Archiv für das ‘PayTV’-Tag

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Verbraucherzentrale NRW lehnt CI+ ab

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen lehnt die aktuellen Planungen zu der neuen ASTRA-Plattform HD+ wegen der zuschauerunfreundlichen Eigenschaften von CI+ ab.

“Die Einführung dieser neuen Schnittstellentechnik steht für eine Entwicklung, die an den Interessen des Verbrauchers vorbei geht”, kritisiert Rolf Dahlmann, Technikexperte bei der Verbraucherzentrale NRW.

Mit CI+ ist es möglich den Umgang mit den Sendeangeboten derart kontrollieren, dass beispielsweise wesentliche Funktionen wie Aufzeichnungen eines Programms und die zeitlich versetzte Wiedergabe (Timeshift) unterbunden werden können. Auch die automatische Löschung eines aufgenommenen Spielfilms oder das Vorspulen bei Werbeblöcken kann mit dieser Technik gesperrt werden.

RTL und Vox, die mit ihrem HD-Angebot die Plattform HD+ und damit die CI+-Schnittstelle nutzen möchten, setzen dabei auf eine neue Generation von Receivern, die allerdings derzeit noch gar nicht erhältlich sind und erst im Herbst diesen Jahres in den Handel kommen sollen.
Ein Nachsehen hätten dann die Nutzer aktueller HD-Receiver, da auch ein vorhandener CI-Schacht für CI+ nicht nutzbar ist.

Die resultierende Empfehlung der Verbraucherzentrale NRW, “unbedingt die Entwicklung auf dem schnelllebigen Markt abzuwarten und derzeit keinen HD-Sat-Receiver zu kaufen”, ist allerdings verwunderlich. In dieser Konsequenz würde nur der Erwerb eines HD+-fähigen Receivers bleiben, mit dem die von der Verbraucherzentrale NRW kritisierte Entwicklung erst recht unterstützt würde. Es ist zu bezweifeln, dass dies die richtigen Zeichen sind, will man die Interessen der Verbraucher im Sinne eines Verbraucherschutzes wirklich vertreten.

Mehr hierzu auf der Website der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

HD+ als Auftakt gebührenpflichtigen Fernsehens?

Im Artikel Pro und Contra zum HDTV-Auftritt von RTL und Vox als PayTV beschäftigt sich HD+TV online kritisch mit dem ab Herbst 2009 zur Verfügung stehenden HD-Angebot der Privatsender RTL und Vox.

So ist nicht auszuschließen, dass mit dem neuen kostenpflichtigen Angebot HD+ des Satellitenbetreibers Astra der Beginn gebührenpflichtigen Fernsehens in Deutschland eingeläutet wird. Auch wenn ARD und ZDF ihren HDTV-Betrieb im nächsten Jahr unverschlüsselt starten werden, bleibt festzuhalten, dass auch gebührenfinanzierte Staatssender wie zum Beispiel der österreichische ORF ihr HD-Programm verschlüsseln.

Sehr kritisch werden zudem die speziell für HD+ zertifizierten Digitalreceiver, man spricht auch von Zwangsreceivern, gesehen, die nach bisherigen Informationen wohl mit dem als Zukunftsstandard angesehenen CI-Nachfolger CI+ ausgestattet sein werden.
Die neue Common Interface-Variante CI+ steht insbesondere wegen hoher Zertifizierungskosten und Lizensierungsgebühren und eines voraussichtlich strengen Jugend- und Kopierschutz in der Kritik.

Den vollständigen Artikel kann man in der aktuellen Ausgabe 08/2009 der DIGITAL FERNSEHEN lesen. Hier wird auch das kommende HD+-Szenario näher betrachtet und verschiedene Hersteller von Set-top-Boxen zum neuen Astra-Konzept und zum Thema CI+ befragt.

Kabel BW mit allen Sky-HD-Sendern im Netz

Wie nun auch der Kabelnetzprovider Kabel BW in einer Pressemitteilung vom 30.06.2009 bestätigt hat, werden bereits zum Start des neuen Entertainment-Angebots Sky Deutschland am 4. Juli alle sieben HD-Programme auch im Kabelnetz von Kabel BW empfangbar sein.

Kabel BW unterzeichnete einen entsprechenden Einspeisevertrag über das gesamte HDTV-Angebot von Sky. Damit vergrößert Kabel BW sein HDTV-Angebot auf nun insgesamt zwölf HDTV-Sender, von denen fünf unverschlüsselt und frei empfangbar sind.

Sky zum Start im Abo komplett freigeschaltet

Zum Neustart des neuen PayTV-Senders Sky können alle Premierekunden am 4. und 5. Juli 2009 das komplette Sky-Programm sehen, unbhängig vom abonnierten Paket. Pay-per-View-Angebote wie zum Beispiel Sky Select sind hiervon allerdings ausgeschlossen.

Von besonderem Interesse dürfte das neue HDTV-Paket sein. Bei Disney Cinemagic HD werden den ganzen Tag über Animationsfilme der Pixar Animation Studios ausgestrahlt, unter anderem die Kassenknüller Das große Krabbeln, Toy Story 2, Monster AG, Cars und Ratatouille.

Mit dem heutigen Tag, also 01. Juli 2009, beginnt der erste Schritt bei der Umstellung von Premiere zu Sky. Der PayTV-Anbieter empfiehlt daher seinen Kunden, bereits heute einen Kanalsuchlauf durchzuführen. Für die neuen Sky-Sender sollen dann bereits Texttafeln aufgeschaltet sein. Wie Premiere mitteilt, kann es aufgrund der technischen Umstellungen am 1. Juli kurzzeitig zu Bild- und Tonstörungen kommen.

Eurosport HD exklusiv bei Sky

Die aus Premiere hervorgehende PayTV-Plattform Sky Deutschland hat angekündigt, mit dem Sportsender Eurosport HD noch einen weiteren Sender in sein HDTV-Paket aufzunehmen.

Damit sind neben Sky Cinema HD, Discovery HD, National Geographic HD, History HD, Disney Cinemagic HD und Sky Sport HD insgesamt sieben Sender in High Definition vertreten.
Eurosport HD wird exklusiv bei Sky zu sehen sein. Unter anderem sollen die Tour de France (4. bis 26. Juli), die Schwimm-WM in Rom (17. Juli bis 3. August), die Leichtathletik-WM in Berlin (15. bis 23. August), die Fußball-Frauen-EM 2009 in Finnland (23. August bis 10. September) sowie das Tennis US-Open aus New York (31. August bis 13. September) ausgestrahlt werden.

Die HD-Variante des am 25. Mai 2008 gestarteten, europäischen Sportsenders steht in 16 Sprachen in 30 Ländern zur Verfügung. Offizieller Partner von Eurosport HD für die europaweite Promotion des Senders ist der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern Panasonic.

Kabel Deutschland in der HD-Klemme

Wie bereits berichtet, wird aus Premiere ab dem 4. Juli 2009 Sky. Im neuen Angebot sind auch sechs HDTV-Kanäle, von denen aber voraussichtlich nur Sky Sport HD und Discovery HD im Kabel zu empfangen sein werden. Der Querschnittskanal Premiere HD entfällt, Filme und Serien in HD-Qualität werden daher bei Kabel Deutschland vorerst nicht mehr zu sehen sein.

DIGITAL FERNSEHEN beschreibt das Dilemma treffend in dem Artikel Kunden von Kabel Deutschland schauen bei HDTV in Röhre – Premiere HD fällt weg.

Enttäuschten Kunden soll nach Angaben von Premiere ein Downgrade ihres Abos zu günstigeren Gebühren angeboten werden; ein Sonderkündigungsrecht will man den Kunden allerdings nicht einräumen.

So liegt das Problem laut Premiere an der mangelnden Netzkapazität von Kabel Deutschland, die die Einspeisung weiterer HDTV-Kanälen verhindere.
KDG dagegen weist diese Aussage zurück und erklärt, eine Einspeisung weiterer HDTV-Programme sei problemlos möglich, nur sei eben kaum Interesse der Kundschaft nach HDTV-Inhalten vorhanden.

Tatsächlich darf man annehmen, dass das Problem in der Netzstruktur von Kabel Deutschland liegt. Bislang ist das KDG-Netz nur teilweise auf einen nutzbaren Frequenzbereich von bis zu 862 MHz ausgebaut. Würde man nun das neue Sky-Angebot komplett einspeisen, so ginge dies zu Lasten derjenigen Kunden, die im unausgebauten KDG-Netz wohnen, aber ebenfalls das gesamte Sky-Angebot nutzen wollen.

Kabel BW will HDTV-Paket noch 2009 erweitern

Der baden-württembergische Kabelnetzbetreiber Kabel BW will noch in diesem Jahr mit einem eigenen Pay-HDTV-Paket sein Angebot an hochauflösenden Sendern erweitern.

Derzeit stehen bei Kabel BW neben den Premiere-Sendern Premiere HD und Discovery HD auch fünf unverschlüsselte Sender, nämlich Anixe HD, Luxe HD, HD Campus TV, Euro1080/HD und Deluxe Lounge HD zur Verfügung.
Leider fehlt mit Arte HD nach wie vor eines der derzeit interessantesten deutschsprachigen HD-Angebote im Programm-Portfolio.

Von dem neuen Sky-HDTV-Programm wird man bei Kabel BW wie auch bei den anderen Kabelnetzbetreibern zunächst wohl nur Sky Sport HD und Discovery HD sehen können. Über die zusätzliche Einspeisung weiterer Sender ist man laut Stefan Beberweil, Produktmanager bei KabelBW, mit allen relevanten Sender-Partnern im Gespräch. Die Kapazitäten dafür seien in jedem Fall vorhanden.

Aber auch die Zahl der frei empfangbaren HDTV-Kanäle soll kontinuierlich ausgebaut werden. Ergänzend sind zudem TV- und Video-On-Demand-Dienste mit HDTV-Inhalten geplant.

Aus Premiere wird Sky

Dass Premiere zukünftig auf den Namen Sky hört, ist schon seit einiger Zeit bekannt. Die Umbenennung ist eine Folge der Übernahme durch den Medienmogul Rupert Murdoch.
Im Dezember 2008 ging Premiere knapp an der Pleite vorbei. Banken und der neue Großaktionär konnten sich auf eine neue Finanzierung einigen und so Premiere vorerst retten.

Aber ist Sky das bessere Premiere?

Immerhin wird es mehr Sender, mehr Sport und vor allem mehr HDTV-Angebote geben. Zum Angebot gehören insgesamt sechs HDTV-Kanäle: Sky Cinema HD, Sky Sport HD, Disney Cinemagic HD, History HD, National Geographic HD und Discovery HD.
Voraussetzung für die Buchung eines HD-Senders ist ein entsprechendes Premium-Paket. So sind beispielsweise Sky Cinema HD und Disney Cinemagic HD für Abonnenten des Sky Film Pakets zum monatlichen Abo-Preis von 42,90 Euro erhältlich, Abonnenten des Sport- oder des Bundesliga-Pakets können Sky HD Sport zum Preis von 49,90 Euro im Monat sehen.
Je nach Netzkapazität des jeweiligen Kabelnetzbetreibers kann es übrigens sein, dass Kabelkunden mit Sky Sport HD und Discovery HD nur ein eingeschränktes HD-Angebot beziehen können.
Wer das Sky-Gesamtpaket mit allen Programmen und dem vollen HDTV-Angebot sehen möchte, muss 59,90 Euro pro Monat zahlen.

Im Ergebnis wird Sky also vor allem teurer. Das beliebte Bundesligapaket kostet statt der bisherigen 19,99 Euro pro Monat satte 32,90 Euro, was einer Preissteigerung von fast 65 Prozent entspricht.
Doch nicht nur die Verteuerung gibt Anlass zur Kritik. In dem Kommentar “Über den Krampf zum Spiel” der FAZ zu den Neuerungen bei Premiere wird sowohl die Unübersichtlichkeit und mangelnde Flexibilität der neuen Paketstruktur kritisiert als auch die Ignoranz, mit der die neue Sky-Strategie am Markt vorbei agiert.

Am Samstag, 4. Juli 2009, um 0:00 Uhr, soll das neue Entertainment-Angebot von Sky auf Sendung gehen.

Weitere Informationen und Details zu Sky und den neuen Angeboten erhalten Sie unter unter anderem im Pressebereich von Premiere.

HDTV-Paket bei Unitymedia zum Jahresende

Laut einer Meldung der Multimedia-Illustrierten INFOSAT plant der Kabelnetzbetreiber Unitymedia bis Ende des Jahres eigenes HDTV-Paket.

Welche Sender in dem PayTV-Paket enthalten sein werden, steht bislang allerdings noch nicht fest. Die Gespräche mit potenziellen Anbietern sind noch im Gange.
Zur Zeit steht mit Premiere HD lediglich ein HDTV-Sender im Unitymedia-Angebot per Abonnement zur Verfügung.

HD-Klassiksender zur Jahresmitte geplant

Der bereits im letzten Jahr für mehrere Monate auf dem ASTRA HD Promokanal laufende HDTV-Sender Classica HD wird laut einem Bericht des Handelsblatts voraussichtlich Mitte des Jahres 2009 als weltweiter PayTV-Klassikkanal starten.

Derzeit wird der Klassiksender in PAL-Auflösung über die Plattform von Premiere vermarktet und hat rund 40.000 Abonnenten. Auf Classica werden klassische Musik und Opern ausgestrahlt. Besondere Highlights wurden bislang auch auf dem Astra HD Promotion Kanal gezeigt.
Mit der geplanten Umsetzung als HDTV-Kanal hofft der Betreiber von Classica, der Münchner Medienunternehmer Jan Mojto, ein Abonnementpreis über den jetzigen 8 Euro pro Monat (für SD-Qualität) erlösen zu können.

Mascom kritisiert CI+ scharf

In einem Interview des Online-Magazins digitalmagazin.info kritisiert Heinz Gruber, Geschäftsführer des Modul-Herstellers Mascom, die neue Common Interface-Variante CI+ mit scharfen Tönen.

So würden die Zuschauer durch den von ein paar Firmen angedachten Möchtegern-Standard CI+ total eingeschränkt und entmündigt. “CI+ bedeutet, dass die TV-Sender die totale Kontrolle über das Empfangsgerät haben”, erklärt Gruber.
So hätten Sender wie RTL via CI+ die Möglichkeit zu bestimmen, wie lange eine Aufnahme auf der Festplatte gültig ist und könnten so zum Beispiel Spielfilme nach sieben Tagen automatisch löschen. Weiter sei es möglich, das Überspringen von Werbepausen zu unterbinden, um diese nur noch in Originalgeschwindigkeit wiedergeben zu lassen.
“Falls ein Receiver sich später als hackbar herausstellt, kann er ‘dank CI+’ vom Pay-TV-Anbieter über Satellit deaktiviert werden. Das ist nichts anderes als eine Entwertung, ohne dass sich der Eigentümer wehren kann,” so Gruber weiter.

Realistische Chancen räumt Gruber CI+ allerdings auch nicht ein. Es “trägt lediglich zur weiteren Kundenverwirrung bei und bremst die Digitalisierung.” Gruber hofft nun auf das Bundeskartellamt, das derzeit eine branchenweite Befragung zu CI+ durchführt.

Das komplette Interview kann auf der Homepage von INFOSAT Online nachgelesen werden.

HDTV gegen Depressionen

HDTV-Fernsehen kann zur Verbesserung des psychischen Wohlbefinden des Betrachters beitragen und die Effekte einer Depression mildern.

Das zumindest behauptet der britische PayTV-Sender Sky mit Berufung auf ein Forschungergebnis der vom Sender beauftragten Psychologin Donna Dawson. “Programme mit lebendigen, hellen und scharfen Farben schaffen ein visuelles Erlebnis für unsere Augen, heben unsere Laune und versorgen uns mit Energie.”, so Dawson.
In einer von ihr zusammengestellten Liste von Filmen, dem “Happier Days TV Guide“, werden optische Schlüsselreize identifiziert, die das Gehirn stimulieren, den Endorphin-Spiegel und die Serotonin-Ausschüttung erhöhen.

Inwieweit es beim Konsum von hochauflösendem Fernsehen tatsächlich Effekte zur Behandlung von Depressionen gibt oder ob es sich nicht doch eher um einen Marketing-Streich von Sky HD handelt, darf sich jeder selbst überlegen.
Unstrittig ist sicher, dass der eigene Lieblingsfilm, egal ob Klassiker, Action, Romanze, Komödie oder Horror, ein guter Helfer gegen schlechte Laune und miese Stimmung ist.

Weitere Informationen hierzu findet man auch bei neuerdings.com und bei pocket-lint.co.uk.

Unstimmigkeiten zwischen Premiere und Discovery

Laut Bericht des Nachrichtenmagazins Focus gibt es zwischen PayTV-Anbieter Premiere und Discovery Networks Deutschland Unstimmigkeiten zu der Frage, wieviel Premiere zukünftig pro Abonnent und Jahr zu zahlen hat.

Wer in dieser Auseinandersetzung der größere Verlierer sein wird, ist derzeit unklar. Die Positionen der Vertragspartner sollen kaum vereinbar sein. Auch ein Premiere-Sprecher wollte laut Focus nicht mehr garantieren, dass Premiere das Angebot von Discovery weiterhin ausstrahlt. Möglicherweise werden die Discovery-Sender Discovery Channel und Animal Planet bereits ab April nicht mehr bei Premiere vermarktet.

Discovery HD und Premiere HD sind momentan die einzigen verfügbaren HDTV-Sender im Premiere-Angebot. Ohne Discovery HD würde das ohnehin schon recht knappe HDTV-Angebot in Deuschland bald noch kleiner werden.

Frustrierte Kunden beim digitalen Kabelfernsehen

Das digitale Kabelfernsehen soll nicht nur bessere Bild- und Tonqualität bieten, sondern auch eine größere Programmvielfalt. Aber wie die Zeitschrift AUDIO VIDEO FOTO BILD in der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe (Heft 2/09) berichtet, werden Kunden durch komplizierte Technik, technische Mängel, undurchsichtige PayTV-Tarife, schlechten Service und Gerätezwang abgeschreckt.

Gerade bei der Auswahl der DVB-C-Receiver sind die Kunden in der Regel auf die von den Netzbetreibern angebotenen zertifizierten Receiver angewiesen. Diese Geräte sind meist wenig komfortabel und spartanisch ausgestattet; Festplatten oder digitale Ausgänge zum Aufzeichnen von Sendungen fehlen bei fast allen Receivern. Auch HDTV ist nur bedingt möglich, da die Empfangsgeräte meistens über veraltete Scart-Anschlüsse statt HDMI verfügen.

Ein weiteres großes Ärgernis ist der Umstand, dass mit Ausnahme von Kabel-BW Nutzer des digitalen Kabelfernsehens grundsätzlich eine Smartcard zur Freischaltung akzeptieren müssen, wenn sie nicht nur die öffentlich-rechtlichen Sender, sondern wenigstens auch die großen Privatsender (RTL und ProSieben.Sat1) sehen möchten. Möchte man dann auch noch mehr als ein TV-Gerät betreiben, so muss für jedes Gerät ein separater Receiver inklusive Smartcard angemietet werden. Immerhin ist es bei Unitymedia möglich, auch einen nicht-zertifizierten Receiver zu verwenden. Hierfür ist allerdings eine spezielle, kostenpflichtige Smartcard zu ordern.

Kabel BW ordnet digitales Angebot neu

In der Nacht vom 20.10. auf den 21.10.2008 ordnet der Kabelnetzbetreiber Kabel BW sein digitales TV-Angebot neu.
Free-TV und Pay-TV sollen in den Kanallisten übersichtlicher dargestellt werden und so einen besseren Überblick über das digitale Programmangebot geben.

Kabel BW reagiert damit auch auf die Qualitätsoffensive der ARD, bei der Mitte März ein neuer Transponder, in dem alle Programme der ARD zusammengefasst sind, in Betrieb genommen wurde.
Im Rahmen dieser Umstellung ordnet Kabel BW sein digitales Senderangebot komplett neu, um auch für die Zukunft und weitere neue Sender gerüstet zu sein.

Umgestellt werden alle digitalen Sender mit ARD, ZDF und den Privaten sowie Premiere, Kabel Digital Home, Kabel Digital International, Bundesliga und das Männerpaket. Die analogen Sender sind von der Umstellung nicht betroffen.

Weitere, ausführliche Informationen zur Umstellung bietet Kabel BW im Internet unter http://www.kabelbw.de/kanalbelegung.

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