Die angezeigten Kennungen ”Test 1” bis ”Test 5” lassen darauf schließen, dass es sich um Vorbereitungen für die Einspeisung der HD-Kanäle von RTL und ProSiebenSat.1 handelt.
Bereits Mitte März 2010 hatte KDG-Chef Adrian von Hammerstein in einem Interview gegenüber den VDI Nachrichten erklärt, dass Kabel Deutschland das HDTV-Angebot der Privaten einspeisen will.
Die HDTV-Sender der Privaten sind schon seit Anfang Mai im Kabelnetz der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus und Primacom zu empfangen. Für die weiteren Kabelnetzbetreiber wird die Einspeisung von RTL HD, VOX HD, ProSieben HD, Sat.1 HD und kabel eins HD im Laufe dieses Jahres erwartet.
Ab dem 27. Mai 2010 strahlt Das Erste im Rahmen seiner Sommerkino-Serie 15 Kinohighlights, davon neun deutsche Fernsehpremieren und vier Free-TV-Premieren aus.
Schräge Komödien, spannende Actionfilme und große Dramen bieten in den kommenden 15 Wochen jeden Donnerstag im Anschluss an die Tagesthemen abwechslungsreiche Heimkinoabende.
Den Auftakt als Free-TV-Premiere macht der Thriller “Tödliche Versprechen – Eastern Promises” unter Regie von David Cronenberg. Weitere TV-Premieren sind u.a. die skurrile Kömodie “Bis zum Ellenbogen” mit Stefan Kurt und Jan Josef Liefers, “Sterben für Anfänger” von Frank Oz und “Tödliche Entscheidung” von Sidney Lumet mit Philip Seymour Hoffman und Ethan Hawke sowie “Die Liebe in den Zeiten der Cholera” nach der Romanvorlage von Gabriel Garcia Márquez.
Bis auf “Departed – Unter Feinden”, “Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada” und “Little Children” sollen alle Filme auf Das Erste HD in HD-Qualität ausgestrahlt werden.
Auf Nachfrage hat Reel-Multimedia heute bestätigt, dass die Einbindung von NetClients über PowerLAN in einem MultiRoom-System funktioniert.
Die Tests wurden mit dem Powerline HD-Ethernet-Adapter DHP-302 von D-Link durchgeführt, der mit Übertragungsraten von bis zu 200 MBit/s eine umfangreiche Bandbreite auch zur störungsfreien Vermittlung von HDTV-Signalen bietet. So konnten nach Aussage von Reel-Multimedia auf einem per Powerline mit einem NetCeiver verbundenen NetClient gleichzeitig ein HD-Sender wiedergegeben und eine TV-Aufzeichnung durchgeführt werden. Auch bei den Umschaltzeiten seien keine signifikanten Verzögerungen festzustellen gewesen.
Andere PowerLan-Adapter, wie z.B. die bekannten Modelle von Devolo, funktionieren nach Hinweis und Überprüfung von Reel-Multimedia nach wie vor nicht.
Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Übertragungsqualität in einem PowerLAN-Netzwerk auch von der Qualität der Elektroverkabelung und den Störquellen im Haus bzw. in der Wohnung abhängt. So kann es durchaus bei längeren Übertragungswegen und einer Vielzahl zwischengeschalteter Elektrogeräte zu Übertragungsfehlern kommen.
Im Weiteren weist RMM darauf hin, dass für eine funktionierende Vernetzung per Powerline alle MultiRoom-Geräte an der gleichen Phase (Polleiter) angeschlossen sein sollten. ReelBox Avantgarde oder Basic und Reel NetClient benötigen die Betriebssystemsoftware ab Version 10.3. Der oben angeführte D-Link-Adapter ist außerdem nicht kompatibel zu anderen HomePlug-AV-Adaptern.
Am gestrigen Mittwoch hat das Bundeskartellamt mit richterlichem Beschluss Hausdurchsuchungen bei den Privatsendergruppen RTL und ProSiebenSat.1 durchführen lassen.
Beide Unternehmen stehen im Verdacht gemeinsame Absprachen getroffen zu haben, ihre digital ausgestrahlten Free-TV-Sender nur noch verschlüsselt und gegen zusätzliches Entgelt empfangbar zu machen. Im Weiteren sollen sich die Sender darüber geeinigt haben, durch technische Maßnahmen wie Kopierschutzfunktionen und Anti-Werbe-Blocker die Nutzungsmöglichkeiten der Programmsignale zu beschränken. Leidtragende seien die Kabelnetz- und Satellitenbetreiber sowie mittelbar die Fernsehzuschauer, erklärte eine Sprecherin des Bundeskartellamts.
RTL und ProSiebenSat.1 waren bereits im Jahr 2007 im Visier des Bundeskartellamts und der Staatsanwaltschaft. Damals verhängte die Wettbewerbsbehörde aufgrund kartellrechtswidriger Rabattvereinbarungen Geldbußen von insgesamt 216 Millionen Euro gegen die Werbezeiten-Vermarkter IP Deutschland sowie SevenOne Media der beiden Sendergruppen.
Nach Auffassung einiger Branchenkenner lassen die eingeleiteten Ermittlungen des Bundeskartellamts darauf schließen, dass die beiden Privatsender das nach eigenen Angaben gut angelaufene Geschäft mit HD+ offensichtlich auch für die bislang frei empfangbaren Free-TV-Sender übernehmen wollen.
Immer wieder gibt es Anfragen über das RMM-Supportforum, ob der NetClient über PowerLan betrieben kann.
Während sich die ReelBox problemlos über das Stromleitungsnetz innerhalb einer Wohnung oder einem Wohnhaus im Netzwerk integrieren lässt, führte die Einbindung des NetClients bislang zu Problemen. Ursache hierfür sind laut Reel-Multimedia die in den PowerLan-Adaptern verbauten Chips.
Wie jetzt von offizieller Seite über das RMM-Supportforum im Beitrag ‘NetClient über dLAN‘ mitgeteilt wird, soll es nach Informationen aus zuverlässiger Quelle “nun auch die Möglichkeit geben über PowerLAN zwischen Zone 1 und Zone 2, sprich NetCeiver zu NetClient bzw. ReelBox Avantgarde zu NetClient, zu kommunizieren.”
Parallel hierzu ist aktuell bei YouTube ein Video aufgetaucht, das eine entsprechende Lösung bestätigen soll.
Bei dem im Reelbox Control Center v2.30 integrierten LiveTV-Modul gab es bislang ein Kompatibilitätsproblem (Fehlermeldung “EOverflow”) mit VLC-Versionen 1.0.0 und höher.
Das Problem konnte nun endlich vom Programmautor BernyR lokalisiert werden:
Der EOverflow-Fehler wird durch das VLC-Plugin “libdirac_plugin.dll” ausgelöst. Die Datei befindet sich im VLC-Unterordner plugins und kann entfernt oder umbenannt werden.
Auch dieses Jahr berichtet das Digital Lifestlye Magazins (DLM) von der AngaCable 2010 und stellt über seinen youtube-Kanal die ReelBox Avantgarde im Zusammenspiel mit dem NetClient vor.
In dem über neunminütigen YouTube-Video ist auch erstmalig das schon länger angekündigte externe Display für den NetClient zu sehen.
Es handelt sich um ein OLED-Display, das über USB angeschlossen wird. Ein IR-Empfänger für die Fernbedienung ist integriert, sodass der NetClient auch “versteckt” aufgestellt werden kann.
Im Fokus steht dabei die Netzwerkfähigkeit der ReelBox. “Die seit Jahren zu beobachtende Vernetzung verschiedener Geräte und Geräteklassen wird sich nach unserer Meinung verstärken, als Infrastruktur für die Vernetzung werden sich IP-basierte Netze vollständig durchsetzen. Ein Heimnetzwerk ist bereits heute für viele Endkunden Standard”, so Patrick Radzewitz. Entsprechend stehe Reel Multimedia im Bereich vernetztes Fernsehen mit der ReelBox Avantgarde und dem Reel Netclient an der Spitze dieser Entwicklung.
Als Beispiele für mögliche Anwendungsszenarien werden unter anderem die Zugriffsmöglichkeiten via Gigabit-Netzwerk auf die TV-Aufnahmen und auf das MP3-Archiv der Reelbox genannt. “Als Streaming-Server beliefert sie außerdem PCs und Notebooks im Heimnetz mit TV- und Radioprogrammen – Fernsehen auf der Terrasse ist dabei nur eine der möglichen Anwendungen.”
Der Deutsche Mieterbund (DMB), der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordern in einem gemeinsamen Positionspapier ein auch künftig frei empfangbares digitales Privatfernsehen und den Verzicht auf Grundverschlüsselung und Kopierschutz.
Nach Meinung der drei Verbände bremst neben den etwaigen Investitionen in neue Geräte vor allem die entgeltrelevante Verschlüsselung privater werbefinanzierter TV-Programme den Umstieg der Kabelkunden auf das digitalisierte Breitbandkabel. Daher fordern DMB, GdW und vzbv von den Sendern und Kabelnetzbetreibern die Abkehr von der Verschlüsselung bisher frei empfangbarer TV-Programme, und soweit dies nicht auf freiwilliger Basis durchsetzbar sei, ein gesetzliches Verbot. Nach Auffassung der drei Organisationen ist die Verschlüsselung dieser Programme mit den Grundsätzen des Rundfunkstaatsvertrages nicht vereinbar.
Auch der Einsatz der restriktiven Kopierschutzmaßnahmen und weit in die Privatsphäre der Zuschauer eingreifenden Rechtemanagementsysteme wird abgelehnt. “Dadurch wird die private Nutzung digitaler Rundfunkprogramme im HD-Format erheblich eingeschränkt und letztlich für viele unattraktiv gemacht”.
Wie es in dem Positionspapier weiter heißt, gefährde eine Adressierbarkeit sämtlicher Fernseh- und Hörfunkempfangsgeräte, wie sie vor allem vom Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) gefordert werde, die Persönlichkeitsrechte der Zuschauer, indem sie die Erstellung von Nutzerprofilen oder personalisierte Werbung möglich mache.
“Damit die Digitalisierung des Rundfunks eine Erfolgsgeschichte wird, müssen die Privatsender und Netzbetreiber durch die Brille der Zuschauer sehen und datenschutz- und rundfunkrechtliche Grundregeln einhalten. Die kostenpflichtige Verschlüsselung und Adressierbarkeit digitaler TV-Programme läuft dem zuwider”, so Gerd Billen, Vorstand des vzbv.
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