Monatsarchiv für März 2009

NetCeiver mit eigenem Gehäuse

Aufgrund einer Anfrage im RMM-Supportforum nach der Verfügbarkeit eines separaten Gehäuses mit eigenem Netzteil für den NetCeiver sind erste Details hierzu bekannt geworden.

Ursprünglich wurde der NetCeiver für den Einsatz in der ReelBox Avantgarde konzipiert. Im Zusammenspiel mit dem bald erscheinenden NetClient wird der NetCeiver als externes DVB-Empfangsmodul und als flexible Streaming-Lösung in einem Netzwerk aber zunehmend interessant.

Wie aus dem Beitrag im Supportforum zu erfahren ist, soll es zwei Gehäuse-Varianten geben.
Voraussichtlich zuerst wird das Modell mit stabilem Metallgehäuse verfügbar sein, das den unveränderten NetCeiver mit Poweradapter und Stecker-Netzteil aufnimmt. Damit bietet sich diese Lösung zur Montage in direkter Nähe zur Satellitenempfangsanlage bzw. zum Übergabepunkt des Kabelanschlusses im Dach bzw. Keller an. Der Prototyp hat eine Größe von ca. 30 x 14 x 9 cm und soll auch für eine Wandmontage vorbereitet sein.
Das andere Modell wird laut Beitrag ein Designgehäuse ähnlich dem NetClient haben. Das zum Vergleich zur Metall-Variante kleineren Gehäuse erhält eine modifizierte, deutlich gekürzte NetCeiver-Platine mit einer Aufsatzplatine für die CAMs. Dieses eher für den Wohnbereich gedachte Modell wird aufgrund der hier noch erforderlichen Anpassungen erst zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein.

Ob die Gehäuse als Zubehör ohne NetCeiver erhältlich sein werden oder nur als komplett mit NetCeiver ausgestattete Stand-Alone-Geräte wird abzuwarten bleiben.

Die o.a. Informationen können im RMM-Supportforum im Beitrag ‘NetCeiver Gehäuse mit Netzteil‘ nachgelesen werden.

Kurztest Time Machine & Rescue Stick

Auf der Suche nach einer einfachen, aber komfortablen Lösung zur Sicherung und Rücksicherung der Systemdaten der ReelBox Avantgarde bin ich auf den Time Machine & Rescue Stick von Highend-Digital gestoßen.

Beim Time Machine & Rescue Stick handelt es sich um einen USB-Stick, der mit einem eigenständigen Linux-Betriebssystem und einer von Highend-Digital entwickelten Software die Sicherung des Avantgarde Betriebssystems inklusive aller Einstellungen, Updates, Kanallisten etc. wie auch das Rückspielen des gesicherten Systems erledigt.

Erster Eindruck

rescuestickGeliefert wird der Stick mit beiliegendem schwarzen Umhängeband in einer Magnetklappschachtel aus Hartkarton. Die metallische Oberfläche mit dem transparent-blauen Inlet wirkt sehr hochwertig.
Des Weiteren ist eine zweiseitige Bedienungsanleitung beigefügt, die neben der eigentlichen Anleitung zur Benutzung des Sticks auch Hinweise mit Erklärungen zu vorbereitenden Maßnahmen, etwaigen Problemen und den Software-Updates enthält. Ein kleines Booklet wäre hier sicher schöner, aber auch nicht wirklich notwendig.

Vorbereitung

Vor Nutzung des Rescue Sticks muss überprüft werden, ob die Bootreihenfolge im BIOS der Avantgarde auf USB-Sticks als Bootmedium eingestellt ist. Da im Regelfall das DVD-Laufwerk als Boot Device gesetzt ist, wird eine Änderung meistens erforderlich sein.
Hierfür sind zusätzlich eine Tastatur und ein angeschlossener Monitor notwendig. Die Umstellung der Bootreihenfolge ist sehr gut dokumentiert und auch von einem Laien leicht durchzuführen.
Für die weitere Benutzung des Sticks werden Tastatur und Monitor nicht mehr benötigt. Über das Display werden während des Programmablaufs Statusmeldungen ausgegeben. Alle für den Ablauf erforderlichen Benutzereingriffe können auch über die Softkeys unterhalb des Displays der ReelBox ausgeführt werden.

Für spätere Backups, die auf DVD gespeichert werden sollen, sind zwingend DVD+RW-Rohlinge zu verwenden. Nur das +RW-Format erlaubt die Nutzung als Dateisystem für das vom Rescue Stick verwendete Schreiben einer Datei in ein UDF-Dateisystem.

Initiales Backup

Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen wird beim ersten Einsatz auf dem Stick ein initiales Backup ausgeführt. Diese anfängliche Sicherung ist der Idee und dem Konzept des Rescue Sticks nach ein Basis-Backup, zum Beispiel zum Sichern des Auslieferungszustands. Dies macht auch gerade bei modifizierten Geräten, die mit einer größeren Festplatte ausgestattet sind, Sinn, da die auf DVD ausgelieferten Softwareupdates der Avantgarde die Medienpartition der Festplatte nicht erkennen und ggf. zerschießen. Zu dem Basis-Backup sollen dann alle weiteren Backups über DVD erfolgen.

An dieser Stelle noch eine grundsätzliche Anmerkung zur Benutzung des Rescue Sticks:
Der Stick sollte immer bei ausgeschaltetem Gerät eingesteckt bzw. abgezogen werden. Highend-Digital empfiehlt sogar, die ReelBox über den Netzschalter (auf der Geräterückseite) ein- und auszuschalten.

Startet man nun also die ausgeschaltete ReelBox erstmalig mit eingesteckten Rescue Stick ohne eingelegte DVD, am einfachsten im USB-Anschluss hinter der rechten Frontklappe, so wird automatisch das initiale Backup ausgeführt. Diese erste Sicherung dauert ca. 15 bis 20 Minuten.

Mit der neuesten Software-Version des Rescue Sticks gibt es jetzt auch die Option ‘Initiales Image erneuern’, sodass das auf dem Stick gespeicherte Backup, zum Beispiel im Intervall offizieller Software-Releases, aktualisiert werden kann.
Diese Art des Systembackups ist jedoch nicht für die regelmäßige Sicherung gedacht und aufgrund des Flashspeichers eher bedingt geeignet.

Backup auf DVD

Zur häufigen Datensicherung sind daher DVDs zu verwenden. Die hier erforderlichen DVD+RW-Rohlinge sind je nach Qualität und Packungsgröße bereits für unter einem Euro pro Stück erhältlich.

Wie beim initialen Backup wird die ReelBox mit eingestecktem USB-Stick aus dem Deep-Standby gestartet. Kurz darauf erscheint im Display der Avantgarde die Abfrage zum Einlegen einer DVD. Anschließend läuft ohne weiteres Zutun des Anwenders die komplette Sicherung der Systemdaten ab. Dies dauert auf meinem System mit nur einem installierten Plugin ca. 20 Minuten. Je nach Datenmenge kann die Prozedur aber auch bis zu 50 Minuten beanspruchen.
Alle anderen Daten, also die aufgezeichneten Sendungen, Filme, Musik und Bilder, werden von diesem Backup nicht erfasst und müssen ggf. speziell gesichert werden!
Ist die DVD fertig beschrieben, fährt die ReelBox automatisch in den Deep-Standby und das Display wird ausgeschaltet. Nach Abziehen des Sticks startet man die Avantgarde nun über den Netzschalter auf der Geräterückseite neu.

rescuestick screenshots

Systemwiederherstellung

Die Wiederherstellung des Systems von der erstellten Backup-DVD ist ebenso einfach wie die Sicherung.
Auch hier wird die Avantgarde mit eingestecktem USB-Stick aus dem Deep-Standby gestartet. Nach Einlegen der DVD wird der gespeicherte Systemzustand automatisch auf der Festplatte wieder hergestellt. Dieses Restore läuft im Vergleich zum Backup in etwa der halben Zeit ab.

Alternativ dazu kann man auch eine Systemwiederherstellung vom Rescue Stick ausführen. Nach Einschalten der ReelBox mit dem Stick übergeht man einfach die Abfrage zum Einlegen einer DVD. Zwei Systemabfragen später kann das Rückspielen des initialen Backups durchgeführt werden, indem man das Überschreiben des Systems über die Tasten unterhalb des Displays bestätigt.

Und wie beim Backup wird die ReelBox auch nach Fertigstellung des Restores automatisch in den Deep-Standby gefahren und kann ohne Rescue Stick mittels Netzschalter neu gestartet werden.

Systemprüfung

Der Time Machine & Rescue Stick prüft zudem bei den o.a. Aufgaben, also bei jedem Durchlauf, die Festplatte bzw. die Partitionen des Systems auf Konsistenz und Integrität und korrigiert sie ggf. auch.
Konkret erfolgt für die Partitionen 1 und 4 jeweils ein fsck (FileSystemConsistencyCheck). Dieser wird für die Systempartition 1 vor dem Sichern von Daten dieser Partition sowie nach dem Rückspielen durchgeführt.

Etwaige Fehler werden laut Anleitung während dem Programmablauf kurzzeitig über die rote LED an der ReelBox und die Bildschirmausgabe signalisiert. Nach dem Herunterfahren blinkt die rote LED und im Display erscheint die entsprechende Fehlermeldung.

Fazit

Die von mir durchgeführten Tests verliefen völlig fehlerfrei. Bei der Arbeit mit dem Rescue Stick zeigte die Avantgarde keine erkennbaren Probleme. Auch mit den zurückgespielten Systemständen lief die ReelBox gegenüber dem Ausgangszustand unverändert stabil.

Der gesamte Programmablauf wird durchgängig über die bereits eingangs erwähnten Statusmeldungen und Dialoge im Display der ReelBox begleitet. Somit ist der Rescue Stick auch bestens für netzwerklose Umgebungen geeignet.

Einfacher und komfortabler dürfte die Sicherung und Rücksicherung der ReelBox-Systemdaten wohl kaum zu machen sein. Für mich jedenfalls ist der Time Machine & Rescue Stick ein absolutes must-have für die ReelBox Avantgarde.

USB-Stick zur Datensicherung der ReelBox

Das Thema Datensicherung wird im Computerbereich oftmals sehr stiefmütterlich behandelt – leider auch bei der ReelBox Avantgarde. Einfache, automatisierte Lösungen stehen nicht zur Verfügung. Mit Hilfe des ReelBox Control Centers (RCC) ist es zwar möglich, Systemdateien und Kanallisten zu sichern und wieder herzustellen; aber auch diese Lösung birgt Gefahren hinsichtlich der Vollständigkeit der Daten und der Rücksicherung nach einem Software-Update.

Zudem vermisst der ambitionierte Anwender eine einfache und komfortable Möglichkeit, um nach einem Update auf den vorherigen Softwarestand zurückgehen bzw. problemlos zwischen verschiedenen Images wechseln zu können. Oder eben auch mal mit diversen Einstellungen an der Box experimentieren zu dürfen ohne dem Risiko einer kompletten Neuinstallation und -einrichtung.

Der Time Machine & Rescue Stick für die ReelBox Avantgarde von Highend-Digital bietet genau diese Möglichkeiten. Über eine spezielle, auf dem USB-Stick installierte Software wird sowohl die Sicherung des Avantgarde Betriebssystems inklusive aller Einstellungen, Updates, Kanallisten etc. wie auch das Rückspielen des gesicherten Systems erledigt. Als Medien zum eigentlichen Backup bzw. Recovery werden DVDs eingesetzt.

Die Verwendung des Sticks selbst ist sehr einfach gehalten. Die ReelBox Avantgarde wird über den Stick gestartet und hochgefahren. Die Festplatte des Betriebssystems wird zudem bei jedem Durchlauf auf Datenintegrität und Konsistenz hin überprüft und ggf. repariert. Durch zusätzliches Einlegen eines DVD-Rohlings beim Starten legt das System eine Sicherung des aktuellen ReelBox-Betriebssystems auf der DVD an. Von dieser DVD kann der Rescue Stick automatisch das System auf der Festplatte der ReelBox vom Backup der DVD restaurieren.

Eine nähere Beschreibung zur Funktions- und Arbeitsweise des Rescue Sticks kann man im “Kurztest Time Machine & Rescue Stick” nachlesen.

In der Standardgröße ist der Rescue Stick mit 2 GB Speicher ausgestattet. Das ist für Nutzer, die die ReelBox weitgehend zur Medienwiedergabe (TV, Filme, Musik usw.) verwenden, in der Regel ausreichend. Nutzern mit größerem Datenaufkommen und intensiverem Einsatz des PC-Teils wird die L-Variante des Sticks mit 4 GB Speicherplatz empfohlen.

Der Stick wird zum Preis von 34 Euro bzw. 44 Euro zuzüglich Versandkosten angeboten.

Alle weiteren detaillierten Informationen zum Time Machine & Rescue Stick und den Bestellmöglichkeiten findet man auf der Website von Highend-Digital.

Testbereich im Umbau

Reel-Multimedia baut ab sofort den SVN Testing Tree für den NetClient-Support um und erweitert ihn. Aus diesem Grund wird empfohlen, während der nächsten zwei Wochen keine Updates aus dem Testing Tree zu beziehen.

Etwaige Updates erfolgen in diesem Fall auf eigene Verantwortung. Reklamationen oder Fehlerberichte aus dem Testing Tree werden in dieser Umbauphase, in der laut RMM ohnehin keine gravierenden Änderungen stattfinden, nicht angenommen.

Alle weiteren Informationen hierzu im RMM-Supportforum im Beitrag ‘WARNING: allthough database is inactive by default, this is highly EXPERIMENTAL!‘.

Software-Update (r11445) veröffentlicht

Ab sofort steht eine aktualisierte Version der ReelBox Avantgarde-Software über die Update-Funktion unter Setup | Installation | Onlineupdate durchführen zur Verfügung.

Gegenüber der am 23.03.2009 veröffentlichten Version wurde die aktuelle Version (Release 9.03.1 – 25.03.2009) nochmals um kleinere Bugfixes ergänzt.

Neue Bedienungsanleitung online verfügbar

Für die ReelBox Avantgarde Serie steht ab sofort eine komplett überarbeitete Bedienungsanleitung im pdf-Format zum Download zur Verfügung.

Die Bedienungsanleitung befindet sich noch in der Entwicklung; eine aktualisierte Fassung wird (in den kommenden Wochen) jeden Freitag veröffentlicht. Derzeit deckt das neue Handbuch mit derzeit 76 Seiten bereits zahlreiche Funktionen der ReelBox ab.

Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts Bedienungsanleitung können Anwender Vorschläge einbringen, sodass Erfahrungen und etwaige Problemstellungen aus Endanwendersicht zukünftig in der Bedienungsanleitung bessere Berücksichtigung finden.

Software-Update (r11399) veröffentlicht

Das ursprünglich für Ende Februar geplante und dann auf Ende März verschobene Software-Update für die ReelBox Avantgarde ist ab sofort als Online-Update (Release 9.03 – 23.03.2009) verfügbar.

Das auf dem SVN r11399 basierende Image umfasst neben vielen Bugfixes folgende wesentlichen Änderungen und Verbesserungen, die detailliert in den Release Notes zusammengefasst sind:

MediaPlayer
Im Internetradio können nun eigene Radiostationen hinzugefügt werden.
Ab sofort werden als zusätzliche Video-Codecs MKV-(Matroska) und AVC-Formate sowie FLAC-Musikdateien unterstützt.

Media-Manager
Der Bildbetracher wurde hinsichtlich Darstellung sowie Geschwindigkeit optimiert.

TV-Empfang
Über die PiP-Taste der Fernbedienung steht ab sofort die Funktion “Bild-im-Bild” zur Verfügung. Mit der Taste “>” kann das PiP-Fenster in die gewünschte Ecken verschoben werden, über die gelbe Farbtaste “C” lässt sich der Inhalt des PiP- und des normalen Fensters tauschen und mit der blauen Taste “D” übernimmt man das Bild des PiP-Fensters ins Haupfenster.
PiP kann auch bei der Wiedergabe von Internetradio oder MP3 aktiviert werden.

Videorecorder
TV-Aufzeichnungen können jetzt auch direkt aus dem Aufnahmemenü heraus auf Speicherorte, z.B. NAS, verschoben werden.
Laufende Aufzeichnungen werden nun im Aufnahmemenü mit einem roten Icon markiert.

Setup-Funktionen
Für WLAN wird ab sofort neben WEP auch WPA- sowie WPA2- Verschlüsselung angeboten.
Mit UMTS steht eine weitere Einwahlmöglichkeit ins Internet zur Verfügung.
Die kompletten Kanallisten, insbesondere für Sat-Empfang, wurden überarbeitet.
Der Installationsassistent und das Antenneneinstellungsmenü wurden ebenfalls überarbeitet.

Allgemeines / Bedienung
Die Geschwindigkeit des Menüs und Setups sowie der Kanalumschaltung besonders bei Transponderwechsel wurde massiv beschleunigt.
Die Bedienerführung und Ergonomie wurde insgesamt verbessert.
Die Standard-EPG-Ansicht wurde auf EPG-Übersicht mit Anzeige der aktuellen EPG-Informationen aller verfügbaren Kanäle umgestellt.
Die Zeichengröße für die EPG-Ansicht “EPG Magazin” kann nun unter Einstellungen | OSD Einstellungen | kleine Schriftgröße eingestellt werden.
Für das OSD sind nun weitere Farben verfügbar.

Die komplette Übersicht aller Verbesserungen, Fehlerbereinigungen und Features der neu hinzugekommenen Funktionen können im Detail in den Release Notes im Support-Bereich von Reel-Multimedia nachgelesen werden.
In diesem Bereich wird Reel-Multimedia in Kürze auch ein Recovery-DVD-Image und ein Factory-DVD-Image für das neue Software-Update zum Download anbieten.

Weitere Informationen hierzu findet man auch im RMM-Supportforum im Beitrag ‘Funktionserweiterung – Softwareupdate 9.03 – R11399’.

Frequenzwechsel bei Anixe HD bestätigt

Der mögliche Frequenzwechsel bei Anixe HD ist nun auf der News-Seite von Astra bestätigt.

Anixe HD und der Promotion-Kanal ASTRA HD+ wechseln ab dem 23. März 2009 ihren Sendeplatz auf 19,2 Grad Ost von Transponder 75 (Satellit ASTRA 1H) auf Transponder 7 (Satellit ASTRA 1F). Ende der Simulcastphase ist der 01. April 2009.

Als Programmhöhepunkt zum Wechsel des Astra-Transponders überträgt Anixe HD das Topspiel der Qualifikation zur Fußball-WM in Südafrika 2010, Türkei gegen Spanien, live am 1. April ab 20:00 Uhr.

Rettung des HiFi-Forums durch Reel Multimedia?

Die Meldung über die geplante Schließung des Hifi-Forums schlug in der Gemeinde aller Multimedia-Enthusiasten ein wie eine Bombe.

Am späten Mittwochabend (18.03.2009) teilten die beiden privaten Betreiber Hendrik Jung und André Huttel auf ihrer Website mit, dass man sich aufgrund der immer größer werdenden Arbeitsbelastung in den vergangenen Monaten zu diesem Schritt entschlossen habe.

Das Forum soll nun für eine Übergangszeit bis zur endgültigen Schließung oder einem möglichen Verkauf an einen neuen Betreiber bis ca. Mitte oder Ende April 2009 vorerst weiterbetrieben werden.

Nun hat sich Reel-Multimedia in einem Beitrag im Hifi-Forum angeboten, das laut Ibo Bas, Sales Manager von RMM, “größte und kompetenteste Forum im deutschsprachigen Internet zum Thema HiFi” komplett zu übernehmen, “um diese wertvolle Informationsquelle und Diskussionsplattform auch zukünftig allen interessierten Anwendern anbieten zu können.”
Wie es weiter heißt, würde RMM für die laufenden Kosten des Forumsbetriebs aufkommen und das Forum neutral und kostenlos für alle Anwender weiterbetreiben, ohne dabei das Forum für eigene Werbezwecke missbrauchen zu wollen. “Selbstverständlich wäre das Moderatorenteam auch weiterhin unabhängig, eine Einschränkung der diskutierten Themen wäre für uns undenkbar.”, wie Bas betont.

Den gesamten o.a. Beitrag kann man im Hifi-Forum unter http://www.hifi-forum.de/viewthread-15-1423.html nachlesen.

Möglicher Frequenzwechsel bei Anixe HD

Der HDTV-Sender Anixe HD sowie der Promokanal Astra HD+ wechseln laut einer Meldung der Multimedia-Illustrierten INFOSAT und anderer Branchendienste auf einen neuen Transponder.
Allerdings haben weder ASTRA noch Anixe HD diese Angaben bislang offiziell bestätigt.

Sollte die Meldung dennoch stimmen, so wären die beiden frei empfangbaren Kanäle ab 23. März via Satellit Astra 19,2° Ost auf der neuen Frequenz 11.303 H (SR 22000, FEC 2/3) zu empfangen.

1080i und 720p im Vergleich

Auch wenn sich in Deutschland die öffentlich-rechtlichen Sender bereits entsprechend der Empfehlung der Europäischen Rundfunk-Union (EBU) auf 720p50 als Standard geeinigt haben, so bleibt die Diskussion um die beiden HDTV-Normen 1080i und 720p weiterhin interessant.

Michael Mücher, ausgewiesener Experte in Sachen Fernsehtechnik und kreativer Kopf von BET, hat für das Online-Magazin film-tv-video.de das Thema in einem sehr interessanten Artikel differenziert, aber dennoch leicht verständlich unter die Lupe genommen.

Mücher stellt fest, dass es bei der Normfrage eben nicht nur um die Frage nach Interlaced oder progressivem Standard, die Bewegtbildauflösung und Datenraten oder Speicherkapazitäten geht. Wie der Autor erklärt, würden eine Vielzahl weiterer Aspekte meist gar nicht erwähnt, unterbewertet oder in der Gesamtbetrachtung der Produktionsabläufe falsch gewichtet. So werden im Beitrag alle produktionsrelevanten Aspekte zusammenfassend dargestellt und detailliert beschrieben.

Im Ergebnis seiner Betrachtung kommt Mücher zu dem Schluss, dass es trotz eindeutiger Vorteile im aktuellen TV-Umfeld sinnvoller sei, die teilweisen Nachteile von Interlaced zu akzeptieren und auf 1080i zu setzen. Der logische und finale Schritt auf 1080p50 könne dann zudem wesentlich problemloser erfolgen.

WDR testet HDTV auf Astra

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) testet derzeit die Übertragung von HDTV über Satellit. Die Ausstrahlung erfolgt unverschlüsselt auf dem Programmplatz von EinsFestival HD auf Astra 19,2 Grad Ost. Gezeigt wird eine Promoschleife mit verschiedenen HDTV-Sequenzen.

Das Videosignal wird im HD-Ausstrahlungsformat 720p/50 übertragen; Quellenkodierung ist H.264/MPEG-4 AVC. Mit MPEG1 L2-Stereoton (192kBit/s) und Dolby-Digital (448kBit/s) stehen zwei verschiedene Audiosignale zur Auswahl.

Der nächste Showcase auf Eins Festival HD ist mit der Ausstrahlung der Leichtathletik-WM und der IFA 2009 hingegen erst für den Sommer geplant. Zu Ostern wird es in diesem Jahr voraussichtlich keinen HDTV-Showcase geben.

Avantgarde-Skin in neuen Farben

Das mit dem letzten offiziellen Software-Update neu entwickelte Skin kann ab sofort auch in weiteren Farben angezeigt werden. Neben dem im Original blau gehaltenen Skin stehen nun auch passende Themes in schwarz, dunkelgrün, braun, lila und grün zur Verfügung – siehe Screenshots.

Screenshot skins farbig

Die noch im Beta-Stadium befindlichen Themes sind derzeit nur auf einer aktuellen Testing-Installation lauffähig.

Die neuen Themes liegen im RMM-Supportforum im Beitrag ‘Öffentlicher Beta-Test: “Skin in Bunt”‘ als deb-Paket zum Download bereit.

Reparatur und Austausch des Netzteil-Lüfters

Der Netzteil-Lüfter der ReelBox Avantgarde (der ersten Serie) führt verschiedentlich zu Problemen. Bei dem bekannten Fehlerbild startet die ReelBox nach längerer Gerätebetriebszeit mit Einschalten des Netzschalters nicht mehr; der Netzteillüfter läuft nur kurz an.

Fachkundigen Anwendern bietet Reel-Multimedia nun eine Reparaturanleitung an, mit der die Netzteilprobleme behoben sein sollten.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die beschriebenen Arbeiten nur von Fachpersonal mit Kenntnissen in Hochspannungstechnik ausgeführt werden dürfen. Nach Beendigung der Arbeiten ist eine Sicherheitsprüfung nach EN60065 durchzuführen!

Des Weiteren gibt Reel-Multimedia eine Anleitung frei, die den Austausch des internen Lüfter gegen einen Lüfter mit Tachosensor und dreipoligem Anschluss beschreibt. Mit dem nächsten offiziellen, für Ende März geplanten Software-Update wird der zweite Stecker der Power Control am Netzteil freigeschaltet, um dann den Lüfter über die Avantgarde direkt kontrollieren zu lassen. Dies war bislang aus vertragsrechtlichen Gründen nicht möglich.

Auch hier wird der Umbau nur Kunden empfohlen, die sich mit Netzteil- und Hochspannungstechnik auskennen. Wer den Umbau nicht selbst vornehmen kann bzw. ausführen möchte, dem bietet Reel-Multimedia dies zukünftig als Service gegen Kostenpauschale an.

Die o.a. Anleitungen und weitere wichtige Hinweise zur Reparatur und zum Austausch des Netzteil-Lüfters sind im Beitrag ‘Netzteil-LÜFTER gegen einen Lüfter mit Tachosensor ersetzen‘ im RMM-Supportforum detailliert beschrieben.

Nachfrage nach digitalen HD-Sat-Receivern steigt

Nach einem Bericht von DIGITAL FERNSEHEN hat sich der Absatz von HDTV-fähigen Set-Top-Boxen im vergangenen Jahr um 100 Prozent auf knapp 219.000 verkaufte Geräte gesteigert.

Dabei sind vorallem die Satelliten-Empfangsgeräte erste Wahl der Konsumenten. Vier von fünf der 2008 verkauften HDTV-Receiver empfangen über Satellit. Und mehr als 75 Prozent der rund 530.000 HDTV-Receiver, die seit der Markteinführung von HDTV im Jahr 2005 verkauft wurden, sind Satelliten-Empfangsgeräte.

Auch sonst führt DVB-S mit einem Anteil von knapp 62 Prozent an den gesamt im Handel abgesetzten Digitalreceivern. DVB-T-Receiver folgen mit knapp 30 Prozent und DVB-C-Geräte mit dem verbleibenden Anteil von rund 8 Prozent.

“Satellit bleibt die führende Infrastruktur für digitalen TV-Empfang,” kommentiert Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer von Astra Deutschland. “Vor allem im boomenden Segment des hoch auflösenden Fernsehens kann sich Satellit deutlich von den konkurrierenden Infrastrukturen absetzen.”

ASTRA bietet aktuell europaweit fast 70 HDTV-Kanäle. Laut Elsäßer soll dies weiter ausgebaut werden. Man rechne bis 2010 mit einem Kanalwachstum auf über 100 HD-Sender. “Auch in Deutschland wird das Angebot an HD-Inhalten in den nächsten zwölf Monaten via ASTRA stark zunehmen.”, so Elsäßer.

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