Archiv für die ‘3rd Party Software’ Kategorie

TwonkyMedia Server auf ReelBox Avantgarde

Die auf der ReelBox Avantgarde gespeicherte Musik, Bilder und Videos lassen sich mit Hilfe des vorinstallierten UPnP-Mediaservers MediaTomb ins Heimnetz streamen und auf anderen Geräten wiedergeben.

Es ist jedoch auch möglich, alternative Medienserver zu installieren, wie zum Beipiel den weithin bekannten TwonkyMedia Server, der CPU-schonend arbeitet, eine übersichtliche Oberfläche bietet und zudem Medien-Feeds wie Flickr, Picasa, ShoutCast-Internetradio und Youtube integriert.

Die Installation ist in wenigen Schritten erledigt:

Schritt 1

Telnet im Programm ReelBox Control Center (RCC) öffnen.

Alternativ lassen sich auch andere Telnet-Clients wie z.B. PuTTY einsetzen.

In den nächsten drei Schritten sind die folgenden Befehle an der Eingabeaufforderung einzutragen.

Schritt 2

Zum Download der Installationsdateien des TwonkyMedia Servers:

wget http://www.twonky.com/upfiles/twonkymedia-i386-glibc-2.2.5-6.0.38.sh

Abwarten, bis der Ladebalken 100% anzeigt.
Schritt 3

Zum Setzen der Ausführungsrechte:

chmod +x twonkymedia-i386-glibc-2.2.5-6.0.38.sh

Schritt 4

Zur Installation der Dateien:

./twonkymedia-i386-glibc-2.2.5-6.0.38.sh

Schritt 5

Zum Eintragen des Startscripts im System:

update-rc.d twonkyserver defaults
update-rc.d twonkywebdavserver defaults

Schritt 6

Internetbrowser öffnen und die IP-Adresse der ReelBox mit Port 9000 für die Anschlussnummer des HTTP-Servers für den TwonkyMedia Server in der Adressleiste aufrufen.

http://[IP-Adresse ReelBox]:9000

Schritt 7

Zum Abschluss sollte man die Multimedia-Verzeichnisse auf der ReelBox Avantgarde auf dem TwonkyMedia Server freigeben.

twonkymediafreigaben

Der TwonkyMedia Server kann 30 Tage lang getestet werden. Anschließend ist eine Lizensierung erforderlich, die im Twonky Store für 14,95 Euro erworben werden kann.

Die Anleitung wurde auf Grundlage der Software-Version 11.12, also Ubuntu 10.04, entwickelt. Bei Anmerkungen bitte einfach einen Kommentar hinterlassen.

Dropbox auf der ReelBox Avantgarde

Cloud Computing war eines der Top-Themen der IT-Branche im letzten Jahr. Eines der besten Beispiele hierfür dürfte der Online-Speicher-Dienst Dropbox sein. Dank einfacher Bedienung und gelungener Integration in alle gängigen Betriebssysteme inklusive der mobilen hat Dropbox die Nase vorn, wenn man von zu Hause oder unterwegs über PC, Laptop oder Smartphone Zugriff auf Dokumente, Fotos, Videos oder die Musiksammlung haben möchte.

Warum also nicht diesen Dienst auch für die ReelBox nutzen? Kein Problem!

Damit die Dropbox-Installation möglichst auch von Linux-Laien leicht umgesetzt werden kann, hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die auf Grundlage der Software-Version 11.12, also Ubuntu 10.04, entwickelt wurde:

Schritt 1

Dropbox-Konto erstellen, soweit noch nicht vorhanden oder ein neuer, zusätzlicher Account eingerichtet werden soll.

Schritt 2

Telnet im Programm ReelBox Control Center (RCC) öffnen.

Alternativ können selbstverständlich auch andere Telnet-Clients wie z.B. PuTTY eingesetzt werden.

dropbox rcc

In den nächsten drei Schritten sind die folgenden Befehle an der Eingabeaufforderung einzutragen.

Schritt 3

Zum Wechseln der Benutzeridentität:

su reel

Schritt 4

Zum Download und automatischen Entpacken der Installationsdateien von Dropbox:

cd ~ && wget -O - http://www.dropbox.com/download?plat=lnx.x86 | tar xzf -

Abwarten, bis der Ladebalken 100% anzeigt und die Dateien fertig entpackt sind.

Schritt 5

Zum Starten der Installation:

.dropbox-dist/dropboxd

Schritt 6

Anschließend erhält man den Hinweis, die ReelBox über die angezeigte URL mit dem Dropbox-Konto zu verbinden:

“Gehe zu https://www.dropbox.com/cli_link?host_id=[xxx]&cl=de, um diesen Computer zu verknüpfen.”

Hierzu einfach im Telnet-Fenster die mit https: beginnende Adresse mit gedrückter linker Maustaste markieren und mit dem Kopieren-Befehl in der Symbolleiste übernehmen.

dropbox rcc2

Schritt 7

Internetbrowser öffnen und die kopierte URL durch Einfügen in der Adressleiste aufrufen.

Im erscheinenden Fenster wird man aufgefordert, sich mit den Benutzerdaten seines Dropbox-Kontos (s. Schritt 1) anzumelden.

dropbox dblogin

Nach der erfolgreichen Anmeldung kann man nun auf der ReelBox das Dropbox-Verzeichnis über Menü | Internet & Extras | Dateimanager im Ordner media/hd/home/reel/Dropbox öffnen.

dropbox rbdm

Schritt 8

Damit die Dropbox auch nach einem Neustart der ReelBox weiter aktiv bleibt, ist noch ein Startscript zu erstellen.

FTP im ReelBox Control Center öffnen und die hier zum Download bereitgestellte Datei dropbox.txt in das Verzeichnis /etc/init.d/ kopieren und anschließend die Datei in dropbox, also ohne .txt, umbenennen.

Schritt 9

Telnet im RCC öffnen und den laufenden Prozess mit der Tastenkombination STRG+C beenden.

In den nächsten drei Schritten sind die folgenden Befehle an der Eingabeaufforderung einzutragen.

Schritt 10

Zum Wechseln der Benutzeridentität:

su root

Schritt 11

Zum Setzen der Datei- und Ausführungsrechte:

chmod ugo+rx /etc/init.d/dropbox

Schritt 12

Zum Eintragen des Startscripts im System:

update-rc.d dropbox start 47 S . stop 47 S .

Ergänzende Hinweise

Die unter Dropbox eingerichteten Ordner lassen sich auch direkt mit den auf der ReelBox Avantgarde verfügbaren Multimedia-Verzeichnissen (Film-, Musik- und Bildarchiv) verknüpfen.

Um beispielsweise den vorinstallierten Ordner Photos der Dropbox mit dem Bildarchiv der ReelBox zu verlinken, gibt man im Telnet den Befehl

ln -s /home/reel/Dropbox/Photos/ /media/hd/pictures/Dropbox

ein. Zur besseren Übersichtlichkeit ist allerdings zu empfehlen, die Multimedia-Verzeichnisse der ReelBox in die Ordnerstruktur der Dropbox zu übernehmen. Entsprechend sähen die Befehle zur Erstellung der sog. Symlinks wie folgt aus:

ln -s /home/reel/Dropbox/music/ /media/hd/music/Dropbox
ln -s /home/reel/Dropbox/pictures/ /media/hd/pictures/Dropbox
ln -s /home/reel/Dropbox/video/ /media/hd/video/Dropbox
dropbox rbmv

Bei Problemen oder Anmerkungen zu dieser Anleitung bitte einfach einen Kommentar hinterlassen.
Wer noch kein Dropbox-Konto hat oder sich einen zusätzlichen Account anlegen möchte, kann sich gerne über den Link http://db.tt/3UymfwzG registrieren und sich so mit 250 MB von Dropbox kostenlos spendiertem Bonusspeicherplatz bedanken.

Reelbox Control Center v2.40

Nach über drei Jahren Entwicklungspause steht das bei Nutzern der ReelBox beliebte Programm Reelbox Control Center (RCC) jetzt in Version 2.40 zum Download bereit.

Das Update unterstützt neben dem vdr-Format der aktuellen Stable-Version (10.8.4) das neue Datenformat *.ts für Aufnahmen der neuen, derzeit als Beta-Version verfügbaren Reel-Software.

Ein weiteres kleines Feature ergänzt die neue Version: Via Autozoom kann nun bei Änderung der Fenstergröße des Programms der gesamte Inhalt im gleichen Verhältnis mitgezoomt werden.

RCC Version 2.40 enthält weiterhin das bisherige SVDRP ((Simple VDR Protokoll) sowie das erst vor kurzem aktualisierte LiveTV v1.40.

Weitere Informationen hierzu findet man auch im RMM-Supportforum in BernyRs Welt im Beitrag ‘Update: RCC v2.40‘.

Update für RCC LiveTV (v1.40) verfügbar

Für das im ReelBox Control Center integierte LiveTV-Modul hat der Programmentwickler BernyR ein Update veröffentlicht, das das benötigte VLC in der aktuellen Version 1.11.1 unterstützt.
Ältere VLC-Versionen sind mit der neuen LiveTV-Version 1.40 nicht mehr kompatibel.

Weitere Informationen hierzu im RMM-Supportforum in BernyRs Welt im Beitrag ‘Update: LiveTV 1.40‘.

Kauf- und Leih-DVDs auf der ReelBox Avantgarde

Lassen sich mit der ReelBox Avantgarde kopiergeschützte Kauf- oder Leih-DVD abspielen?
Diese Frage beantwortet Reel-Multimedia in den FAQ der RMM-Website klar mit dem Hinweis, dass derzeit aufgrund lizenzrechtlicher Bestimmungen in Deutschland keine kopiergeschützten bzw. per CSS (Content Scrambling System) geschützte DVDs mit der ReelBox Avantgarde abgespielt werden dürfen.

Das ist kein ReelBox-spezifisches Problem, sondern betrifft alle Linuxversionen und sonstigen Betriebssysteme, für die keine Wiedergabesoftware mit Lizenz für CSS zur Verfügung steht.
Entsprechend kursieren im Internet etliche Anleitungen, die die Nachinstallation der benötigten Programmbibliothek libdvdcss2 zum Dekodieren von CSS-verschlüsselten DVDs beschreiben. Eine für die ReelBox angepasste Anleitung mit verschiedenen Installationsmöglichkeiten findet sich beispielsweise im Wiki der Reelbox Community reelbox4you.tv.
Gemäß § 108b Urheberrechtsgesetz ist der Einsatz der libdvdcss in Deutschland nicht erlaubt, es sei denn, die Benutzung erfolgt “ausschließlich zum eigenen privaten Gebrauch”.

Systemanalyse bei ReelBox und NetClient

Auf der ReelBox wie auch auf dem Reel NetClient werden zur Systemanalyse alle Aktivitäten und Fehlermeldungen in verschiedenen Log-Dateien aufgezeichnet. Diese Ereignisprotokolle können insbesondere dem Support bei der Eingrenzung und Beurteilung möglicher Fehlerursachen helfen. Eine der auf der Reel-Umgebung bekanntesten Protokolldateien dürfte die im Verzeichnis /var/log/ abgelegte Datei Syslog sein.

Der Umgang mit der Syslog und weiteren Log-Dateien auch zur Verwendung im RMM-Supportforum ist im RMM-Wiki im Artikel ‘SYSLOG und weitere Logbücher‘ sehr detailliert erklärt.

In Ergänzung hierzu steht den Nutzern der ReelBox und des NetClients nun noch ein neues, zusätzliches Analysemodul zur Verfügung.
Mit dem LogCollector benannten Tool des Autors schlue lassen sich alle supportrelevanten Einstellungen und Konfigurationen aus dem Syslog und den anderen Protokolldateien auf einfache Weise zusammenstellen. Das Script wird via Konsole bzw. Telnet ausgeführt. Mittels verschiedener Parameter können die Abfragen auf bestimmte Informationen, z.B. Software oder Hardware, eingeschränkt werden. Die Ausgabedatei wird als Textdatei (mit der Dateiendung txt) im Verzeichnis /tmp bereitgestellt.

Alle weiteren Informationen zum Analysemodul LogCollector findet man im RMM-Wiki im Artikel ‘Systemanalyse und Datensammlung für die ReelBox‘ sowie im RMM-Supportforum im Beitrag ‘LogCollector – Systemanalyse und Datensammlung für die ReelBox‘.

Wer das Analysemodul (mit Ausgabe aller Informationen) als Menüeintrag über das OSD der ReelBox, zum Beispiel unter Optionale Software, aufrufen möchte, ergänzt in der Datei vdr-menu.xml im Verzeichnis /etc/vdr/plugins/setup einfach den entsprechenden Menübereich:

<menu name=”Additional Software” info=”Additional software provided by third party developers”>
<include name=”menu_opt.*.inc” />
<command name=”LogCollector” execute=”sudo /media/hd/LogCollector.sh -f -D” />
</menu>

Rescue Stick im Betatest für neue Reel-Software

Mit dem Time Machine & Rescue Stick von Highend-Digital lassen sich auf einfache Weise die Systemdaten und die Gerätekonfiguration der ReelBox Avantgarde sichern und wiederherstellen.

Leider ist der Rescue Stick aktuell nicht kompatibel mit der im Testing verfügbaren Reel-Software auf Basis Ubuntu 10.04 und VDR 1.7.
Nach Mitteilung von Highend-Digital über das RMM-Supportforum nutzt die Linux-Distribution des Testings ein neues Dateisystem, das vom aktuellen Rescue Stick noch nicht korrekt verarbeitet wird. Wie es weiter heißt, arbeite man bereits an diesem Problem und hoffe, bald ein Update bereitstellen zu können.

Wer als Nutzer des Sticks Highend-Digital hierbei unterstützen möchte, kann sich per eMail unter rescue-beta@highend-digital.de am Betatest beteiligen.

Weitere Informationen können im RMM-Supportforum im Beitrag ‘Backup mit Rescue-Stick von Highend-Digital‘ nachgelesen werden.

Mighty Panel reloaded Version 1.0

Ab sofort liegt das Mighty Panel reloaded in Version 1.0 zum Download bereit.

Mit dem unter Windows lauffähigen Programm Mighty Panel der Reelbox Community reelbox4you.tv erhält man über das Netzwerk Zugriff auf die ReelBox Avantgarde und den Reel NetCient.
Im Einzelnen lassen sich mit dem übersichtlich und einfach aufgebauten Tool Plugins installieren und deinstallieren, via dem Telnet-Client PuTTY Konsolenbefehle absetzen, Systeminformationen anzeigen, Logfiles sichten und speichern und das gesamte Power Control inklusive Wake on LAN steuern. Außerdem kann man über das Mighty Panel Live-TV sehen, VLC-Player ab Version 1.1.2 (libvlc) vorausgesetzt.
Für die Zukunft sind noch ein Kanallisten-Editor und die Integration eines FTP/SFTP-Clients zur Dateiübertragung geplant.

mightypanel v1

Mighty Panel reloaded läuft unter Windows 2000/XP/Vista/7 (32bit/64bit).

Weiterführende Informationen zum Mighty Panel sind im reelbox4you-Forum im Forenbereich ‘Mighty Panel‘ zusammengestellt. Ergänzend steht ein Videotutorial zur Verfügung, das einen ersten Überblick über den Funktionsumfang des hilfreichen Programms gibt.

Heimautomation mit der ReelBox Avantgarde

Die ReelBox kann über verschiedene Wege ferngesteuert und so in ein Heimautomation-Netzwerk (z.B. von AMX, Crestron, Philips), das auch der komplexen Gebäudesteuerung für Licht, Jalousie und Heizung dient, eingebunden werden. So lässt sich die ReelBox Avantgarde via Netzwerk (UDP- oder TCP/SVDRP-Protokoll) und über die serielle Schnittstelle (RS232) nahtlos in eine bestehende Hausautomation integrieren und zentral steuern.

Im Reel-Multimedia Wiki sind unter dem Stichwort Heimautomation alle Informationen, die benötigt werden, um diese Funktionalität zu nutzen, detailliert aufgelistet und ausführlich beschrieben.

Problem bei RCC LiveTV-Modul gelöst

Bei dem im Reelbox Control Center v2.30 integrierten LiveTV-Modul gab es bislang ein Kompatibilitätsproblem (Fehlermeldung “EOverflow”) mit VLC-Versionen 1.0.0 und höher.

Das Problem konnte nun endlich vom Programmautor BernyR lokalisiert werden:
Der EOverflow-Fehler wird durch das VLC-Plugin “libdirac_plugin.dll” ausgelöst. Die Datei befindet sich im VLC-Unterordner plugins und kann entfernt oder umbenannt werden.

Alles Weitere hierzu im Beitrag ‘Gelöst: EOverflow Fehler mit LiveTV (Vista, Win7)‘ im RMM-Supportforum in BernyRs Welt.

Rescue Stick in neuer Version

Den Time Machine & Rescue Stick für die Reelbox Avantgarde gibt es ab sofort in drei verschiedenen Speichergrößen.

Der zur vereinfachten Datensicherung geeignete USB-Stick steht nun in der Standardgröße N mit 2 GB sowie in den Größen L mit 4 und XL mit 8 GB zur Auswahl.
Die Preise wurden gesenkt. So kostet der Rescue Stick als Version N nun 29 Euro zuzüglich Versandkosten; die Versionen L und XL werden für 39 Euro bzw. 49 Euro angeboten.

Als weitere Neuerung ist auf allen Versionen des Time Machine & Rescue Stick der BIOS-Updater integriert. Ältere Rescue-Sticks können mit dem nächsten Software-Update, das voraussichtlich im Spätsommer 2009 verfügbar sein wird, entsprechend erweitert und nachgerüstet werden.

Weitere Informationen zum Time Machine & Rescue Stick und die Bestellmöglichkeiten findet man auf der Website von Highend-Digital.

BIOS-Updater für ReelBox Avantgarde

Mit dem BIOS-Updater stellt Highend-Digital, Hersteller und Anbieter des bereits vorgestellten Time Machine & Rescue Stick, ein neues, einfach zu handhabendes Werkzeug für die Aktualisierung des BIOS der Reelbox Avantgarde zur Verfügung.

Dies ist insbesondere bei der Avantgarde der Serie II hilfreich, da durch ein BIOS-Update das Problem mit der nicht speicherbaren Bootreihenfolge leicht behoben werden kann.

Beim BIOS-Updater handelt es sich um eine kleine Software, die die BIOS-Version der ReelBox Avantgarde überprüft und gegebenenfalls aktualisiert. Es werden speziell für die ReelBox angepasste BIOS-Einstellungen eingespielt, die ab August 2009 auch von Reel Multimedia als Werkseinstellungen genutzt werden.

Die Nutzung des BIOS-Updaters erfordert den Anschluss eines Monitors und eines Keyboards, um die Abfragen des in Deutsch oder alternativ in Englisch gehaltenen Dialogs abarbeiten zu können.
Eine Benutzersteuerung über das Display bzw. die unterhalb angeordneten Softkeys wäre wünschenswert, ist aber derzeit leider nicht integriert.

Das unter GPL-Lizenz stehende Programm steht kostenlos als Download-Version zur Verfügung. Diese muss mit Hilfe der ReelBox auf einem USB-Stick installiert werden. Eine entsprechende Dokumentation in Deutsch und Englisch ist im Download-Paket enthalten.

Neben der Download-Version bietet Highend-Digital den BIOS-Updater auch ready-to-use auf einem USB-Stick an. Der Stick wird in drei Speichergrößen (2, 4 und 8 GB) zu Preisen von 9, 19 bzw. 29 Euro zuzüglich Versandkosten angeboten.

Der BIOS-Updater ist zudem auf den neuen Versionen des Time Machine & Rescue Stick integriert. Ältere Rescue-Sticks können mit dem nächsten Software-Update (voraussichtlich Spätsommer 2009) nachgerüstet werden.

Alle weiteren detaillierten Informationen zum BIOS-Updater sowie den Link zum Download findet man auf der Website von Highend-Digital.

Kurztest Time Machine & Rescue Stick

Auf der Suche nach einer einfachen, aber komfortablen Lösung zur Sicherung und Rücksicherung der Systemdaten der ReelBox Avantgarde bin ich auf den Time Machine & Rescue Stick von Highend-Digital gestoßen.

Beim Time Machine & Rescue Stick handelt es sich um einen USB-Stick, der mit einem eigenständigen Linux-Betriebssystem und einer von Highend-Digital entwickelten Software die Sicherung des Avantgarde Betriebssystems inklusive aller Einstellungen, Updates, Kanallisten etc. wie auch das Rückspielen des gesicherten Systems erledigt.

Erster Eindruck

rescuestickGeliefert wird der Stick mit beiliegendem schwarzen Umhängeband in einer Magnetklappschachtel aus Hartkarton. Die metallische Oberfläche mit dem transparent-blauen Inlet wirkt sehr hochwertig.
Des Weiteren ist eine zweiseitige Bedienungsanleitung beigefügt, die neben der eigentlichen Anleitung zur Benutzung des Sticks auch Hinweise mit Erklärungen zu vorbereitenden Maßnahmen, etwaigen Problemen und den Software-Updates enthält. Ein kleines Booklet wäre hier sicher schöner, aber auch nicht wirklich notwendig.

Vorbereitung

Vor Nutzung des Rescue Sticks muss überprüft werden, ob die Bootreihenfolge im BIOS der Avantgarde auf USB-Sticks als Bootmedium eingestellt ist. Da im Regelfall das DVD-Laufwerk als Boot Device gesetzt ist, wird eine Änderung meistens erforderlich sein.
Hierfür sind zusätzlich eine Tastatur und ein angeschlossener Monitor notwendig. Die Umstellung der Bootreihenfolge ist sehr gut dokumentiert und auch von einem Laien leicht durchzuführen.
Für die weitere Benutzung des Sticks werden Tastatur und Monitor nicht mehr benötigt. Über das Display werden während des Programmablaufs Statusmeldungen ausgegeben. Alle für den Ablauf erforderlichen Benutzereingriffe können auch über die Softkeys unterhalb des Displays der ReelBox ausgeführt werden.

Für spätere Backups, die auf DVD gespeichert werden sollen, sind zwingend DVD+RW-Rohlinge zu verwenden. Nur das +RW-Format erlaubt die Nutzung als Dateisystem für das vom Rescue Stick verwendete Schreiben einer Datei in ein UDF-Dateisystem.

Initiales Backup

Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen wird beim ersten Einsatz auf dem Stick ein initiales Backup ausgeführt. Diese anfängliche Sicherung ist der Idee und dem Konzept des Rescue Sticks nach ein Basis-Backup, zum Beispiel zum Sichern des Auslieferungszustands. Dies macht auch gerade bei modifizierten Geräten, die mit einer größeren Festplatte ausgestattet sind, Sinn, da die auf DVD ausgelieferten Softwareupdates der Avantgarde die Medienpartition der Festplatte nicht erkennen und ggf. zerschießen. Zu dem Basis-Backup sollen dann alle weiteren Backups über DVD erfolgen.

An dieser Stelle noch eine grundsätzliche Anmerkung zur Benutzung des Rescue Sticks:
Der Stick sollte immer bei ausgeschaltetem Gerät eingesteckt bzw. abgezogen werden. Highend-Digital empfiehlt sogar, die ReelBox über den Netzschalter (auf der Geräterückseite) ein- und auszuschalten.

Startet man nun also die ausgeschaltete ReelBox erstmalig mit eingesteckten Rescue Stick ohne eingelegte DVD, am einfachsten im USB-Anschluss hinter der rechten Frontklappe, so wird automatisch das initiale Backup ausgeführt. Diese erste Sicherung dauert ca. 15 bis 20 Minuten.

Mit der neuesten Software-Version des Rescue Sticks gibt es jetzt auch die Option ‘Initiales Image erneuern’, sodass das auf dem Stick gespeicherte Backup, zum Beispiel im Intervall offizieller Software-Releases, aktualisiert werden kann.
Diese Art des Systembackups ist jedoch nicht für die regelmäßige Sicherung gedacht und aufgrund des Flashspeichers eher bedingt geeignet.

Backup auf DVD

Zur häufigen Datensicherung sind daher DVDs zu verwenden. Die hier erforderlichen DVD+RW-Rohlinge sind je nach Qualität und Packungsgröße bereits für unter einem Euro pro Stück erhältlich.

Wie beim initialen Backup wird die ReelBox mit eingestecktem USB-Stick aus dem Deep-Standby gestartet. Kurz darauf erscheint im Display der Avantgarde die Abfrage zum Einlegen einer DVD. Anschließend läuft ohne weiteres Zutun des Anwenders die komplette Sicherung der Systemdaten ab. Dies dauert auf meinem System mit nur einem installierten Plugin ca. 20 Minuten. Je nach Datenmenge kann die Prozedur aber auch bis zu 50 Minuten beanspruchen.
Alle anderen Daten, also die aufgezeichneten Sendungen, Filme, Musik und Bilder, werden von diesem Backup nicht erfasst und müssen ggf. speziell gesichert werden!
Ist die DVD fertig beschrieben, fährt die ReelBox automatisch in den Deep-Standby und das Display wird ausgeschaltet. Nach Abziehen des Sticks startet man die Avantgarde nun über den Netzschalter auf der Geräterückseite neu.

rescuestick screenshots

Systemwiederherstellung

Die Wiederherstellung des Systems von der erstellten Backup-DVD ist ebenso einfach wie die Sicherung.
Auch hier wird die Avantgarde mit eingestecktem USB-Stick aus dem Deep-Standby gestartet. Nach Einlegen der DVD wird der gespeicherte Systemzustand automatisch auf der Festplatte wieder hergestellt. Dieses Restore läuft im Vergleich zum Backup in etwa der halben Zeit ab.

Alternativ dazu kann man auch eine Systemwiederherstellung vom Rescue Stick ausführen. Nach Einschalten der ReelBox mit dem Stick übergeht man einfach die Abfrage zum Einlegen einer DVD. Zwei Systemabfragen später kann das Rückspielen des initialen Backups durchgeführt werden, indem man das Überschreiben des Systems über die Tasten unterhalb des Displays bestätigt.

Und wie beim Backup wird die ReelBox auch nach Fertigstellung des Restores automatisch in den Deep-Standby gefahren und kann ohne Rescue Stick mittels Netzschalter neu gestartet werden.

Systemprüfung

Der Time Machine & Rescue Stick prüft zudem bei den o.a. Aufgaben, also bei jedem Durchlauf, die Festplatte bzw. die Partitionen des Systems auf Konsistenz und Integrität und korrigiert sie ggf. auch.
Konkret erfolgt für die Partitionen 1 und 4 jeweils ein fsck (FileSystemConsistencyCheck). Dieser wird für die Systempartition 1 vor dem Sichern von Daten dieser Partition sowie nach dem Rückspielen durchgeführt.

Etwaige Fehler werden laut Anleitung während dem Programmablauf kurzzeitig über die rote LED an der ReelBox und die Bildschirmausgabe signalisiert. Nach dem Herunterfahren blinkt die rote LED und im Display erscheint die entsprechende Fehlermeldung.

Fazit

Die von mir durchgeführten Tests verliefen völlig fehlerfrei. Bei der Arbeit mit dem Rescue Stick zeigte die Avantgarde keine erkennbaren Probleme. Auch mit den zurückgespielten Systemständen lief die ReelBox gegenüber dem Ausgangszustand unverändert stabil.

Der gesamte Programmablauf wird durchgängig über die bereits eingangs erwähnten Statusmeldungen und Dialoge im Display der ReelBox begleitet. Somit ist der Rescue Stick auch bestens für netzwerklose Umgebungen geeignet.

Einfacher und komfortabler dürfte die Sicherung und Rücksicherung der ReelBox-Systemdaten wohl kaum zu machen sein. Für mich jedenfalls ist der Time Machine & Rescue Stick ein absolutes must-have für die ReelBox Avantgarde.

USB-Stick zur Datensicherung der ReelBox

Das Thema Datensicherung wird im Computerbereich oftmals sehr stiefmütterlich behandelt – leider auch bei der ReelBox Avantgarde. Einfache, automatisierte Lösungen stehen nicht zur Verfügung. Mit Hilfe des ReelBox Control Centers (RCC) ist es zwar möglich, Systemdateien und Kanallisten zu sichern und wieder herzustellen; aber auch diese Lösung birgt Gefahren hinsichtlich der Vollständigkeit der Daten und der Rücksicherung nach einem Software-Update.

Zudem vermisst der ambitionierte Anwender eine einfache und komfortable Möglichkeit, um nach einem Update auf den vorherigen Softwarestand zurückgehen bzw. problemlos zwischen verschiedenen Images wechseln zu können. Oder eben auch mal mit diversen Einstellungen an der Box experimentieren zu dürfen ohne dem Risiko einer kompletten Neuinstallation und -einrichtung.

Der Time Machine & Rescue Stick für die ReelBox Avantgarde von Highend-Digital bietet genau diese Möglichkeiten. Über eine spezielle, auf dem USB-Stick installierte Software wird sowohl die Sicherung des Avantgarde Betriebssystems inklusive aller Einstellungen, Updates, Kanallisten etc. wie auch das Rückspielen des gesicherten Systems erledigt. Als Medien zum eigentlichen Backup bzw. Recovery werden DVDs eingesetzt.

Die Verwendung des Sticks selbst ist sehr einfach gehalten. Die ReelBox Avantgarde wird über den Stick gestartet und hochgefahren. Die Festplatte des Betriebssystems wird zudem bei jedem Durchlauf auf Datenintegrität und Konsistenz hin überprüft und ggf. repariert. Durch zusätzliches Einlegen eines DVD-Rohlings beim Starten legt das System eine Sicherung des aktuellen ReelBox-Betriebssystems auf der DVD an. Von dieser DVD kann der Rescue Stick automatisch das System auf der Festplatte der ReelBox vom Backup der DVD restaurieren.

Eine nähere Beschreibung zur Funktions- und Arbeitsweise des Rescue Sticks kann man im “Kurztest Time Machine & Rescue Stick” nachlesen.

In der Standardgröße ist der Rescue Stick mit 2 GB Speicher ausgestattet. Das ist für Nutzer, die die ReelBox weitgehend zur Medienwiedergabe (TV, Filme, Musik usw.) verwenden, in der Regel ausreichend. Nutzern mit größerem Datenaufkommen und intensiverem Einsatz des PC-Teils wird die L-Variante des Sticks mit 4 GB Speicherplatz empfohlen.

Der Stick wird zum Preis von 34 Euro bzw. 44 Euro zuzüglich Versandkosten angeboten.

Alle weiteren detaillierten Informationen zum Time Machine & Rescue Stick und den Bestellmöglichkeiten findet man auf der Website von Highend-Digital.

Update des Mac Channeleditors verfügbar

Ab sofort steht eine überarbeitete Version (1.1.0.11) des Reel AVG Channeleditor MAC zum Download zur Verfügung.

Der Channeleditor MAC ist ein Programm zur Kanalbearbeitung speziell für den Apple Mac.
Ein neues, vom ReelBox Channel Editor übernommenes Feature ist die Bereitstellung von online gestellten Kanallisten, die zum Teil auch von ReelBox-Anwendern bereitgestellt werden.

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