Monatsarchiv für März 2008

Dokumentation zur R-232-Schnittstelle

Reel-Multimedia hat auf seiner Website eine Dokumentation zur RS-232-Schnittstelle veröffentlicht.

Über das RS-232-Protokoll lässt sich die ReelBox Avantgarde fernsteuern. Alle Informationen zur Aktivierung der Funktionen und gültigen Befehle sowie deren Entsprechungen auf der Fernbedienung sind hierein aufgeführt.

Die Dokumentation steht im Download-Bereich von Reel-Multimedia als PDF-Datei zur Verfügung.

OLED-Display für Avantgarde

Die Firma Grautec bietet für die ReelBox Avantgarde ein besonders leucht- und kontraststarkes Display mit OLED-Technik (Organic Light Emitting Diode) an. Der komplette Display-Umbausatz kostet Selbstumbauer 89 Euro. Wer nicht selbst umbauen möchte, kann die Montage des Displays von Grautec vornehmen lassen.

Weitere Infos zum OLED Display Kit findet man unter www.grautec.de.

ReelBox Vista – aktueller Stand

Wie von Reel-Multimedia im Supportforum mitgeteilt wird, kann der angepeilte Auslieferungszeitraum 2. Quartal 2008 für die ReelBox Vista voraussichtlich nicht gehalten werden.

So erwarte man für “Mitte Mai die fertige OEM-Grafikkarte von Kontron, diese wird dann noch ein letztes Mal für zwei Wochen durch alle Testparcours gejagt – passt da alles, wovon auszugehen ist, geht es direkt im Anschluß an die Nullserie, die ca. 100-200 Karten und somit Boxen umfassen wird.”
Frühestens zu diesem Zeitpunkt ist eine Auslieferung in kleineren Stückzahlen denkbar, “der Start der Serienfertigung im großen Stil könnte sich im schlimmsten Fall bis Q4.2008 hinziehen”.

Alle weiteren Informationen hierzu im RMM Supportforum im Beitrag ‘neuer Stand?‘.

ProSiebenSat.1 plant HDTV via Maxdome

Nach Einstellung der Ausstrahlung von Programmen in HDTV-Qualität über die Sender ProSieben HD und Sat.1 HD, plant der ProSiebenSat.1-Konzern nun über seine Video-on-Demand-Plattform Maxdome im Internet die Verbreitung hochauflösender Programminhalte.

Wie Dirk Kleine, Geschäftsführer der ProSiebenSat.1-Tochter SevenSenses, mitteilt, sollen kurzfristig Formate im hochauflösenden Format (HD) bei Maxdome platziert werden. “Mit Maxdome können wir die HD-Interessenten ganz gezielt direkt adressieren”, begründet Kleine das Ziel des ProSiebenSat.1-Konzerns, das Thema HDTV zunächst im Internet weiterzuverfolgen.

Neue Version des VDR erschienen

Nach fast einem Jahr Entwicklungspause hat in dieser Woche der Entwickler Klaus Schmidinger die Version 1.6 der Linux-Videorekorder-Software VDR, die Basis für die Software der ReelBox ist, veröffentlicht.

Gegenüber der letzten stabilen Version 1.4.7 wurde das Ansprechen von CA-Modulen für den Pay-TV-Empfang verbessert und eine Unterstützung für DVB-Untertitel ergänzt. Optimiert wurde auch die Archivierung von Aufzeichnungen: Ältere Dateien werden nun bei Platzmangel nicht mehr automatisch auf dem Stammlaufwerk gelöscht, obwohl sie möglicherweise auf externen Festplatten mit ausreichend Speicherplatz abgelegt sind.

Des weiteren wurden das Shutdown-Verhalten und die Menüführung verbessert. Hinzu kam außerdem ein Plugin zur Anzeige von Bildern und die Unterstützung des bei den meisten Linux-Distributionen eingesetzten UTF-8-Unicode-Zeichensatzes.

Die neue Version wird – wie aus einer Reaktion von Reel-Multimedia im RMM-Supportforum zu lesen war – nach diversen Tests der Entwickler und den Anpassungen in einigen Wochen sicher in die Images integriert.

Upgrade-Angebot für Lite

Nun ist es endlich amtlich: Die bereits seit einiger Zeit im RMM-Supportforum diskutierte und von Reel-Multimedia versprochene Upgrade-Aktion von der ReelBox Lite auf die Avantgarde ist nun im Rahmen eines zeitlich begrenzten Vorteilsangebotes für Eigentümer einer ReelBox Lite möglich.

Zum Vorzugspreis von € 1.199.- inkl. 19 % Mehrwertsteuer und zzgl. Versandkosten können alle Eigentümer einer ReelBox Lite (RSX, RCX, RTX, Combo, PVR1100) bis zum 18.04.2008 auf eine Reelbox Avantgarde mit zwei Tunern nach Wahl (2x DVB-S2 oder 2x DVB-C oder 2x DVB-T) upgraden.

Wie Reel-Multimedia mitteilt, möchte man sich hiermit bei allen Käufern der bisherigen Modelle ReelBox Lite und PVR 1100 “für das in uns gesetzte Vertrauen sowie die rege Teilnahme an der Entwicklung unserer Produkte” bedanken.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme dieses Vorteilsangebotes ist die Vorlage einer Kopie des Kaufbelegs sowie die Einsendung eines hierfür vorbereiteten Antragsformulars. Nach positiver Überprüfung dieser Unterlagen wird eine Rechnung verschickt, die per Vorkasse beglichen werden muss. Innerhalb von drei Tagen nach Zahlungseingang erfolgt der Versand des Geräts.

Alle weiteren Informationen zum Ablauf der Aktion findet man im News-Bereich von Reel Multimedia sowie im RMM-Supportforum in den Beiträgen ‘Aus Lite mach Avantgarde‘ und ‘Zusatzinfo Avantgarde Vorteilsangebot‘.

Avantgarde im Test bei Digital Fernsehen

Die Zeitschrift DIGITAL FERNSEHEN hat die ReelBox Avantgarde in der aktuellen Ausgabe getestet.

Neben den Bild- und Soundqualitäten interessierte die Tester besonders die Alltagstauglichkeit und der immense Funktionsumfang in Bezug auf Bedienbarkeit und Übersichtlichkeit.

Die Avantgarde kann in all diesen Punkten brillieren. Hinsichtlich der Bewertungskriterien Installation, Bedienung, Ausstattung, Empfang, Darstellung, CI-Verarbeitung und Festplattenmodus liegt die Avantgarde nahezu immer im obersten Leistungsbereich und kommt so auf 221 von 250 möglichen Punkten. In Kombination mit der großen Zuverlässigkeit und Schnelligkeit erhält der “Alleskönner” die Note “sehr gut”.

Der komplette Testbericht ist in der aktuellen Ausgabe 04/2008 der DIGITAL FERNSEHEN oder online nachzulesen.

Arte startet mit HDTV-Kanal

Während sich ARD und ZDF noch Zeit lassen, plant der deutsch-französische Kulturkanal arte Fernsehen im hochauflösender Qualität. Voraussichtlich noch in diesem Sommer – angepeilter Starttermin ist August – will Arte im Simulcast-Betrieb auch einen HDTV-Sender an den Start bringen.

Möglich wird dies durch einen neuen Transponder, der nach Angaben des Senders zu günstigen Konditionen angemietet worden sei. Auf dem Arte-HD-Kanal soll dann teilweise in nativem HDTV gesendet werden, teils aber besonders zu Beginn noch mit hochskaliertem Bildmaterial.

ARD plant digitale Qualitätsverbesserung

Zum 19. März will die ARD eine Qualitätsoffensive für ihre digitale Programmfamilie ARD Digital starten, von der dem Sender zufolge alle Zuschauer, die digital übertragene Programme über Satellit (DVB-S) oder Kabel (DVB-C) empfangen, profitieren werden.

Zur Verbesserung der Bildqualität baut die ARD nach eigenen Angaben seine digitalen Übertragungskapazitäten auf den Astra-Satelliten aus. So lassen sich die Datenraten auf den neuen Transpondern bei der Übertragung der Fernsehprogramme insgesamt deutlich steigern. Die Auflösung wird sich hingegen nicht ändern. Bilder in echter HD-Qualität (HDTV) wird es im Regelbetrieb – wie bereits berichtet – im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen voraussichtlich erst ab 2010 mit Beginn der Olympischen Winterspiele geben.

Begrüßt wurden die Pläne der ARD vom Hightech-Verband BITKOM. “Das Fernsehen der Zukunft rückt mit der Ankündigung der ARD ein gutes Stück näher”, so BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Industrie und Verbraucher seien mit der Produktion und dem Kauf von HD-Fernsehern in Vorleistung gegangen – nun würden auch die Sender nachziehen.

ARD und ZDF senden nur HD ready

Beim Thema HDTV haben sich die beiden Sendeanstalten ARD und ZDF jetzt auf einen Übertragungsstandard mit 720p geeinigt. Damit wurde die gemäß den HDTV-Spezifikationen niedrigste Auflösung gewählt, um so die Programminhalte überhaupt noch mit HDTV betiteln zu dürfen.

Mit dem Wechsel von Standard-PAL (576i) mit 720 x 576 Bildpunkten zu HD ready (720p) mit 1280 x 720 Bildpunkten ergibt sich zwar mehr als eine Verdoppelung der Auflösung, aber bei Flachbild-Fernsehern mit Full-HD-Auflösung (1080i) bei 1920 x 1080 Bildpunkten müssen die Bildinformationen von ARD und ZDF dementsprechend hochskaliert werden.

Die optimale bzw. maximal erreichbare Bildqualität bleibt so sicher unerreicht, auch wenn schon öfter diskutiert wurde, ob 720p in Abhängigkeit vom Programminhalt eine ähnlich gute oder sogar bessere Darstellung erreicht wie 1080i.

Installationsanleitung Avantgarde – Teil 3

Die Bedienungsanleitung zur ReelBox Avantgarde liegt in einer überarbeiteten Fassung vor. Das Handbuch ist viersprachig (englisch, deutsch, französisch und spanisch) aufgebaut und gibt detaillierte Informationen zur Hardware der Avantgarde, aber natürlich auch zur Software, also zur Bedienung des Multimediacenters.

Die Anleitung findet man auf der Website von Reel Multimedia im Supportbereich unter Dokumente, Anleitungen.

Paketbasierte Software-Updates

Wie von Reel-Multimedia heute im offiziellen Support-Forum mitgeteilt, werden – soweit möglich – zukünftig alle Software-Updates für die ReelBox Avantgarde in kurzen Zeitabständen online und paketbasiert angeboten.

Das Einspielen von Factory-Images wird somit auf Grundlage des Software-Images vom 14. Februar (oder später) im Prinzip nicht mehr erforderlich sein; das Überschreiben der Einstellungen und Löschen der Aufnahmen kann somit entfallen.

Weitere Infos hierzu im RMM-Supportforum im Beitrag ‘Recovery Image ?‘.

HDTV-Angebote bei ARD und ZDF ab 2009

Nach einer offiziellen Unternehmensmitteilung des ZDF wollen ARD und ZDF bereits zur Leichtathletik-WM im August 2009 mit dem Ausstrahlen hochauflösender TV-Inhalte beginnen.
Mit dem offiziellen Auftakt des HDTV-Regelbetriebs darf Anfang 2010 zu den Olympischen Winterspielen gerechnet werden.

Beim ZDF ist geplant, ab 2010 ein Viertel des täglichen Programms in HDTV auszustrahlen. Hochauflösendes und herkömmliches digitales Fernsehen werden dabei über viele Jahre hinweg nebeneinander Bestand haben. “Wir richten uns auf eine längere so genannte Simulcastphase ein. Nach den Erfahrungen der zurückliegenden Jahre, die uns in Deutschland nur einen sehr schleppenden Umstieg vom analogen auf das digitale Fernsehen gebracht haben, müssen wir auch für die marktdeckende Einführung von HD-Fernsehen einen langen Atem haben”, so ZDF-Indendant Markus Schächter.

Sorgen bereiteten dem ZDF die schleppenden Gespräche mit den Kabelgesellschaften. Diese verlangen laut Schächter hohe Summen, um ARD und ZDF in HD-Qualität über ihre Netze zu verbreiten: “Wir werden dafür, dass wir den Kabelgesellschaften helfen, ihren Kunden ein besseres Bild anzubieten, nicht auch noch Geld bezahlen”.

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