Monatsarchiv für Januar 2009

Neu entwickeltes AV-Testbild von Burosch

Zur Qualitätsbeurteilung bzw. Optimierung von LCD- und Plasma-Bildschirmen sowie Beamern hat Burosch Audio-Video-Technik das neue Audio-/Video-Testbild DIVAS konzipiert.

Mit DIVAS wird in nur einem Testbild eine komplette Bild- und Tonkalibrierung möglich sein. Die Prüfung umfasst die Bereiche Helligkeit, Kontrast, Farbintensität bzw. Weißabgleich, Bildschärfe, Interlaced / Progressive, Overscan, Hauttöne und Audio 5.1.
Über eine eingeblendete Laufschrift werden alle Bildbereiche und deren Anwendung erklärt.

Das neu entwickelte Burosch AV-Testbild soll ab Montag, 19. Januar 2009, unter http://www.burosch.de bereitstehen.

Weitere detaillierte Infos hierzu findet man auch bei Area DVD unter http://www.areadvd.de/hardware/2009/burosch_divas.shtml.

Software-Update für Avantgarde Ende Februar

Wie in einem Beitrag im RMM-Supportforum von offizieller Seite mitgeteilt, wird voraussichtlich gegen Ende Februar 2009 das nächste offizielle Software-Update für die Avantgarde veröffentlicht.
Das Update soll auch die Bild-im-Bild-Funktion (PiP) enthalten, sofern sich bei den bereits laufenden Tests keine Probleme zeigen.

Mac Channeleditor in neuer Version

Der speziell für den Apple Mac entwickelte Reel AVG Channeleditor MAC steht ab sofort in einer neuen Version zum Download bereit.

Laut dem Entwickler wird dies “wohl die letzte Version in Carbon sein, ab der nächsten OSX Release dann in Cocoa”.

Der Mac Channeleditor kann unter http://homepage.mac.com/madru geladen werden.

Astra plant Ausweitung deutschsprachigen HDTVs

Das HDTV-Angebot auf dem deutschen Fernsehmarkt darf derzeit als eher übersichtlich bezeichnet werden. Der Satellitenbetreiber Astra geht dennoch von einer deutlichen Ausweitung des HDTV-Angebotes in den nächsten Monaten auch in Deutschland aus.

Wie Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer von Astra Deutschland in einem Interview gegenüber DIGITAL FERNSEHEN erklärte, gebe es derzeit Gespräche sowohl mit frei empfangbaren als auch Pay TV-Sendern über eine HDTV-Aufschaltung. Bis zum kommenden Jahr sollen mehr als zwölf HDTV-Sender für den deutschen Markt ausgestrahlt werden.

Um welche Sender es sich hierbei konkret handelt, wollte Elsäßer allerdings aufgrund der laufenden Verhandlungen nicht mitteilen. Mit den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF stehen jedoch bereits zwei Kandidaten fest.
Mit Arte HD, Anixe HD, Premiere HD und Discovery HD sind aktuell vier, mit ORF insgesamt fünf deutschsprachige HDTV-Programme via Astra 19.2° Ost zu empfangen. Ab 2010 kommen ARD HD und ZDF HD sowie Eins Festival HD hinzu, über den auch 2009 sog. HDTV-Showcases ausgestrahlt werden sollen.

Ein weiteres Planungsziel des Satellitenbetreibers ist das Vorantreiben der Digitalisierung. “Die Digitalisierung vor allem in Deutschland ist und bleibt eines unserer Hauptziele.”, so Elsäßer. “Programmvielfalt ist nur eine Komponente der Digitalisierung. Hochauflösendes TV, individuelle Programminhalte, intelligente Endgeräte, die Verbindung zwischen linearer und non-linearer Mediennutzung mobiler Satelliten-Anwendungen, interaktives oder mobiles TV sind weitere Aspekte. In all diesen Bereichen sind wir bereits aktiv und werden diese Projekte weiter vorantreiben.”

Frustrierte Kunden beim digitalen Kabelfernsehen

Das digitale Kabelfernsehen soll nicht nur bessere Bild- und Tonqualität bieten, sondern auch eine größere Programmvielfalt. Aber wie die Zeitschrift AUDIO VIDEO FOTO BILD in der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe (Heft 2/09) berichtet, werden Kunden durch komplizierte Technik, technische Mängel, undurchsichtige PayTV-Tarife, schlechten Service und Gerätezwang abgeschreckt.

Gerade bei der Auswahl der DVB-C-Receiver sind die Kunden in der Regel auf die von den Netzbetreibern angebotenen zertifizierten Receiver angewiesen. Diese Geräte sind meist wenig komfortabel und spartanisch ausgestattet; Festplatten oder digitale Ausgänge zum Aufzeichnen von Sendungen fehlen bei fast allen Receivern. Auch HDTV ist nur bedingt möglich, da die Empfangsgeräte meistens über veraltete Scart-Anschlüsse statt HDMI verfügen.

Ein weiteres großes Ärgernis ist der Umstand, dass mit Ausnahme von Kabel-BW Nutzer des digitalen Kabelfernsehens grundsätzlich eine Smartcard zur Freischaltung akzeptieren müssen, wenn sie nicht nur die öffentlich-rechtlichen Sender, sondern wenigstens auch die großen Privatsender (RTL und ProSieben.Sat1) sehen möchten. Möchte man dann auch noch mehr als ein TV-Gerät betreiben, so muss für jedes Gerät ein separater Receiver inklusive Smartcard angemietet werden. Immerhin ist es bei Unitymedia möglich, auch einen nicht-zertifizierten Receiver zu verwenden. Hierfür ist allerdings eine spezielle, kostenpflichtige Smartcard zu ordern.

Arte baut HDTV-Programmanteil aus

Nach einer Meldung von areadvd.de plant der deutsch-französische Kultursender arte offenbar den Ausbau seines HDTV-Angebots.

Ab 2010, so arte-Programmdirektor Christoph Hauser in einem Interview mit Digitalfernsehen.de, soll der überwiegende Teil des Programms von arte HD aus nativem HD-Material bestehen.

Neben den vielen in HDTV gezeigten Dokumentationen werden in Zukunft auch verstärkt TV-Serien in hochauflösender Qualität produziert. Arte möchte damit auch jüngere Zielgruppen ansprechen.

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