Monatsarchiv für Juli 2009

HD+ für aktuelle Receiver

Nach einer aktuellen Meldung des Medienboten will der Satellitenbetreiber SES Astra auch bestehenden HDTV-Haushalten die Möglichkeit zum Empfang der Programme seiner geplanten Plattform HD+ bieten.

Aktuelle Digital-Receiver und TV-Geräte, die mit einer herkömmlichen Common-Interface-Schnittstelle ausgestattet sind, sollen dazu über ein so genanntes “Legacy-Modul” und ein entsprechendes Software-Update für den Empfang der über HD+ angebotenen Sender kompatibel gemacht werden. Der Umstieg auf ein für HD+ zertifiziertes Endgerät könnte somit für bestehende HDTV-Haushalte möglicherweise entfallen.

Auch Sat+Kabel zeigt sich von den Informationen zur vollständigen Unterstützung von HD+ bei älteren bzw. aktuellen Receivern überrascht. Wie es im entsprechenden Artikel bei Sat+Kabel heißt, sollte der Empfang der neuen HD-Programme von RTL und Vox nach deren Ankündigung aus Gründen des “Signalschutzes” ursprünglich nur für Receiver mit CI+-Unterstützung freigegeben werden.
Sat+Kabel hält es für denkbar, dass RTL zur Vermeidung etwaiger kartellrechtlicher Ermittlungen die Beschränkung auf CI+-Endgeräte vorläufig zur Disposition stellt. Immerhin sprach Astra bei der Ankündigung von HD+ von einer diskriminierungsfreien Plattform. Ob dies auch für die Hardware gilt, bleibt allerdings – wie Sat+Kabel richtig bemerkt – in der weiteren Entwicklung abzuwarten.

NetClient im Vorabtest für Fachpresse

Der auf Ende August verschobene Auslieferungstermin für den NetClient scheint sich weitgehend zu bestätigen.

Ab sofort stellt Reel Multimedia den Reel NetClient der Fachpresse exklusiv für Vorabtests zur Verfügung, um dieser – wie es heißt – einige Wochen vor Verfügbarkeit des NetClient die Möglichkeit zu geben, “den neuen Star im Reel MultiRoom-Konzept” eingehenden Tests zu unterziehen.

netclient 1
netclient 2

Weitere Informationen zum Reel Net Client und dem Reel MultiRoom-System liefert Reel Multimedia auch in einem neuen Flyer im pdf-Format.

RMM sieht Gerätekopplung bei HDTV kritisch

“Grundsätzlich ist jeder Schritt in Richtung hochauflösendes Fernsehen in Deutschland ein Schritt in die richtige Richtung und somit zu begrüßen”, wie ein Sprecher von Reel Multimedia gegenüber DIGITAL FERNSEHEN erklärt.

Allerdings sieht man auch hier die Kopplung an bestimmte Geräte oder Empfangswege kritisch. “Es wäre dabei wünschenswert, den Empfang kommerzieller HDTV-Sender nicht an bestimmte Geräte oder Empfangswege zu binden, um die rasche und längst überfällige Verbreitung von HDTV nicht weiter zu verzögern”, heißt es weiter.

Ob Reel Multimedia mit seiner ReelBox Avantgarde das neue HD+-Angebot des Satellitenbetreibers SES Astra unterstützen wird, könne man aktuell leider nicht abschließend beantworten: “Falls die für die Entschlüsselung benötigte Hardware herstellerübergreifend in Form von Smartcard und CA-Modul angeboten wird, dürfte einer Nutzung der neuen HD-Sender mit der ReelBox Avantgarde nichts im Wege stehen”.

Den kompletten Artikel findet man im News-Bereich von DIGITAL FERNSEHEN.

ProSiebenSat.1 ab Januar 2010 in HD

Nach RTL und Vox, die ab Herbst 2009 in einer hochauflösenden Version angeboten werden, hat jetzt auch die ProSiebenSat.1-Gruppe HDTV-Pendants für die Programme ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins angekündigt.

Ab Januar 2010 sollen die HD-Programme via Satellit ebenfalls über das HD+-Angebot des Satellitenbetreibers SES Astra ausgestrahlt werden. Somit wird auch das HDTV-Angebot von ProSiebenSat.1 nur gegen zusätzliche Gebühren empfangbar sein.
In der bisherigen SD-Auflösung stehen die Programme weiterhin (je nach Provider) unverschlüsselt zur Verfügung.

“Unsere drei Vollprogramme nun in HD+ anbieten zu können ist ein Meilenstein in Sachen Technik- und Qualitätsangebot an unsere Zuschauer”, erklärt Andreas Bartl, Vorstand German Free TV der ProSiebenSat.1 Media AG, in der offiziellen Pressemitteilung. Das Angebot von HD+ komme für die Sendergruppe “genau zur richtigen Zeit”. Es gebe mittlerweile über 13 Millionen HD-fähige Flachbildschirme in den deutschen Haushalten, sodass die Zuschauer die Sendeinhalte in HD in vollem Umfang genießen könnten.
“Mit der Ausstrahlung der Programme unserer Sendergruppe in hochauflösender Qualität bringen wir die Digitalisierung in Deutschland weiter voran. Jetzt gilt es, neue Inhalte und Angebote für diesen Standard zu entwickeln”, ergänzte Dr. Marcus Englert, Vorstand New Media und Diversifikation der ProSiebenSat.1 Media AG.

ProSieben HD und Sat.1 HD waren bereits von 2005 bis 2008 als erste kommerzielle deutsche, frei empfangbare HDTV-Sender auf Sendung. In der damaligen Begründung zur vorübergehenden Einstellung der HDTV-Kanäle hieß es: “Die HDTV-Nutzung in Deutschland hat sich seit dem Sendestart der beiden hochauflösenden Kanäle im Oktober 2005 nicht wie erhofft entwickelt – bislang sind nur circa 150.000 TV-Haushalte in der Lage, Sat.1 und ProSieben in HD-Qualität zu empfangen”.

In Kritik bleibt indes das von Astra bei HD+ angestrebte Zugangssystem CI+, das von gängigen Common-Interface-Receivern nicht unterstützt wird. Die RTL-Gruppe hat bereits angekündigt, ihre HDTV-Sender nicht über abwärtskompatible CI-Receiver zugänglich machen zu wollen.
Bleibt zu hoffen, dass hier im Sinne des Verbrauchers noch nicht die letzte Entscheidung gefallen ist.

Verbraucherzentrale NRW lehnt CI+ ab

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen lehnt die aktuellen Planungen zu der neuen ASTRA-Plattform HD+ wegen der zuschauerunfreundlichen Eigenschaften von CI+ ab.

“Die Einführung dieser neuen Schnittstellentechnik steht für eine Entwicklung, die an den Interessen des Verbrauchers vorbei geht”, kritisiert Rolf Dahlmann, Technikexperte bei der Verbraucherzentrale NRW.

Mit CI+ ist es möglich den Umgang mit den Sendeangeboten derart kontrollieren, dass beispielsweise wesentliche Funktionen wie Aufzeichnungen eines Programms und die zeitlich versetzte Wiedergabe (Timeshift) unterbunden werden können. Auch die automatische Löschung eines aufgenommenen Spielfilms oder das Vorspulen bei Werbeblöcken kann mit dieser Technik gesperrt werden.

RTL und Vox, die mit ihrem HD-Angebot die Plattform HD+ und damit die CI+-Schnittstelle nutzen möchten, setzen dabei auf eine neue Generation von Receivern, die allerdings derzeit noch gar nicht erhältlich sind und erst im Herbst diesen Jahres in den Handel kommen sollen.
Ein Nachsehen hätten dann die Nutzer aktueller HD-Receiver, da auch ein vorhandener CI-Schacht für CI+ nicht nutzbar ist.

Die resultierende Empfehlung der Verbraucherzentrale NRW, “unbedingt die Entwicklung auf dem schnelllebigen Markt abzuwarten und derzeit keinen HD-Sat-Receiver zu kaufen”, ist allerdings verwunderlich. In dieser Konsequenz würde nur der Erwerb eines HD+-fähigen Receivers bleiben, mit dem die von der Verbraucherzentrale NRW kritisierte Entwicklung erst recht unterstützt würde. Es ist zu bezweifeln, dass dies die richtigen Zeichen sind, will man die Interessen der Verbraucher im Sinne eines Verbraucherschutzes wirklich vertreten.

Mehr hierzu auf der Website der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Infos zum NetCeiver als Stand-Alone-Gerät

Ende März 2009 wurde bekannt, dass es den NetCeiver mit eigenem Gehäuse geben wird. Jetzt sind erste Bilder und konkrete Details zum dem “NetCeiver Multituner System” im Produkt-Bereich von Reel-Multimedia
veröffentlicht worden.

NetCeiver

Der auch als externer DVB-Multituner für das Hausnetzwerk beschriebene NetCeiver verfügt über zwei Common Interface-Schächte für PayTV-Module, eine 100/1000 Mbit Netzwerkkarte, ein externes 65W-Steckernetzteil und eine 128 MB Speicherkarte inklusive Software. Zwei SmartCard-Reader lassen sich optional nachrüsten. Es sind weiterhin drei Tuner-Steckplätze mit Tuner-Slots für DVB-S2, DVB-C und DVB-T verfügbar, die auch in Mischbestückung eingesetzt werden können.

Das NetCeiver Multituner System wird zum Preis von 249 Euro angeboten und steht mit avisierten Liefertermin ab dem vierten Quartal 2009 zur Verfügung.

Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass der NetCeiver, der bislang zum Preis von 149 Euro erhältlich war, zukünftig nur noch in der Version mit Gehäuse angeboten wird.
Des Weiteren soll es auch das Gehäuse (ohne NetCeiver) inklusive dem externen Steckernetzteil geben; der Preis wird voraussichtlich bei etwa 100 Euro liegen.

Nähere Informationen zum NetCeiver Multituner System findet man im Produkt-Bereich von Reel-Multimedia unter NetCeiver.

Arte HD mit Dolby Digital und in 1080i

Arte HD wird ab sofort auch mit einer Dolby-Digital-Tonspur ausgestrahlt, die parallel zu den beiden MP2-Tonspuren in Deutsch und Französisch zu empfangen ist. Arte HD sendet in 720p über Astra 19.2° Ost (Frequenz 11362 Megahertz horizontal – SR 22 000, FEC 2/3, 8-PSK).

Alternativ hierzu kann der HDTV-Sender auch auf der französischen Satellitenposition 5° West (Frequenz 11096 Megahertz vertikal – SR 29 950, FEC 7/8, DVB-S) unverschlüsselt und in 1080i (1440 x 1080 Pixel) empfangen werden; ebenfalls in Deutsch und Französisch.
Allerdings wird hier ohne Dolby-Digital und mit einer im Vergleich zu Astra schlechteren Bitrate von ca. 7 Mbps gesendet.

ReelBox Vista kommt nicht

Was bereits im Vorfeld und nach dem Interview mit Reel-Multimedia klar war, wurde nun nochmals im Beitrag ‘kommt sie oder kommt sie nicht!?’ und zusätzlich im Beitrag ‘Abkündigung ReelBox Vista’ im RMM-Supportforum von offizieller Seite bestätigt: Die ReelBox Vista kommt nicht!

Wie es in dem Beitrag heißt, lässt sich das Projekt nicht mit vertretbarem Aufwand realisieren, da man hierfür mehr Ressourcen über einen längeren Zeitraum binden müsste.
Nach sorgfältiger Kosten-/ Nutzenanalyse auf Basis aktueller Zahlen sei man bei RMM daher zu dem Schluss gekommen, das Projekt ReelBox Vista nicht weiter zu verfolgen.

Testbilder für HDTV-Showcase aufgeschaltet

Aktuell haben ARD und ZDF in Vorbereitung für den am 15. August beginnenden HDTV-Showcase die Testkennungen für Das Erste HD und ZDF HD aufgeschaltet.

Die Programme sind über Astra 19.2° Ost (Frequenz 11362 Megahertz horizontal – SR 22 000, FEC 2/3, 8-PSK) zu empfangen. Hier wird bereits Arte HD sowie die HDTV-Testschleife für ARD und ZDF ausgestrahlt.

HD+ als Auftakt gebührenpflichtigen Fernsehens?

Im Artikel Pro und Contra zum HDTV-Auftritt von RTL und Vox als PayTV beschäftigt sich HD+TV online kritisch mit dem ab Herbst 2009 zur Verfügung stehenden HD-Angebot der Privatsender RTL und Vox.

So ist nicht auszuschließen, dass mit dem neuen kostenpflichtigen Angebot HD+ des Satellitenbetreibers Astra der Beginn gebührenpflichtigen Fernsehens in Deutschland eingeläutet wird. Auch wenn ARD und ZDF ihren HDTV-Betrieb im nächsten Jahr unverschlüsselt starten werden, bleibt festzuhalten, dass auch gebührenfinanzierte Staatssender wie zum Beispiel der österreichische ORF ihr HD-Programm verschlüsseln.

Sehr kritisch werden zudem die speziell für HD+ zertifizierten Digitalreceiver, man spricht auch von Zwangsreceivern, gesehen, die nach bisherigen Informationen wohl mit dem als Zukunftsstandard angesehenen CI-Nachfolger CI+ ausgestattet sein werden.
Die neue Common Interface-Variante CI+ steht insbesondere wegen hoher Zertifizierungskosten und Lizensierungsgebühren und eines voraussichtlich strengen Jugend- und Kopierschutz in der Kritik.

Den vollständigen Artikel kann man in der aktuellen Ausgabe 08/2009 der DIGITAL FERNSEHEN lesen. Hier wird auch das kommende HD+-Szenario näher betrachtet und verschiedene Hersteller von Set-top-Boxen zum neuen Astra-Konzept und zum Thema CI+ befragt.

Sendezeiten für Leichtathletik-WM 2009

Für die vom 15. bis 23. August stattfindenden 12. IAAF Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin hat die ARD die Sendezeiten über die Internetseite von EinsFestival bekannt gegeben.

Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften sind das erste sportliche Großereignis, das im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen im HDTV-Format ausgestrahlt wird. EinsFestival sendet die Liveaufnahmen des Ersten in zeitversetzten Zusammenfassungen:

Samstag, 15. August 2009

16.30 – 18.00 Uhr: Zusammenfassung von 10.05 Uhr

22.00 – 23.30 Uhr: Zusammenfassung von 20.15 Uhr

Montag, 17. August 2009

22.00 – 1.00 Uhr: Zusammenfassung von 17.45 und 20.15 Uhr

Mittwoch, 19. August 2009

22.00 – 1.00 Uhr: Zusammenfassung von 17.45 und 20.15 Uhr

Freitag, 21. August 2009

16.30 – 18.00 Uhr: Zusammenfassung von 9.05 Uhr

22.00 – 0.30 Uhr: Zusammenfassung von 18.50 und 20.15 Uhr

Sonntag, 23. August 2009

14.00 – 16.00 Uhr: Zusammenfassung von 11.00 Uhr

20.15 – 22.15 Uhr: Zusammenfassung von 16.05 Uhr

Rescue Stick in neuer Version

Den Time Machine & Rescue Stick für die Reelbox Avantgarde gibt es ab sofort in drei verschiedenen Speichergrößen.

Der zur vereinfachten Datensicherung geeignete USB-Stick steht nun in der Standardgröße N mit 2 GB sowie in den Größen L mit 4 und XL mit 8 GB zur Auswahl.
Die Preise wurden gesenkt. So kostet der Rescue Stick als Version N nun 29 Euro zuzüglich Versandkosten; die Versionen L und XL werden für 39 Euro bzw. 49 Euro angeboten.

Als weitere Neuerung ist auf allen Versionen des Time Machine & Rescue Stick der BIOS-Updater integriert. Ältere Rescue-Sticks können mit dem nächsten Software-Update, das voraussichtlich im Spätsommer 2009 verfügbar sein wird, entsprechend erweitert und nachgerüstet werden.

Weitere Informationen zum Time Machine & Rescue Stick und die Bestellmöglichkeiten findet man auf der Website von Highend-Digital.

BIOS-Updater für ReelBox Avantgarde

Mit dem BIOS-Updater stellt Highend-Digital, Hersteller und Anbieter des bereits vorgestellten Time Machine & Rescue Stick, ein neues, einfach zu handhabendes Werkzeug für die Aktualisierung des BIOS der Reelbox Avantgarde zur Verfügung.

Dies ist insbesondere bei der Avantgarde der Serie II hilfreich, da durch ein BIOS-Update das Problem mit der nicht speicherbaren Bootreihenfolge leicht behoben werden kann.

Beim BIOS-Updater handelt es sich um eine kleine Software, die die BIOS-Version der ReelBox Avantgarde überprüft und gegebenenfalls aktualisiert. Es werden speziell für die ReelBox angepasste BIOS-Einstellungen eingespielt, die ab August 2009 auch von Reel Multimedia als Werkseinstellungen genutzt werden.

Die Nutzung des BIOS-Updaters erfordert den Anschluss eines Monitors und eines Keyboards, um die Abfragen des in Deutsch oder alternativ in Englisch gehaltenen Dialogs abarbeiten zu können.
Eine Benutzersteuerung über das Display bzw. die unterhalb angeordneten Softkeys wäre wünschenswert, ist aber derzeit leider nicht integriert.

Das unter GPL-Lizenz stehende Programm steht kostenlos als Download-Version zur Verfügung. Diese muss mit Hilfe der ReelBox auf einem USB-Stick installiert werden. Eine entsprechende Dokumentation in Deutsch und Englisch ist im Download-Paket enthalten.

Neben der Download-Version bietet Highend-Digital den BIOS-Updater auch ready-to-use auf einem USB-Stick an. Der Stick wird in drei Speichergrößen (2, 4 und 8 GB) zu Preisen von 9, 19 bzw. 29 Euro zuzüglich Versandkosten angeboten.

Der BIOS-Updater ist zudem auf den neuen Versionen des Time Machine & Rescue Stick integriert. Ältere Rescue-Sticks können mit dem nächsten Software-Update (voraussichtlich Spätsommer 2009) nachgerüstet werden.

Alle weiteren detaillierten Informationen zum BIOS-Updater sowie den Link zum Download findet man auf der Website von Highend-Digital.

Studie zum Thema HDTV

Das Handelsmagazin CE-Markt hat in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen Concentra Marketing Research eine Studie erstellt, die die Kenntnisse und den Wissensstand bei den Konsumenten zum Thema HDTV untersucht.

So ist zwar fast 80 Prozent der Deutschen der Begriff HDTV bekannt und geläufig. Immerhin fast die Hälfte hat eine ungefähre Vorstellung, was unter HDTV zu verstehen ist. Ein Drittel der befragten Personen kann die eigentliche Bedeutung nicht erklären und nur knapp ein Fünftel der Befragten meint die Technologie, die sich hinter der Abkürzung verbirgt, “ziemlich genau” erklären zu können.

Vor allem an Detailwissen über den HDTV-Standard fehlt es: Bei der Frage nach dem Unterschied von HD-Ready und Full-HD müssen 41 Prozent der Befragten passen.
Probleme sind jedoch auch im Handel zu suchen. Wie die Studie ergeben hat, wurden gerade mal 30 Prozent der Befragten beim Kauf eines Flachbild-TVs auf die Unterschiede der beiden Formate hingewiesen.

Aktuell besitzt knapp ein Drittel der 38 Millionen TV-Haushalte in Deutschland einen HD-fähiges Flachbild-TV-Gerät. Nur sechs Prozent wollen noch bis zum Ende dieses Jahres umsteigen. Erst Mitte bis Ende 2010, also mit Beginn des HDTV-Regelbetriebes, wird eine größere Umstiegswelle auf HD-Fernsehgeräte erwartet. Laut Studie beabsichtigen dies immerhin 30 Prozent der befragten Personen.

Weitere Informationen hierzu kann man auch in der Online-Ausgabe 07/2009 der CE Markt nachlesen.

Kabel BW mit allen Sky-HD-Sendern im Netz

Wie nun auch der Kabelnetzprovider Kabel BW in einer Pressemitteilung vom 30.06.2009 bestätigt hat, werden bereits zum Start des neuen Entertainment-Angebots Sky Deutschland am 4. Juli alle sieben HD-Programme auch im Kabelnetz von Kabel BW empfangbar sein.

Kabel BW unterzeichnete einen entsprechenden Einspeisevertrag über das gesamte HDTV-Angebot von Sky. Damit vergrößert Kabel BW sein HDTV-Angebot auf nun insgesamt zwölf HDTV-Sender, von denen fünf unverschlüsselt und frei empfangbar sind.


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