oder progressivem Standard, die Bewegtbildauflösung und Datenraten oder Speicherkapazitäten geht. Wie der Autor erklärt, würden eine Vielzahl weiterer Aspekte meist gar nicht erwähnt, unterbewertet oder in der Gesamtbetrachtung der Produktionsabläufe falsch gewichtet. So werden im Beitrag alle produktionsrelevanten Aspekte zusammenfassend dargestellt und detailliert beschrieben.

Im Ergebnis seiner Betrachtung kommt Mücher zu dem Schluss, dass es trotz eindeutiger Vorteile im aktuellen TV-Umfeld sinnvoller sei, die teilweisen Nachteile von Interlaced zu akzeptieren und auf 1080i zu setzen. Der logische und finale Schritt auf 1080p50 könne dann zudem wesentlich problemloser erfolgen.

Neues HDTV-Magazin im pdf-Format

Seit dem 20. November steht das digitale Home-Entertainment-Magazin “HD World” mit seiner Startausgabe unter www.hdworld-mag.de erstmals zum kostenlosen Download bereit. Das im pdf-Format veröffentlichte, kostenlose Magazin will künftig jeden Monat über HDTV-Themen berichten.

Auf 50 Seiten werden Neuerscheinungen auf Blu-Ray, Spiele für die PS3 und die Xbox360 sowie ausgesuchte Hardwarekomponenten vorgestellt und getestet.

Die nächste Ausgabe ist bereits für den 18. Dezember 2008 geplant.

Streaming-Funktionen in Praxistest

In der aktuellen Ausgabe 12/2008 der Zeitschrift DIGITAL FERNSEHEN werden im Praxisteil schwerpunktmäßig die Streaming-Funktionen der ReelBox Avantgarde untersucht.

Längst zählt nicht mehr nur der Fernseher als Multimedia-Zentrale. Immer mehr Anwender möchten auch mit ihrem PC oder dem Notebook die Möglichkeiten von Live-TV, Videos bzw. Aufnahmen nutzen.

Nach Feststellung von Digital Fernsehen bietet die ReelBox hierzu wesentlich mehr Funktionen als die meisten anderen auf dem Markt befindlichen Receiver.

Bereits in Ausgabe 04/2008 gab es einen Test der Avantgarde bei Digital Fernsehen, in dem die ReelBox als Alleskönner überzeugen konnte.

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ReelBox kompakt - das Praxishandbuch