Archiv für das ‘Festplatte’-Tag

Alternative Festplatten für ReelBox Avantgarde

Wer auf der Suche nach einer alternativen Festplattenausstattung für seine ReelBox Avantgarde ist, kann sich nun im Reel-Multimedia Wiki anhand einer Kompatibilitätsliste über geprüfte und empfohlene Modelle informieren.

Grundsätzlich sind für den Betrieb in der ReelBox alle handelsüblichen 3,5-Zoll-SATA-Festplatten mit einer Kapazität von bis zu 1,5 Terabyte verwendbar.
Bei Festplatten größer als 320 GB ist ist jedoch eine Anpassung der Aufnahmepartition an die Speichergröße der Datenträgers erforderlich. Diese Partitionsvergrößerung wird über einen Installationsassistenten unterstützt, zu finden unter Setup | Videorekorder | Festplatte/Medienlaufwerk. Über die gelbe Taste “Größe ändern” lässt sich dann die Partition für Mediendateien auf die volle, verbleibende Größe der neuen Festplatte erweitern.

medienlaufwerk partition

Die Liste der von RMM geprüften, aternativen Festplatten soll in Zukunft weiter ausgebaut und ständig ergänzt werden.

Beim Austausch der internen Festplatte der ReelBox Avantgarde hilft auch die Schritt-für-Schritt-Anleitung Austausch/Erweiterung der internen Festplatte, die neben vielen anderen Tutorials als pdf-Dokument auf der Website von Reel Multimedia im Supportbereich unter Dokumentation zum Download angeboten wird.

Festplatte defekt?

Diese Frage stellt sich dem einen oder anderen Anwender der ReelBox Avantgarde bei plötzlich auftretenden Fehlern. Aber wie kann man dies überprüfen?

SMART ist die Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology, über die moderne ATA- und SCSI-Festplatten sowie SCSI-Bandlaufwerke verfügen. Neben der laufenden Protokollierung von Messwerten und Fehlern sind auch Funktionen zum Selbsttest der Geräte eingebaut. Gut wäre natürlich, von einen bevorstehenden unangenehmen Ereignis, wie zum Beispiel ein Festplattendefekt,  frühzeitig zu erfahren. Dafür sorgt das Softwarepaket Smartmontools.

Auch auf der ReelBox Avantgarde ist der Start dieses Tools ohne Vorinstallation möglich. Man benötigt lediglich eine Eingabekonsole: Zum Beispiel die Konsole der ReelBox PC-Oberfläche (Aufruf über Start | System | Konsole) oder den Telnet des ReelBox Control Center (RCC). Durch die Eingabe des Befehls “sudo smartctl -a /dev/sda” wird, zum Beispiel, die Hauptfestplatte (sda) überprüft.

Die Ausgabe sieht dann beispielsweise so aus (gekürzt):
smart

Neben Angaben zur Festplatte, wie der Modellbezeichnung, der Seriennummer, der Firmware-Version, der ATA-Version und der Festplattenkapazität, finden sich wichtige Angaben zum Selbsttest und zur Gesundheit der Harddisk.

Nutzung größerer Festplatten

In der Standard-Ausführung ist die ReelBox Avantgarde mit einer 320-GB-Festplatte ausgestattet. Der modulare Systemaufbaus der Avantgarde erlaubt auch den Austausch gegen Festplatten mit höherer Kapazität. Um diese jedoch problemlos nutzen zu können, muss die Größe der Partition, auf der die ReelBox Nutzerdaten wie TV-Aufzeichnungen, MP3s etc. ablegt, manuell vergrößert werden.

Hierfür hat Reel-Multimedia ein Tutorial im pdf-Format bereitgestellt, in dem Schritt-für-Schritt die Vergrößerung der Nutzerdatenpartition beschrieben wird.

WICHTIGER HINWEIS:
Vor dem Ändern der Nutzerdatenpartition sind eventuell vorhandene TV-Aufzeichnungen, MP3s etc. unbedingt zu sichern!

Weitere Informationen hierzu auch im RMM-Supportforum im Beitrag ‘Neue interne Festplatte – Anpassen der Größe der Nutzerdatenpartition‘.

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