Archiv für die ‘Software / Images’ Kategorie

Workaround für Versionsproblem mit Stable-Image

Aufgrund eines fehlerhaften Eintrags in der Liste der Paketserver wird nach Installation des am 12. Dezember 2011 veröffentlichten und zum Download angebotenen Software-Updates ggf. das tagesaktuelle Update aus dem Testing-Tree eingespielt.

Bis zur Veröffentlichung neuer DVD-Images (Recovery bzw. Factory), in denen das Problem bereinigt ist, sollte man bei Installation der Recovery- oder Factory-Version darauf achten, dass das im Rahmen der Installation abgerufene Online-Software-Update abgebrochen wird. Alternativ kann auch die Internetverbindung kurzfristig deaktiviert werden.
Anschließend ist der fehlerhafte Eintrag in der Datei reel.list im Verzeichnis etc/apt/sources.list.d zu korrigieren. Zum Editieren der Datei kann z.B. der FTP-Client des Programms ReelBox Control Center (RCC) verwendet werden.

Hier ist der Eintrag “testing” am Zeilenende zu löschen. Der korrekte Eintrag für die Umstellung auf den Stable-Tree lautet entsprechend:

#Reelbox software
deb http://packages.reelbox.org/software/rubuntu 1004 stable stable-opt all

Anschließend die Datei speichern und die ReelBox Avantgarde neu starten. Unter Setup | Installation | Onlineupdate werden jetzt wieder ausschließlich Updates aus dem Stable-Tree angeboten.

TwonkyMedia Server auf ReelBox Avantgarde

Die auf der ReelBox Avantgarde gespeicherte Musik, Bilder und Videos lassen sich mit Hilfe des vorinstallierten UPnP-Mediaservers MediaTomb ins Heimnetz streamen und auf anderen Geräten wiedergeben.

Es ist jedoch auch möglich, alternative Medienserver zu installieren, wie zum Beipiel den weithin bekannten TwonkyMedia Server, der CPU-schonend arbeitet, eine übersichtliche Oberfläche bietet und zudem Medien-Feeds wie Flickr, Picasa, ShoutCast-Internetradio und Youtube integriert.

Die Installation ist in wenigen Schritten erledigt:

Schritt 1

Telnet im Programm ReelBox Control Center (RCC) öffnen.

Alternativ lassen sich auch andere Telnet-Clients wie z.B. PuTTY einsetzen.

In den nächsten drei Schritten sind die folgenden Befehle an der Eingabeaufforderung einzutragen.

Schritt 2

Zum Download der Installationsdateien des TwonkyMedia Servers:

wget http://www.twonky.com/upfiles/twonkymedia-i386-glibc-2.2.5-6.0.38.sh

Abwarten, bis der Ladebalken 100% anzeigt.
Schritt 3

Zum Setzen der Ausführungsrechte:

chmod +x twonkymedia-i386-glibc-2.2.5-6.0.38.sh

Schritt 4

Zur Installation der Dateien:

./twonkymedia-i386-glibc-2.2.5-6.0.38.sh

Schritt 5

Zum Eintragen des Startscripts im System:

update-rc.d twonkyserver defaults
update-rc.d twonkywebdavserver defaults

Schritt 6

Internetbrowser öffnen und die IP-Adresse der ReelBox mit Port 9000 für die Anschlussnummer des HTTP-Servers für den TwonkyMedia Server in der Adressleiste aufrufen.

http://[IP-Adresse ReelBox]:9000

Schritt 7

Zum Abschluss sollte man die Multimedia-Verzeichnisse auf der ReelBox Avantgarde auf dem TwonkyMedia Server freigeben.

twonkymediafreigaben

Der TwonkyMedia Server kann 30 Tage lang getestet werden. Anschließend ist eine Lizensierung erforderlich, die im Twonky Store für 14,95 Euro erworben werden kann.

Die Anleitung wurde auf Grundlage der Software-Version 11.12, also Ubuntu 10.04, entwickelt. Bei Anmerkungen bitte einfach einen Kommentar hinterlassen.

Dropbox auf der ReelBox Avantgarde

Cloud Computing war eines der Top-Themen der IT-Branche im letzten Jahr. Eines der besten Beispiele hierfür dürfte der Online-Speicher-Dienst Dropbox sein. Dank einfacher Bedienung und gelungener Integration in alle gängigen Betriebssysteme inklusive der mobilen hat Dropbox die Nase vorn, wenn man von zu Hause oder unterwegs über PC, Laptop oder Smartphone Zugriff auf Dokumente, Fotos, Videos oder die Musiksammlung haben möchte.

Warum also nicht diesen Dienst auch für die ReelBox nutzen? Kein Problem!

Damit die Dropbox-Installation möglichst auch von Linux-Laien leicht umgesetzt werden kann, hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die auf Grundlage der Software-Version 11.12, also Ubuntu 10.04, entwickelt wurde:

Schritt 1

Dropbox-Konto erstellen, soweit noch nicht vorhanden oder ein neuer, zusätzlicher Account eingerichtet werden soll.

Schritt 2

Telnet im Programm ReelBox Control Center (RCC) öffnen.

Alternativ können selbstverständlich auch andere Telnet-Clients wie z.B. PuTTY eingesetzt werden.

dropbox rcc

In den nächsten drei Schritten sind die folgenden Befehle an der Eingabeaufforderung einzutragen.

Schritt 3

Zum Wechseln der Benutzeridentität:

su reel

Schritt 4

Zum Download und automatischen Entpacken der Installationsdateien von Dropbox:

cd ~ && wget -O - http://www.dropbox.com/download?plat=lnx.x86 | tar xzf -

Abwarten, bis der Ladebalken 100% anzeigt und die Dateien fertig entpackt sind.

Schritt 5

Zum Starten der Installation:

.dropbox-dist/dropboxd

Schritt 6

Anschließend erhält man den Hinweis, die ReelBox über die angezeigte URL mit dem Dropbox-Konto zu verbinden:

“Gehe zu https://www.dropbox.com/cli_link?host_id=[xxx]&cl=de, um diesen Computer zu verknüpfen.”

Hierzu einfach im Telnet-Fenster die mit https: beginnende Adresse mit gedrückter linker Maustaste markieren und mit dem Kopieren-Befehl in der Symbolleiste übernehmen.

dropbox rcc2

Schritt 7

Internetbrowser öffnen und die kopierte URL durch Einfügen in der Adressleiste aufrufen.

Im erscheinenden Fenster wird man aufgefordert, sich mit den Benutzerdaten seines Dropbox-Kontos (s. Schritt 1) anzumelden.

dropbox dblogin

Nach der erfolgreichen Anmeldung kann man nun auf der ReelBox das Dropbox-Verzeichnis über Menü | Internet & Extras | Dateimanager im Ordner media/hd/home/reel/Dropbox öffnen.

dropbox rbdm

Schritt 8

Damit die Dropbox auch nach einem Neustart der ReelBox weiter aktiv bleibt, ist noch ein Startscript zu erstellen.

FTP im ReelBox Control Center öffnen und die hier zum Download bereitgestellte Datei dropbox.txt in das Verzeichnis /etc/init.d/ kopieren und anschließend die Datei in dropbox, also ohne .txt, umbenennen.

Schritt 9

Telnet im RCC öffnen und den laufenden Prozess mit der Tastenkombination STRG+C beenden.

In den nächsten drei Schritten sind die folgenden Befehle an der Eingabeaufforderung einzutragen.

Schritt 10

Zum Wechseln der Benutzeridentität:

su root

Schritt 11

Zum Setzen der Datei- und Ausführungsrechte:

chmod ugo+rx /etc/init.d/dropbox

Schritt 12

Zum Eintragen des Startscripts im System:

update-rc.d dropbox start 47 S . stop 47 S .

Ergänzende Hinweise

Die unter Dropbox eingerichteten Ordner lassen sich auch direkt mit den auf der ReelBox Avantgarde verfügbaren Multimedia-Verzeichnissen (Film-, Musik- und Bildarchiv) verknüpfen.

Um beispielsweise den vorinstallierten Ordner Photos der Dropbox mit dem Bildarchiv der ReelBox zu verlinken, gibt man im Telnet den Befehl

ln -s /home/reel/Dropbox/Photos/ /media/hd/pictures/Dropbox

ein. Zur besseren Übersichtlichkeit ist allerdings zu empfehlen, die Multimedia-Verzeichnisse der ReelBox in die Ordnerstruktur der Dropbox zu übernehmen. Entsprechend sähen die Befehle zur Erstellung der sog. Symlinks wie folgt aus:

ln -s /home/reel/Dropbox/music/ /media/hd/music/Dropbox
ln -s /home/reel/Dropbox/pictures/ /media/hd/pictures/Dropbox
ln -s /home/reel/Dropbox/video/ /media/hd/video/Dropbox
dropbox rbmv

Bei Problemen oder Anmerkungen zu dieser Anleitung bitte einfach einen Kommentar hinterlassen.
Wer noch kein Dropbox-Konto hat oder sich einen zusätzlichen Account anlegen möchte, kann sich gerne über den Link http://db.tt/3UymfwzG registrieren und sich so mit 250 MB von Dropbox kostenlos spendiertem Bonusspeicherplatz bedanken.

Software-Update per USB-Stick

Für ein Software-Update der ReelBox, wie z.B. dem aktuellen Update auf Version 11.12, bietet Reel-Multimedia Image-Dateien als Basis für eine Installations-DVD an.

Alternativ zum Brennen einer DVD gibt es allerdings auch die Möglichkeit, das Recovery- bzw. das Factory-Image auf einen USB-Stick aufzuspielen und hierüber das Software-Update zu installieren.

Eine entsprechende Anleitung findet man im Wiki der Reelbox Community reelbox4you.tv. Benötigt wird neben der Image-Datei und einem ausreichend großen USB-Stick lediglich das frei verfügbare Programm UNetbootin, das in Versionen für Windows, Linux und Mac OS X bereitgestellt wird.

Software-Update 11.12 verfügbar

Ab sofort steht allen ReelBox-Nutzern die lang erwartete Stable-Version der neuen, auf Ubuntu 10.04 LTS und VDR 1.7.21 basierenden Reel-Software für die ReelBox Avantgarde Series I und II zur Verfügung.

Die Software wird am Montag, 12. Dezember 2011 als DVD-Image in den beiden Varianten als Recovery- und Factory-Version im Support-Bereich von Reel-Multimedia zum Download bereitgestellt.

Für Updates von der letzten Stable-Version (10.08.4) ist die Installation per DVD-Recovery oder DVD-Factory erforderlich, da aufgrund umfangreicher Änderungen, u.a. aufgrund des neuen Betriebssystems, ein Online-Update nicht möglich ist.

Kunden, deren ReelBox bereits mit der Software Version 11.08 ausgestattet ist, benötigen kein DVD-Update. Hier ist ein Online-Update ausreichend.

Im Weiteren wird auch ein Firmware-Update für den NetCeiver auf die Firmware-Version AVR0037/FPGAB66 angeboten.

Soweit die ReelBox nicht bereits auf dem aktuellen Stand ist, kann das Update nach dem DVD-Software-Update per Fernbedienung durchgeführt werden. Hierfür einfach unter Setup | Empfangseinstellungen | Antenneneinstellungen den blauen Button Experten auswählen und anschließend im NetCeiver-Menü den Bereich Information per OK öffnen. Ist die Firmware noch nicht auf dem neuesten Stand, wird ein roter Button angezeigt, über den das Firmware-Update gestartet werden kann.

Folgende Änderungen sind u.a. im neuen Stable der Software-Version 11.12 enthalten:

Einkabel-System/Lösung EN50494 – SCR = Satellite channel router/ Single-Cable-Routing:
Ab dieser Version ist es nun möglich, Einkabel-Systeme mit Multischaltern über Setup | Empfangseinstellungen | Antenneneinstellungen zu konfigurieren.

Systemstart:
Der Start aus dem Deep Standby wurde enorm beschleunigt. RMM gibt eine Startzeit (ohne Netzwerkverbindungen) von weit unter einer Minute an.

WLAN 802.11N-Support:
Nach dem Update wird auch der IEEE 802.11N -Standard (300Mbit) des neuen WLAN-Sticks von Reel Multimedia unterstützt.
Es ist zu beachten, dass für viele WLAN-Sticks anderer Hersteller keine Linux-Treiber angeboten werden. RMM gibt daher keinen Support oder eine Funktionsgarantie für entsprechende Sticks.

Kanallistendarstellung:
Die neue Software enthält eine komplett neu entwickelte Kanalliste und Favoritenverwaltung. So können nun mehrere Favoriten-Ordner angelegt werden. Auch ist es möglich, einen Sender in mehreren Favoriten-Ordnern abzulegen. Komplette Provider-Ordner können mit nur zwei Tastendrücken in die Favoriten übernommen werden.
Die bisherigen, eigenen Kanallisten lassen sich weiterhin in gewohnter Art auf die ReelBox Avantgarde kopieren. Indivduelle Favoritenlisten können jetzt ergänzend über die Fernbedienung angelegt und bearbeitet werden.
In der Hauptansicht des Kanalliste werden nun links die EPG-Informationen zum jeweiligen Kanal als Kurzinfo angeboten. Weiterhin kann alphabetisch oder nach Kanalnummer (via Taste 0 auf der Fernbedienung) sortiert werden.

Timer-Optionen:
Zusätzlich zum Aufnahme-Timer können ab sofort auch Umschalt-Timer angelegt werden. Vor Beginn der Sendung wird dann automatisch zum eingestellten Programm umgeschaltet.
Zur besseren Unterstützung bei der Ablage von Aufnahmen auf einem NAS-System gibt es jetzt einen zusätzlichen Button, über den beim Anlegen eines Timers direkt das gewünschte Verzeichnis auf dem NAS ausgewählt werden kann.

TV-Aufnahmen:
Zu den TV-Aufnahmen wird nun links über den Informationen ein Vorschaubild angeboten, das direkt nach Abschluss der Aufnahme generiert wird. Zusätzlich hat man auch die Möglichkeit, bei vorhandenen TV-Aufnahmen über die Taste Funktionen nachträglich ein Vorschaubild generieren zu lassen.
Ab sofort können TV-Aufnahmen via TV Aufnahmen | Funktionen | Suche nach SD, HDTV oder Datum gefiltert werden.

WICHTIGE INFO: TV-Aufnahmen mit der neuen Software-Version 11.12 und höher werden nur noch als .ts-Dateien abgelegt. Alte, unter Version 10.08 und früher aufgenommene Aufzeichnungen lassen sich selbstverständlich weiterhin abspielen.

Allgemeines:
Schnellere Umschaltzeiten
Verbesserte Permanent Timeshift Funktionen
Konsistentere Tastenbelegung – Informationen sind jetzt immer über die ?-Taste zu erreichen

Weitere Informationen hierzu auch im RMM-Supportforum im Beitrag ‘Software 11.12‘.

UPDATE:
Das reelblog stellt seinen Lesern die Recovery-Version des neuen Stable (Version 11.12) vorübergehend auf einem alternativen Downloadserver unter http://solidfiles.com/folder/e0dcda99e9/ zur Verfügung.

Workaround für Shoutcast-Problem

Aufgrund einer Änderung seitens Shoutcast funktioniert das Internetradio seit einigen Tagen nicht mehr korrekt.

Im RMM-Supportforum wurde nun ein Workaround vorgestellt, der vorerst (bis zum offiziellen Bugfix) das Problem behebt:

Hierzu die ReelBox am besten in den Standby (nicht DeepStand bzw. Stromsparmodus) schalten.
Anschließend per FTP, z.B. mit dem ReelBox Control Center, in das Verzeichnis “/usr/sbin” wechseln und die Datei “scast” markieren und über die rechte Maustaste zum Bearbeiten öffnen.
Im Editor die Zeile “{print stationprefix $6}’ | \” suchen und in “{print stationprefix $8}’ | \”, also die Ziffer 6 in 8, ändern. Abschließend die Datei speichern und beenden.
Nach Neustart der ReelBox sollten die Sender im Internetradio wieder aufrufbar sein.

Weitere Informationen zum o.a. Workaround findet man im RMM-Supportforum im Beitrag ‘Diff für Shoutcast (scast)‘.

Kauf- und Leih-DVDs auf der ReelBox Avantgarde

Lassen sich mit der ReelBox Avantgarde kopiergeschützte Kauf- oder Leih-DVD abspielen?
Diese Frage beantwortet Reel-Multimedia in den FAQ der RMM-Website klar mit dem Hinweis, dass derzeit aufgrund lizenzrechtlicher Bestimmungen in Deutschland keine kopiergeschützten bzw. per CSS (Content Scrambling System) geschützte DVDs mit der ReelBox Avantgarde abgespielt werden dürfen.

Das ist kein ReelBox-spezifisches Problem, sondern betrifft alle Linuxversionen und sonstigen Betriebssysteme, für die keine Wiedergabesoftware mit Lizenz für CSS zur Verfügung steht.
Entsprechend kursieren im Internet etliche Anleitungen, die die Nachinstallation der benötigten Programmbibliothek libdvdcss2 zum Dekodieren von CSS-verschlüsselten DVDs beschreiben. Eine für die ReelBox angepasste Anleitung mit verschiedenen Installationsmöglichkeiten findet sich beispielsweise im Wiki der Reelbox Community reelbox4you.tv.
Gemäß § 108b Urheberrechtsgesetz ist der Einsatz der libdvdcss in Deutschland nicht erlaubt, es sei denn, die Benutzung erfolgt “ausschließlich zum eigenen privaten Gebrauch”.

Neues Testimage (11.00beta3) verfügbar

Am vergangenem Freitag hat Reel-Multimedia eine neue Beta-Version der Reel-Software auf Basis Ubuntu 10.04 LTS mit VDR 1.7 als Testimage zur Verfügung gestellt, in der alle Bugfixes und Änderungen seit der Beta2 zusammengefasst sind.

Das Testimage wird in den bekannten Varianten der DVD-Images (Recovery-Version und Factory-Version) sowie als Installationsvariante für den USB-Stick (siehe auch reelblog-Artikel ‘ReelBox Avantgarde via USB-Stick‘) zum Download angeboten.

Weitere Informationen hierzu im RMM-Supportforum im Beitrag ‘Testimages 11.00 beta3 verfügbar‘.

Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, werden ab sofort alle neu ausgelieferten Geräte der ReelBox Avantgarde mit dieser Software-Version ausgestattet sein.
Die offizielle Version (Stable) der Version 11.00 soll ab Ende September 2011 im Support-Bereich von Reel-Multimedia zum Download bereitgestellt werden.

Unicable-Unterstützung für ReelBox im Testbereich

Bislang gab es keine Möglichkeit, die ReelBox Avantgarde an einem dem europäischen Einkabelstandard SCR/CSS CENELEC EN50494 entsprechenden Einkabelsystem, besser bekannt als Unicable-System, zu betreiben.

Wie heute aus sicherer Quelle zu erfahren war, soll noch im Laufe dieser Woche ein Update mit einer ersten Version zur Unicable-Unterstützung im Testing-Tree (auf Basis Ubuntu 10.04/VDR 1.7) eingestellt werden.

“Unicable” ist ein eingetragenes Markenzeichen der FTA Communications S.a.r.l. und beschreibt ein Verfahren zur Verteilung von Satellitenfernsehen-Signalen, das den Anschluss und Betrieb mehrerer Receiver an nur einer Antennenleitung ermöglicht und häufiger in Mehrfamilienhäusern anzutreffen ist.

NetCeiver-Update im Testing-Tree

Reel-Multimedia hat vor wenigen Tagen ein Update der NetCeiver-Firmware im Testing-Tree eingestellt.

Über dieses Firmware-Update werden die Common-Interfaces besser supportet. Wie aus diversen Quellen zu erfahren war, ist mit dieser neuen Version eine reibungslosere Unterstützung der Unicam-Module, die gerne für die Entschlüsselung von HD+ eingesetzt werden, gewährleistet.
In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die von RMM beworbene Multitransponder-Entschlüsselung bei den Unicams, aufgrund technischer Einschränkungen dieser CA-Module, nicht unterstützt wird.

Ein Datum zur Freigabe des Firmware-Updates in den Stable-Tree konnte seitens Reel-Multimedia noch nicht genannt werden.

Neues Testimage (10.12beta2) verfügbar

Kurz vor Weihnachten 2010 stellte Reel-Multimedia die erste Beta-Version der neuen Reel-Software auf Basis Ubuntu 10.04 LTS mit VDR 1.7 allen Interessierten zum Testen zur Verfügung.

Seit heute Abend stehen nun neue DVD-Images als Recovery-Version und als Factory-Version zum Download bereit.
Alle Bugfixes der letzten Monate sind in dieser Version zusammengefasst. Neben etlichen weiteren Änderungen enthält die Beta2 ein Update auf Ubuntu 10.04.2 (Kernel 2.6.32-30) und eine aktualisierte Firefox-Version sowie den NFS-Kernel-Server und die Smartmontools.

Nähere Informationen sind im RMM-Supportforum im Beitrag ‘Testimage 10.12 beta2 verfügbar‘ zu finden.

Systemanalyse bei ReelBox und NetClient

Auf der ReelBox wie auch auf dem Reel NetClient werden zur Systemanalyse alle Aktivitäten und Fehlermeldungen in verschiedenen Log-Dateien aufgezeichnet. Diese Ereignisprotokolle können insbesondere dem Support bei der Eingrenzung und Beurteilung möglicher Fehlerursachen helfen. Eine der auf der Reel-Umgebung bekanntesten Protokolldateien dürfte die im Verzeichnis /var/log/ abgelegte Datei Syslog sein.

Der Umgang mit der Syslog und weiteren Log-Dateien auch zur Verwendung im RMM-Supportforum ist im RMM-Wiki im Artikel ‘SYSLOG und weitere Logbücher‘ sehr detailliert erklärt.

In Ergänzung hierzu steht den Nutzern der ReelBox und des NetClients nun noch ein neues, zusätzliches Analysemodul zur Verfügung.
Mit dem LogCollector benannten Tool des Autors schlue lassen sich alle supportrelevanten Einstellungen und Konfigurationen aus dem Syslog und den anderen Protokolldateien auf einfache Weise zusammenstellen. Das Script wird via Konsole bzw. Telnet ausgeführt. Mittels verschiedener Parameter können die Abfragen auf bestimmte Informationen, z.B. Software oder Hardware, eingeschränkt werden. Die Ausgabedatei wird als Textdatei (mit der Dateiendung txt) im Verzeichnis /tmp bereitgestellt.

Alle weiteren Informationen zum Analysemodul LogCollector findet man im RMM-Wiki im Artikel ‘Systemanalyse und Datensammlung für die ReelBox‘ sowie im RMM-Supportforum im Beitrag ‘LogCollector – Systemanalyse und Datensammlung für die ReelBox‘.

Wer das Analysemodul (mit Ausgabe aller Informationen) als Menüeintrag über das OSD der ReelBox, zum Beispiel unter Optionale Software, aufrufen möchte, ergänzt in der Datei vdr-menu.xml im Verzeichnis /etc/vdr/plugins/setup einfach den entsprechenden Menübereich:

<menu name=”Additional Software” info=”Additional software provided by third party developers”>
<include name=”menu_opt.*.inc” />
<command name=”LogCollector” execute=”sudo /media/hd/LogCollector.sh -f -D” />
</menu>

ReelBox Avantgarde via USB-Stick

Nach Informationen von offizieller Seite wird es in Kürze möglich sein, die komplette Reel-Software zum Betrieb der ReelBox Avantgarde auf einen USB-Stick zu installieren.

Ähnlich dem Reel NetClient oder auch der früheren ReelBox Lite kann so die interne Festplatte komplett für TV-Aufnahmen oder sonstige Daten wie Musik- und Bilddateien genutzt werden. Empfängt man ausschließlich Live-TV, soll es auch möglich sein, die inaktive Festplatte optional zu deaktivieren. Permanentes Timeshift ließe sich dann allerdings nur über einen weiteren USB-Stick bzw. ein angeschlossenes Speichermedium betreiben.

Mindestvoraussetzung für die USB-Boot-Variante ist nach Informationen von RMM neben dem speziellen Basisimage ein mindestens 4 GB großer USB-Stick, eingesteckt an einem der USB-Ports der ReelBox Avantgarde. Außerdem ist ein aktuelles BIOS auf der ReelBox erforderlich.

Die Reel-Software für den USB-Stick basiert bereits auf der aktuellen Entwicklung mit Ubuntu 10.04 und VDR 1.7, wird vorerst allerdings als Alpha-Testversion ohne offiziellen Support bereitgestellt. Somit bietet sich hierüber auch ein unkomplizierter Weg zum Testen der neuen Reel-Software und natürlich auch alternativer Versionen an.

Wie im RMM-Supportforum im Beitrag ‘neues Design für zukünftige Produktserie‘ angekündigt, wird Reel-Multimedia in den kommenden Tagen die spezielle Software inklusive Anleitungen zum BIOS-Update und der Software-Installation via Windows oder Linux bzw. ReelBox Avantgarde in sein Wiki einstellen.
Neugierige und Voreilige finden im RMM-Wiki unter der Rubrik “Letzte Änderungen” bereits erste Infos zu der USB-Boot-Variante.

Neue Reel-Software bald auch für NetClient

Seit einigen Wochen ist nun für die ReelBox Avantgarde die neue Reel-Software als Beta-Version verfügbar.

Analog hat Reel-Multimedia jetzt auch die Umstellung der NetClients auf ReelVDR 1.7 angekündigt. Das Update wird im Gegensatz zur ReelBox Avantgarde per Online-Update ablaufen. Aufgrund einiger im Vorfeld notwendiger Tests zum Ablauf des Installationsvorgangs weist RMM darauf hin, bis Ende der Woche möglichst auf Updates zu verzichten.

Weitere Informationen hierzu im RMM-Supportforum im Beitrag ‘[Ankündigung]: Umstellung NetClients auf ReelVDR 1.7‘.

Software-Stand 10.8.4 (Ubuntu 8.04) als DVD-Image

Zum Abschluss der auf Ubuntu 8.04 basierenden Reel-Software wird Reel-Multimedia in den kommenden Tagen die bislang nur via Online-Update erhältliche Software (Version 10.08.4) als Factory- und Recovery-Images zum Download anbieten.

Diese Images werden dann alle bis dato angebotenen Online-Updates beinhalten. Weitere Software-Update, Hotfixes bzw. Fehlerbehebungen natürlich ausgeschlossen, soll es für diese Version dann nicht mehr geben.

Wie Reel-Multimedia im RMM-Supportforum mitteilt, wolle man mit diesem Schritt den Wünschen der Kunden entsprechen und vor dem großen Update auf die kommende Reel-Software eine Backup-Software als DVD-ISO-Image zum Download anbieten. “Hiermit möchten wir uns auch mehr Zeit verschaffen, um das bevorstehende große Software-Update, welches doch enorme Änderungen mit sich bringen wird, gut umsetzen zu können.”

Die neue Reel-Software auf Basis Ubuntu 10.04 und VDR 1.7 für ReelBox und NetClient wird nach Angaben von RMM als Stable-Version nicht vor Anfang des zweiten Quartals 2011 zum Download freigegeben.

Weitere Informationen hierzu im RMM-Supportforum im Beitrag ‘ReelBox Avantgarde nächste Schritte‘.

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